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www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen ENERGIEWENDE Sonnenstrom „to go“ „SolarTankBank“ eingeweiht Klimabürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain hat am Montag, 26. Januar, eine „SolarTankBank“ im Quartier Hasenleiser in Rohrbach eingeweiht. Die Bank steht an einemParkplatz eines Nahversorgers in der Freiburger Straße 21. Sie bietet neben einer Sitz- vor allem eine Lademöglichkeit, zum Beispiel für Handys und andere kleine Geräte. Sie fungiert damit nicht nur als Treffpunkt, sondernmacht auch den Nutzen von Steckersolargeräten sichtbar und direkt erlebbar. S. 2 › JAHRESAUSBLICK Für junge Menschen Projekte im Jugendbereich Heidelberg investiert auch 2026 in wichtige Angebote für Kinder und Jugendliche: Trotz angespannter Haushaltslage stehen Sanierungsarbeiten an mehreren Schulen an. Weitere Schulbauprojekte sind in Planung. Mit einer Kampagne wirbt die Stadt weiterhinmit freien Trägern umKitafachkräfte, um das Kinderbetreuungsangebot zu stabilisieren. Der neue Jugendgemeinderat startet in seine Amtszeit, der Ferienpass feiert 50 Jahre und der Jugendtanztag kehrt in die Stadthalle zurück. S. 3 › STADTHALLE Eröffnung am Sonntag Bilder und Videos online Mit einem vielfältigen und attraktiven Programm öffnet das Konzerthaus Stadthalle nach umfassender Sanierung am Sonntag, 1. Februar, wieder seine Türen. Karten für das Event sowie die ersten Konzerte waren schnell ausverkauft. Die Stadt wird aber am Eröffnungstag Eindrücke von der Eröffnungsfeier und Einblicke hinter die Kulissen auf dem städtischen Instagram-Kanal @heidelberg_de sowie auf der Webseite der Stadt unter www.stadthalle. heidelberg.de teilen. Ausführliche Berichte folgen in der nächsten Stadtblatt-Ausgabe am 4. Februar. D ie Räumlichkeiten für das neue Haus des Jugendrechts wurden am Freitag, 23. Januar, übergeben. Vertreterinnen und Vertreter der Staatsanwaltschaft Heidelberg, der Jugendhilfe der Stadt Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises sowie des Polizeipräsidiums Mannheim arbeiten hier gemeinsam daran, junge Menschen vor einemAbgleiten in die Kriminalität zu bewahren und noch effektiver zu betreuen. Abgestimmt reagieren Oberbürgermei ster EckartWürzner erklärt: „Die Stärke des Haus des Jugendrechts ist, dass Jugendhilfe, Justiz und Polizei nun unter einemDach schnell, verlässlich und abgestimmt r e a g i e r en k ö n n e n . Denn unser gemeinsames Ziel ist es, negative Entwicklungen noch zu wenden, junge Menschen zu stabilisieren und ihnen Perspektiven zu eröffnen.“ Erziehungsgedanke Kinder und Jugendliche durchlaufen auf ihremWeg zumErwachsenwerden viele Entwicklungsstufen, diemit grundlegenden Veränderungen verbunden sind. Hierbei ist das Austesten von Grenzen ein jugendtypisches Verhalten. Im Jugendgerichtsgesetz steht daher der Erziehungsgedanke im Vordergrund. Verschiedene Aufgaben Seit Mai 2025 arbeiten die Staatsanwaltschaft, die Jugendhilfe imStrafverfahren der Stadt Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises und die Polizei imHaus des Jugendrechts eng zusammen. Die Staatsanwaltschaft, die Jugendhilfe und die Polizei beteiligen sich mit unterschiedlichen Aufgaben am Jugendstrafverfahren. Hauptaufgabe der Jugendhilfe und Jugendämter ist die kontinuierliche Beratung, Begleitung und Betreuung der jungen Menschen über das gesamte Strafverfahren hinweg. Die sozialpädagogischen Fachkräfte haben dabei die Aufgabe, Kontakt aufzunehmen und die jungen Menschen sowie deren Erziehungsberechtigte zu beraten. Sie sollen