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AKTUELLES 2 28. Januar 2026 Smartphone mit Sonnenstrom laden „SolarTankBank“ im Hasenleiser zeigt Nutzen von Balkon- modulen I m Quartier Hasenleiser gibt es jetzt eine Bank, an der Nutzerinnen und Nutzer ihr Smartphone aufladen können. Der Strom kommt von Photovoltaik-Modulen wie sie auch an Balkonen verwendet werden. „Steckersolargeräte sind ein einfacher Weg, um im Alltag Stromkosten zu senken, weil ein Teil des Strombedarfs direkt selbst erzeugt und genutzt werden kann. Damit lassen sich bis zu 175 Euro Stromkosten pro Jahr sparen. Zugleich sind sie ein wichtiger Baustein für einen sozial gerechten Klimaschutz. Denn: Jede und jeder kann damit einen Beitrag zur Energiewende leisten – auch ohne eigenes Hausdach“, sagte Bürgermeister Schmidt-Lamontain bei der Vorstellung der Solartankbank. „Damit das noch mehr Menschen nutzen können, wäre es wichtig, dass Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungsbaugesellschaften die Installation von Balkonmodulen möglichst unkompliziert ermöglichen.“ Die „SolarTankBank“ ist bewusst unkompliziert aufgebaut: Auf dem Dach sind zwei Balkonmodule installiert, die Solarstrom erzeugen. Dieser Strom kann vor Ort genutzt werden, etwa über eine Lademöglichkeit. Das Konzept für die „SolarTankBank“ wurde von der Heidelberger Energiegenossenschaft (HEG) gemeinsam mit dem Verein Neckarorte entwickelt und im Auftrag des Umweltamts umgesetzt. Eine erste „SolarTankBank“ befindet sich bereits im Bereich des Neckarorts am Iqbal-Ufer. Quartiersmanagement informiert Für Bewohnerinnen und Bewohner, die sich für Steckersolargeräte interessieren, ist das Quartiersmanagement Hasenleiser eine erste Anlaufstelle im Stadtteil. Es informiert im Quartier und vermittelt bei Bedarf zur weiteren Beratung an das städtische Umweltamt. Die Einrichtung der „SolarTankBank“ imHasenleiser wurde über das Projekt „INCLU:DE – sozial gerechter Klimaschutz vor Ort“ gefördert. Ziel des Projekts „INCLU:DE“ ist es, Klimaschutzmaßnahmen so weiterzuentwickeln, dass sie für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich und erlebbar sind – insbesondere auch für Menschen mit geringerem Einkommen. Stadt treibt Photovoltaik voran Die Stadt treibt den Ausbau der Photovoltaik seit Jahren konsequent voran. Ende 2025 waren im Stadtgebiet rund 54 Megawattpeak (MWp) PV-Leistung installiert – auf Dachflächen und über Steckersolargeräte. Gesamtstädtisch wurden bereits 2.247 Balkonmodule mit einer Gesamtleistung von 1.800 kWp installiert. Solarstrom hilft dabei, Energiekosten zu senken und macht unabhängiger von steigenden Strompreisen. Gleichzeitig stärkt der Ausbau erneuerbarer Energien den Klimaschutz vor Ort. Die HEG ermöglicht es Heidelberger Bürgerinnen und Bürgern, sich am regionalen Ausbau der Erneuerbaren Energien mit einer Investition zu beteiligen. fr Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (3. von rechts) und Sabine Lachenicht, Leiterin des Umweltamts (2. von links), weihten mit Vertreterinnen und Vertretern von HEG, Quartiersmangement und Umweltamt die „SolarTankBank“ ein. (Foto Stadt HD) Räumlichkeiten für Haus des Jugendrechts übergeben Staatsanwaltschaft, Jugendhilfe und Polizei arbeiten gemeinsam unter einem Dach B ereits im April 2024 unterzeichneten der Leitende Oberstaatsanwalt Andreas Herrgen, Landrat Stefan Dallinger, Oberbürgermeister Eckart Würzner und Polizeipräsidentin Ulrike Schäfer die Kooperationsvereinbarung für das Haus des Jugendrechts Heidelberg und RheinNeckar-Kreis in Heidelberg. Justizministerin Marion Gentges betonte die Wichtigkeit der Einrichtung: „Mit der Eröffnung setzt sich eine Erfolgsgeschichte fort, die wir in Baden-Württemberg vor über 25 Jahren begonnen haben. Wir haben hier 14 Häuser des Jugendrechts geschaffen; bundesweit gibt es 49 Einrichtungen. Die Häuser des Jugendrechts sorgen erfolgreich für eine schnelle und konsequente Sanktionierung und bieten gleichzeitig Hilfs- und Unterstützungangebote, um den jungen Menschen den Weg zu einem straffreien Leben zu ebnen.“ Staatssekretär Thomas Blenke MdL: „Unser erklärtes Ziel ist es, die jungen Menschen zurück auf den richtigen Weg zu bringen und einen Neustart zu ermöglichen. Mit unseren Häusern des Jugendrechts schaffen wir kurze Wege zwischen den zuständigen Behörden und können schnell reagieren.“ Auch Landrat Dallinger betont die Wichtigkeit der Einrichtung: „Unser neues Haus des Jugendrechts ist insofern besonders, weil es nicht nur für das Stadtgebiet, sondern auch für große Teile des Flächenlandkreises direkt zuständig ist. Genau wie die Lebenswelten unserer jungen Menschen nicht an diesen Grenzen zwischen Landkreis und Stadt enden.“ Der Amtsleiter von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Marco Grübbel, zeigt sich zufrieden „Nach intensiver Suche ist es uns gelungen, diesen hervorragenden Standort für das Haus des Jugendrechts zu finden.“ red Myriam Lasso, Leiterin des Kinder- und Jungendamts, Bürgermeisterin Stefanie Jansen und OB Würzner (von links) mit den städtischen Mitarbeitenden im Haus des Jugendrechts (Foto Burkhardt)

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