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3 AKTUELLES 11. Februar 2026 Verstärkung aus Kolumbien für Kitas 14 Fachkräfte unterstützen die Teams der Kindertageseinrichtungen in der Stadt Pädagogische Fachkräfte aus Kolumbien unterstützen jetzt Kindertageseinrichtungen in Heidelberg. Die Erzieherinnen und Erzieher arbeiten in vier städtischen Kitas sowie in neun Einrichtungen freier Träger. Anfang Februar sind sie auf einem Willkommensfest im Dezernat#16 von Bürgermeisterin Stefanie Jansen offiziell begrüßt worden. „Sie bringen als neue Kolleginnen und Kollegen nicht nur ihre fachliche Kompetenz, sondern auch neue kulturelle Impulse in die Heidelberger Kitas. Ihre Mitarbeit ist ein weiterer wertvoller Baustein für eine verlässliche Kinderbetreuung in Heidelberg“, sagte Jansen. Die 14 Fachkräfte – 13 Frauen und ein Mann – verfügen über einen Hochschulabschluss in Frühpädagogik aus Kolumbien. Die Stadt Heidelberg kooperiert gemeinsam mit sechs freien Trägern für das Projekt mit der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit. Mehr als 9.000 Kilometer Luftlinie trennen die neuen Erzieherinnen und Erzieher von ihrem Heimatland. Damit der Einstieg in Arbeit und Alltag gelingt, werden die Fachkräfte in den ersten Monaten intensiv begleitet. Die Heidelberger Dienste gGmbH organisieren unter anderem die erste Unterkunft im Fachkräftehaus in der Heidelberger Südstadt, unterstützen bei Behördengängen, Versicherungs- und Vertragsfragen, bieten Ausflüge und andere soziale Austauschformate an. „Internationale Fachkräfte, die sich für einen beruflichen Neuanfang in Deutschland entscheiden, brauchen gerade zu Beginn verlässliche Unterstützung“, erklärt Nadine Hülden, Geschäftsführerin der Heidelberger Dienste gGmbH. Vermittlung über Pilotprojekt Die Vermittlung der Fachkräfte erfolgte im Rahmen des Pilotprojekts „Shaping the Future – EDUCO“ der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit in Kooperation mit dem kolumbianischen Servicio Público de Empleo (SPE). Das Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg ist regionaler Partner des Projekts. Die Tätigkeit in Deutschland ermöglicht es den Fachkräften, in stabilen Arbeitsstrukturen zu arbeiten und von besseren Fortbildungs- und Verdienstmöglichkeiten zu profitieren. Sicherung der Fachkräfteversorgung Die Rekrutierung internationaler Arbeitskräfte ist Teil eines Maßnahmenpakets zur Stabilisierung der Fachkräftesituation in Heidelberger Kitas. Mittel- und langfristig bleibt es wichtig, für die Betreuungsangebote in Heidelberg gut ausgebildete Fachkräfte zu rekrutieren, umvorhandene Betreuungsplätze vollständig belegen zu können. Die Stadt Heidelberg hat sich zur Gewinnung von Fachkräften bereits 2023 auf einen gemeinsamen Weg mit den 47 freien und privat gewerblichen Trägern von Kinderbetreuung gemacht, unter anderemmit einer gemeinsamen Marketingkampagne zur Rekrutierung neuer Fachkräfte für die 137 Heidelberger Kitas. eu Bürgermeisterin Stefanie Jansen (vorne, 2. v.l.) und die Kooperationspartner begrüßten die neuen Kita-Fachkräfte beim Willkommensfest der Heidelberger Dienste. (Foto Steinmetz) Feuerwehr übte Tunnelbrandbekämpfung Interkommunale Ausbildung der Feuerwehr in der Schweiz I nsgesamt 24 Feuerwehrkräfte der Feuerwehr Heidelberg und umliegender Feuerwehren haben Ende Januar 2026 an einer praxisnahen Schulung zur Tunnelbrandbekämpfung an der International Fire Academy in Balsthal in der Schweiz teilgenommen. Die Veranstaltung diente der Ausbildung von 18 Multiplikatoren, um die Einsatzkompetenz innerhalb der Feuerwehr Heidelberg für das anspruchsvolle Einsatzszenario eines Tunnelbrandes zu stärken. Bei einem Brand in einem Straßentunnel wird die Feuerwehr mit einer schwierigen Einsatzumgebung wie Verkehrschaos, flüchtenden Menschen, geringer Sicht oder enormer Hitze konfrontiert. Hier habendie erfahrenen Ausbilder aus der Schweiz die Lehrgangsteilnehmer in einem ersten Schritt mit Grundlagenwissen zu Einsatztaktik oder auch dem Einsatz spezieller Hilfsmittel, wie Suchstöcken und Markierungsleuchten zur Orientierung im Einsatzgebiet, vertraut gemacht. Im Praxisteil galt es ausgehend von einer Erkundung, das Feuer zu bekämpfen und gleichzeitig nach vermissten Personen zu suchen und diese zu retten. chb www.feuerwehr. heidelberg.de Der Praxisteil der Feuerwehrübung fand in einem eigens dafür vorbereiteten Übungstunnel von rund 300 Metern Länge statt. (Foto Feuerwehr Heidelberg) Circa 50 Übungsfahrzeuge wurden eingesetzt. (Foto Feuerwehr Heidelberg)

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