einschätzen, ob unterstützende pädagogische Leistungen notwendig und geeignet sein könnten. In die Hauptverhandlungen bringen die Mitarbeitenden ihre pädagogische Einschätzung zur Persönlichkeit, der Entwicklung und der Umwelt der Jugendlichen ein und empfehlen Maßnahmen zur Unterstützung ihrer Entwicklung. red Mehr dazu auf S. 2 › Weg in ein straffreies Leben ebnen Schlüsselübergabe für Haus des Jugendrechts FEST Winter- leuchten im Hasenleiser S. 8 › Heidelbergs OB Eckart Würzner (rechts) bei der Schlüsselübergabe von Justizministerin Marion Gentges (3. von links) an Vetreterinnen und Vertreter von Stadt, Kreis, Staatsanwaltschaft und Polizei. (Foto Burkhardt) Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 28. Januar 2026 / Ausgabe 3 / 34. Jahrgang

AKTUELLES 2 28. Januar 2026 Smartphone mit Sonnenstrom laden „SolarTankBank“ im Hasenleiser zeigt Nutzen von Balkon- modulen I m Quartier Hasenleiser gibt es jetzt eine Bank, an der Nutzerinnen und Nutzer ihr Smartphone aufladen können. Der Strom kommt von Photovoltaik-Modulen wie sie auch an Balkonen verwendet werden. „Steckersolargeräte sind ein einfacher Weg, um im Alltag Stromkosten zu senken, weil ein Teil des Strombedarfs direkt selbst erzeugt und genutzt werden kann. Damit lassen sich bis zu 175 Euro Stromkosten pro Jahr sparen. Zugleich sind sie ein wichtiger Baustein für einen sozial gerechten Klimaschutz. Denn: Jede und jeder kann damit einen Beitrag zur Energiewende leisten – auch ohne eigenes Hausdach“, sagte Bürgermeister Schmidt-Lamontain bei der Vorstellung der Solartankbank. „Damit das noch mehr Menschen nutzen können, wäre es wichtig, dass Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungsbaugesellschaften die Installation von Balkonmodulen möglichst unkompliziert ermöglichen.“ Die „SolarTankBank“ ist bewusst unkompliziert aufgebaut: Auf dem Dach sind zwei Balkonmodule installiert, die Solarstrom erzeugen. Dieser Strom kann vor Ort genutzt werden, etwa über eine Lademöglichkeit. Das Konzept für die „SolarTankBank“ wurde von der Heidelberger Energiegenossenschaft (HEG) gemeinsam mit dem Verein Neckarorte entwickelt und im Auftrag des Umweltamts umgesetzt. Eine erste „SolarTankBank“ befindet sich bereits im Bereich des Neckarorts am Iqbal-Ufer. Quartiersmanagement informiert Für Bewohnerinnen und Bewohner, die sich für Steckersolargeräte interessieren, ist das Quartiersmanagement Hasenleiser eine erste Anlaufstelle im Stadtteil. Es informiert im Quartier und vermittelt bei Bedarf zur weiteren Beratung an das städtische Umweltamt. Die Einrichtung der „SolarTankBank“ imHasenleiser wurde über das Projekt „INCLU:DE – sozial gerechter Klimaschutz vor Ort“ gefördert. Ziel des Projekts „INCLU:DE“ ist es, Klimaschutzmaßnahmen so weiterzuentwickeln, dass sie für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich und erlebbar sind – insbesondere auch für Menschen mit geringerem Einkommen. Stadt treibt Photovoltaik voran Die Stadt treibt den Ausbau der Photovoltaik seit Jahren konsequent voran. Ende 2025 waren im Stadtgebiet rund 54 Megawattpeak (MWp) PV-Leistung installiert – auf Dachflächen und über Steckersolargeräte. Gesamtstädtisch wurden bereits 2.247 Balkonmodule mit einer Gesamtleistung von 1.800 kWp installiert. Solarstrom hilft dabei, Energiekosten zu senken und macht unabhängiger von steigenden Strompreisen. Gleichzeitig stärkt der Ausbau erneuerbarer Energien den Klimaschutz vor Ort. Die HEG ermöglicht es Heidelberger Bürgerinnen und Bürgern, sich am regionalen Ausbau der Erneuerbaren Energien mit einer Investition zu