5 11. Februar 2026 AKTUELLES Der Biber ist zurück Im Gespräch mit den Biberberatern D ie Stadt bietet mit ihren ehrenamtlichen Biberberaterinnen und -beratern eine verlässliche Anlaufstelle für alle Anliegen rund um den streng geschützten Nager. Herr Saghir, Frau Kugelmann, warum braucht Heidelberg Biberberater? Nidal Saghir: Der Biber ist zurück am Neckar und an vielen Nebengewässern. Das freut uns – bringt aber auch Fragen mit sich. Wir sind da, wenn Bürgerinnen und Bürger unsicher sind oder Konflikte entstehen. Marie-Christine Kugelmann: Oft lassen sich Probleme früh und unkompliziert lösen, bevor sie größer werden. Genau da setzen wir an. Wobei helfen Sie konkret? Kugelmann: Wir schauen uns die Situation vor Ort an, erklären das Verhalten der Tiere und beraten zu Schutzmaßnahmen – zum Beispiel, wie man einzelne Bäume sichern kann. Saghir: In einigen Fällen geben wir auch kostenloses Material wie Draht zum Baumschutz aus. Wichtig ist: Bitte nicht selbst eingreifen, sondern zunächst Kontakt zu uns aufnehmen. Der Biber ist streng geschützt – was heißt das für den Alltag? Saghir: Biberburgen oder Dämme dürfen nicht beschädigt werden. Wer unsicher ist, meldet sich besser bei uns. Das schützt Mensch und Tier. Kugelmann: Auch verletzte oder tote Tiere sollten gemeldet werden – das hilft uns bei der fachlichen Begleitung des Bestands. Sie sind auch in der Umweltbildung aktiv? Kugelmann: Ja, wir bieten Führungen und Exkursionen im Rahmen von „Natürlich Heidelberg“ an. Dabei vermitteln wir viel Wissenswertes über den Biber und seine Lebensweise und zeigen zum Beispiel typische Spuren der Tiere. Saghir: Das Programm zeigt, wie spannend Natur mitten in der Stadt ist – für Erwachsene genauso wie für Familien. jkl Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ biberberater Nidal Saghir ist ehrenamtlicher Biberberater in Heidelberg. Am Neckar und an den Nebengewässern finden sich immer wieder Spuren der Tiere. (Foto Stadt Heidelberg) Wohin nach der Schule? Bildungskompass bietet Orientierung in Heidelberg und RheinNeckar-Kreis Nach der Mittleren Reife noch die Fachhochschulreife an einem Berufskolleg erwerben oder direkt in die Berufsausbildung starten? Was hat es mit dem Erwerb von Berufsgrundlagen an einer Berufsfachschule auf sich? Mit wenigen Klicks können sich Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Bildungskompass unter www.biko-rnk.de einen Überblick verschaffen, welche Wege sie ausgehend von ihrem Schulabschluss einschlagen können. Der Bildungskompass startete 2024 mit Angeboten im Rhein-Neckar-Kreis. Jetzt gibt es auch Informationen zu den beruflichen Schulen der Stadt Heidelberg. „Der Bildungskompass macht die Vielfalt der Heidelberger Schulangebote sichtbarer – und eröffnet Jugendlichen aus Stadt und Umland neue Perspektiven“, so Sascha Lieneweg, Leiter des Amtes für Schule und Bildung der Stadt Heidelberg. red www.biko-rnk.de Welche Türen stehen mir nach der Mittleren Reife offen? Der Bildungskompass gibt eine erste Orientierung. (Foto Stadt Heidelberg) Städtepartnerschaft mit Simferopol Filmvorführung mit Gespräch Anlässlich des 35-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Heidelberg und Simferopol zeigt das Gloria-Kino in Kooperation mit Amnesty International Heidelberg am Montag, 23. Februar, um 18 Uhr den Dokumentationsfilm „Wiederkehr“ über die Unterdrückung der Krimtataren. Der Filmvorführung folgt ein digitales Gespräch mit der Regisseurin Katja Fedulova. Mit Simferopol auf der Krim unterhält Heidelberg in Abstimmung mit dem Auswärtigen Amt seit der völkerrechtswidrigen Annexion 2014 keine offiziellen Kontakte mehr. Der Stadt ist es aber wichtig, den Kontakt zu den Menschen dort nicht ganz abreißen zu lassen. www.gloria-kamera-kinos.de Grußwort zum Ramadan Fastenmonat beginnt Oberbürgermeister Eckart Würzner und Bürgermeisterin Stefanie Jansen wenden sich zum beginnenden Ramadan mit einem Grußwort an die Heidelberger Bevölkerung: „Ramadan Mubarak! Der Ramadan ist eine besondere Zeit der Nächstenliebe, Besinnung und des Gebets. Er gibt demAlltag einen eigenen Rhythmus, lädt zur inneren Einkehr ein und stärkt das Bewusstsein für Verzicht, Dankbarkeit und Mitmenschlichkeit. Viele Menschen in Heidelberg blicken derzeit mit Sorge auf Konflikte und Kriege in verschiedenen Teilen der Welt. Umso wichtiger ist es, das Miteinander vor Ort zu stärken. Muslimische Gemeinden und Vereine leisten hierzu in Heidelberg seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag. Mit sozialem Engagement, Bildungsarbeit, interreligiösem Dialog und offenen Begegnungsformaten bilden sie einen wertvollen Teil unseres kommunalen Zusammenlebens. Viele Gemeinden öffnen in dieser Zeit ihre Türen und laden Nachbarinnen und Nachbarn, Freundinnen und Freunde sowie die Stadtgesellschaft zum gemeinsamen Fastenbrechen ein. Allen Musliminnen und Muslimen wünschen wir eine gesegnete Zeit des Ramadan.“
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