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5 AKTUELLES 28. Januar 2026 Zahlreiche Straßen und Wege saniert Stadt kann dank Straßenerneuerungsprogramm bei Bedarf schnell reagieren S eit 2013 hat die Stadt mehr als 100 Straßen oder Straßenabschnitte mit Mitteln aus dem Straßenerneuerungsprogramm kurzfristig erneuert – für insgesamt rund 42,7 Millionen Euro. Im Jahr 2025 waren das 24 Straßen und Straßenabschnitte in fünf verschiedenen Stadtteilen. Verkehrsbedeutung berücksichtigt Ein wichtiges Sanierungsprojekt aus dem Jahr 2025, finanziert mit 1,4Millionen Euro aus dem Straßenerneuerungsprogramm: die Haberstraße im Industriegebiet Rohrbach-Süd. Der betroffene Abschnitt zwischen der Karlsruher Straße und der Straße Im Breitspiel war in einem stark geschädigten Zustand: Massive Spurrillen, flächiger Asphaltverlust sowie Frost- und Netzrisse gefährdeten zunehmend die Verkehrssicherheit. Die Straße wurde Mitte August 2025 für rund sechs Wochen voll gesperrt und saniert. Weitere wichtige Beispiele aus dem Jahr 2025 sind außerdem die Abschnitte der Königsberger Straße und des Harbigwegs in Kirchheim, der HeinrichMenger- und Storchenweg sowie ein Abschnitt des Kurpfalzrings im Pfaffengrund, die Berta-Steinbächer-Straße in Ziegelhausen (ehemals Reinhard-Hoppe-Straße) und der Kühle Grund/Bierhelder Weg in Rohrbach. Ausschlaggebend für eine Sanierung nach dem Straßenerneuerungsprogramm ist der bauliche Zustand einer Straße sowie deren Verkehrsbedeutung: Ist sie eine wichtige Verkehrsader Heidelbergs oder eine Sackgasse in einemWohngebiet? Strecken, die für den Radverkehr wichtig sind, werden bevorzugt erneuert. Wichtig ist der Stadtverwaltung, Synergieeffekte zu nutzen. Dabei werden Straßenarbeiten nach Möglichkeit mit anderen Maßnahmen verknüpft, beispielsweise mit Blick auf Kanäle, Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen, Telekommunikationslinien oder das Mobilitätsnetz. Auch finanzielle und personelle Ressourcen spielen eine Rolle. Insgesamt umfasst das Heidelberger Straßennetz laut aktuellem Straßenzustandskataster 883 Straßen mit einer Länge von insgesamt rund 500 Kilometern. Gekürzt wegen Haushaltslage Aufgrund der Haushaltslage wurden unmittelbar geplante Maßnahmen auf das absolut notwendige Mindestmaß reduziert. Zum Beispiel die Baumaßnahme im Stückerweg in Kirchheim auf das gerade noch vertretbare Mindestmaß (von 1,2 Millionen auf 700.000 Euro) und die begleitenden Straßenerneuerungen im Zuge des Fernwärmeausbaus in Neuenheim (Cluster 3) von 2,7 Millionen auf 900.000 Euro. Weitere bereits geplante Maßnahmen, wie zum Beispiel die begleitende Erneuerung der Straßenrestflächen in der Häusserstraße oder begleitende Gehwegerneuerungen in Wieblingen, werden aufgrund fehlender Finanzierung derzeit nicht umgesetzt. cat/ls Strecken, die für den Radverkehr wichtig sind, wie der Heinrich-Menger-Weg im Pfaffengrund, werden bevorzugt erneuert. (Foto Stadt Heidelberg) Schwarze Geschichte und Gegenwart Programm zum Black History Month vom 5. bis 28. Februar Im Februar lädt Heidelberg bereits zum vierten Mal zum Black History Month ein. Afrodiasporische Organisationen gestalten das Programm gemeinsam mit dem Runden Tisch gegen Rassismus und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg. Der Black History Month hat sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Heidelberg etabliert. Er macht Schwarze Geschichte, Gegenwart und Zukunft sichtbar – und zeigt: Schwarze Perspektiven gehören selbstverständlich zur Vielfalt dieser Stadt. Mit Lesungen, Workshops, Diskussionen, Film und Community-Formaten entsteht ein offener Raum für Austausch, Begegnung und gemeinsames Lernen. „Dank des starken Engagements vieler Beteiligter macht der Black History Month auch in diesem Jahr Schwarze Lebensrealitäten in Heidelberg sichtbar und stärkt damit Vielfalt, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit. Vom 5. bis 28. Februar sind alle Interessierten herzlich eingeladen, Schwarze Geschichte, Kultur und Kreativität zu erleben, mitzufeiern und neue Perspektiven kennenzulernen. Auszug aus dem Programm › Community Art Night: Donnerstag, 5. Februar, 20 Uhr, Zwinger 3, Zwingerstraße 3–5 › Badass Bingo goes Black & Party: Samstag, 7. Februar, 20.30 Uhr (Einlass Bingo), 22 Uhr (Party), Karlstorbahnhof › Filmvorführung „Fanon“: Samstag, 28. Februar, 17 Uhr, Karlstorkino red Programm auf Instagram @afrofestival_hd Am Samstag, 7. Februar, wird im Karlstorbahnhof erst Bingo gespielt, danach gefeiert. Mit am Plattentisch steht Maidatouch (rechts). (Fotos Karlstorbahnhof, Maidatouch)

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