beteiligen. fr Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (3. von rechts) und Sabine Lachenicht, Leiterin des Umweltamts (2. von links), weihten mit Vertreterinnen und Vertretern von HEG, Quartiersmangement und Umweltamt die „SolarTankBank“ ein. (Foto Stadt HD) Räumlichkeiten für Haus des Jugendrechts übergeben Staatsanwaltschaft, Jugendhilfe und Polizei arbeiten gemeinsam unter einem Dach B ereits im April 2024 unterzeichneten der Leitende Oberstaatsanwalt Andreas Herrgen, Landrat Stefan Dallinger, Oberbürgermeister Eckart Würzner und Polizeipräsidentin Ulrike Schäfer die Kooperationsvereinbarung für das Haus des Jugendrechts Heidelberg und RheinNeckar-Kreis in Heidelberg. Justizministerin Marion Gentges betonte die Wichtigkeit der Einrichtung: „Mit der Eröffnung setzt sich eine Erfolgsgeschichte fort, die wir in Baden-Württemberg vor über 25 Jahren begonnen haben. Wir haben hier 14 Häuser des Jugendrechts geschaffen; bundesweit gibt es 49 Einrichtungen. Die Häuser des Jugendrechts sorgen erfolgreich für eine schnelle und konsequente Sanktionierung und bieten gleichzeitig Hilfs- und Unterstützungangebote, um den jungen Menschen den Weg zu einem straffreien Leben zu ebnen.“ Staatssekretär Thomas Blenke MdL: „Unser erklärtes Ziel ist es, die jungen Menschen zurück auf den richtigen Weg zu bringen und einen Neustart zu ermöglichen. Mit unseren Häusern des Jugendrechts schaffen wir kurze Wege zwischen den zuständigen Behörden und können schnell reagieren.“ Auch Landrat Dallinger betont die Wichtigkeit der Einrichtung: „Unser neues Haus des Jugendrechts ist insofern besonders, weil es nicht nur für das Stadtgebiet, sondern auch für große Teile des Flächenlandkreises direkt zuständig ist. Genau wie die Lebenswelten unserer jungen Menschen nicht an diesen Grenzen zwischen Landkreis und Stadt enden.“ Der Amtsleiter von Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Marco Grübbel, zeigt sich zufrieden „Nach intensiver Suche ist es uns gelungen, diesen hervorragenden Standort für das Haus des Jugendrechts zu finden.“ red Myriam Lasso, Leiterin des Kinder- und Jungendamts, Bürgermeisterin Stefanie Jansen und OB Würzner (von links) mit den städtischen Mitarbeitenden im Haus des Jugendrechts (Foto Burkhardt)

3 AKTUELLES 28. Januar 2026 Für junge Menschen in Heidelberg Wichtige Projekte 2026 im Kinder- und Jugendbereich B ildung, Betreuung oder Freizeit: Auch 2026 treibt die Stadtverwaltung viele Projekte im Kinder- und Jugendbereich voran. Neuer Jugendgemeinderat: Am 24. Februar kommt der im Dezember neu gewählte Jugendgemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung im Rathaus zusammen. 30 Jugendliche vertreten wieder die Interessen der Heidelberger Jugend in der Kommunalpolitik. Jugendberufsagentur: In der neuen Jugendberufsagentur Rhein-Neckar-Kreis/Heidelberg am Czernyring 22/10 unterstützen Jobcenter, Agentur für Arbeit, Stadt Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis als OneStop-Agency junge Menschen zwischen 15 und 28 Jahren. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 16. Januar. 