7 STADTWERKE HEIDELBERG 4. Februar 2026 AKTUELLES Fernwärmeausbau geht voran Nächste Phase in Neuenheim und Handschuhsheim Süd Seit Herbst 2024 arbeiten die Stadtwerke Heidelberg intensiviert am Ausbau der Fernwärme, um immer mehr Haushalten den Anschluss an diese klimafreundliche Wärmeversorgung zu ermöglichen. Nach dem Start in den Stadtteilen Neuenheim und Handschuhsheim Süd geht es ab voraussichtlich März 2026 im Bereich östlich der Brückenstraße weiter. Dazu zählt die Bergstraße ab der Brückenkopfstraße; außerdem die Straßen zwischen der Bergstraße und der Brückenstraße ausgehend von der Ladenburgerstraße im Süden bis zur Blumenthalstraße im Norden. Hinzu kommen Teilbereiche des Hainsbachwegs sowie der Handschuhsheimer Landstraße. Der Ausbau ist für den Zeitraum bis zum Jahr 2028 geplant. Parallel dazu stehen weitere Lückenschlüsse im Bereich Neuenheim zwischen der Brückenstraße und der Berliner Straße auf dem Plan. Hier können Sie sich informieren – online oder persönlich: Details zum geplanten Ausbau sind auf einer Online-Karte der Stadtwerke Heidelberg unter www.swhd. de/fernwaerme-verfuegbarkeit zu sehen. Dort finden sich auch Informationen zu den weiteren Fernwärme-Baumaßnahmen der Stadtwerke Heidelberg, etwa im Bereich der Thoraxklinik in Rohrbach. Interessierte können sich auf dieser Website auch für einen Newsletter über den Fernwärmeausbau anmelden. Für alle, die sich lieber persönlich informieren, bieten die Stadtwerke Heidelberg am Dienstag, den 24. Februar, gegen frühen Abend eine Infoveranstaltung im Bürgerhaus Neuenheim an. Wer an dem Termin nicht teilnehmen kann, hat am nächsten Tag, Mittwoch, den 25. Februar, die Möglichkeit, an einem Webinar teilzunehmen. Details zu den beiden Veranstaltungen veröffentlichen die Stadtwerke Heidelberg rechtzeitig über ihre Homepage unter www.swhd.de/ veranstaltungen sowie über die Presse. Am 24. Februar können sich Interessierte bei einer Infoveranstaltung der Stadtwerke Heidelberg im Bürgerhaus Neuenheim zum Fernwärmeausbau informieren. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Impressum Von den Nazis als „lebensunwert“ erklärt Gedenktag für NSOpfer rückt Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt D ie Stadt hat am Dienstag, 27. Januar, im Rathaus der Opfer nationalsozialistischer Verbrechen gedacht. ImMittelpunkt standen dieses Jahr Menschen mit Behinderungen. Zwischen 1934 und 1945 wurden unter den Nazis bis zu 400.000 Menschen zwangssterilisiert, über 200.000 Menschen in Heil- und Pflegeanstalten ermordet. Auch schätzungsweise 250 bis 300 Heidelberger Bürgerinnen und Bürger wurden Opfer der „Euthanasie“ der Nationalsozialisten. „Das Erinnern und Gedenken an die Verbrechen des Nationalsozialismus ist eine besondere Verantwortung. Gerade in der aktuellen politischen Lage, in der Hass und Hetze zunehmen, ist es wichtig, dass wir mit offenen Augen durch unsere Stadt gehen“, sagte Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck in seiner Ansprache. „Am 27. Januar gedenken wir der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Es ist ein Tag, der uns zur Wachsamkeit aufruft: Was können wir heute tun, damit das Wissen um die Verbrechen des nationalsozialistischen Staates erhalten bleibt und die Opfer nicht in Vergessenheit geraten?“, sagte Kathrin Bauer, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkstätte Grafeneck. Die Gedenkstätte im Landkreis Reutlingen ist Erinnerungs- und Mahnstätte für die 10.654 Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen in Südwestdeutschland. Auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des inklusiven Theaterprojekts „Ein Platz im Gedächtnis“ war Grafeneck im Sommer 2025 ein wichtiger Ort zur Vorbereitung ihres Theaterstücks, aus dem sie in der Gedenkveranstaltung Ausschnitte aufführten. Es ist in Kooperation mit der Kommunalen Behindertenbeauftragten Christina Reiß entstanden. chb Szenenbild aus „Ein Platz im Gedächtnis“ – in dem Stück arbeitete ein inklusives Theaterensemble Medizinverbrechen in Heidelberg zur NS-Zeit auf. (Foto Reichardt)
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