50 Jahre Ferienpass: Ein halbes Jahrhundert garantiert der Ferienpass bereits Generationen von Heidelberger Kindern und Jugendlichen Ferienspaß in vielen Facetten. Das Angebot schenkt Kindern alljährlich im Sommer für kleines Geld außergewöhnliche Ferienangebote und tolle Vergünstigungen. Freizeitangebote für die kommenden Faschings- und Osterferien finden sich unter www.heidelberger-ferienpor tal.de. Jugendtanztag: Am 5. Dezember kehrt der Jugendtanztag auf die ganz große Bühne zurück. Die Heidelberger Kult-Veranstaltung, die jährlich Hunderte Kinder, Jugendliche und Familien begeistert, findet in seiner 38. Edition wieder in der sanierten Stadthalle statt. Kinderbetreuung: Die strategische Fachkräftegewinnung für die mehr als 130 Kindertageseinrichtungen in Heidelberg läuft 2026 weiter. Ziel ist es, sowohl lokal als auch überregional Menschen für die Arbeit in Kitas zu begeistern. Unterstützung kommt auch aus Übersee: 14 kolumbianische Fachkräfte werden die KitaTeams in Heidelberg ergänzen. Schulsanierungen und -neubau: Am Kurfürst-Friedrich-Gymnasium findet die Sanierung des Dachs ihren Abschluss. An der neuen Sporthalle der Geschwister-Scholl-Schule in Kirchheim wird die Außenanlage im Frühjahr fertiggestellt. Wegen geänderter baulicher Anforderungen werden im Bunsen-Gymnasium Treppengeländer angepasst. An der Johannes-Gutenberg-Schule wird die Erneuerung der Flurfassade fortgesetzt. Die Stadt plant weiterhin den Bau einer gemeinsamen neue Mensa für die Albert-Schweitzer- und die Stauffenbergschule imPfaffengrund sowie den Neubau einer Mensa und neuer Betreuungsräume für die Mönchhofschule in Neuenheim. Ganztagsbetreuung an Grundschulen: Ab dem Schuljahr 2026/27 haben Grundschulkinder einen gesetzlichen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Zunächst betrifft das alle Erstklässler, bis 2029/30 soll er schrittweise auf alle Grundschulstufen ausgeweitet werden. Das Betreuungsangebot von pädaktiv wird entsprechend angepasst, die Zahl der Ganztagsgrundschulen in Heidelberg soll perspektivisch ausgeweitet werden. eu www.heidelberg.de/ jahresausblick2026 Pünktlich zu den Sommerferien im Juli darf Heidelberg Jubiläum feiern: Das beliebte Ferienpass-Angebot wird 50 Jahre alt. (Foto Bäcker) Neuer Landtag wird am 8. März gewählt Bis spätestens 6. März Briefwahl beantragen Die Landtagswahl in BadenWürttemberg findet am Sonntag, 8. März, statt. Allen wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürgern, die ins Wählerverzeichnis eingetragen sind, wird bis spätestens 15. Februar eine Wahlbenachrichtigung zugestellt. Aus technischen Gründen kann es vorkommen, dass Personen im selben Haushalt zu unterschiedlichen Zeiten ihre Wahlbenachrichtigungen zugestellt bekommen. Die Stadt bittet daher darum, bis zum 15. Februar von Anfragen abzusehen, die sich auf nicht zugestellte Wahlbenachrichtigungen beziehen. Zur Teilnahme an der Briefwahl wird ein sogenannter Wahlschein benötigt. Dieser kann bis spätestens Freitag, 6. März, 15 Uhr beantragt werden › per QR-Code auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung › online unter www.heidelberg.de/ wahlen › per E-Mail an wahldienststelle@ heidelberg.de › unter Telefax 06221 58-4642220 › schriftlich mit dem Antrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung › oder formlos schriftlich. Die Briefwahlanträge müssen bis spätestens Freitag, 6. März, 15 Uhr, beim Amt für Bürgerdienste und Zuwanderung, Wahldienststelle, Bergheimer Straße 69, eingehen, um noch bearbeitet werden zu können. Die persönliche Antragstellung ist in den Bürgerämtern und in der Wahldienststelle (Poststraße 50) möglich. Mit dem Wahlschein haben Bürgerinnen und Bürger darüber hinaus die Möglichkeit, in einem beliebigen Heidelberger Wahllokal zu wählen. Der Kreiswahlausschuss für den Wahlkreis 34 Heidelberg hat neun Kreiswahlvorschläge für die Landtagswahl in Baden-Württemberg zugelassen. Eine Liste der Kandidatinnen und Kandidaten sowie der Ersatzbewerberinnen und -bewerber kann auf der städtischen Webseite abgerufen werden. sba Alles Wichtige zur Landtagswahl www.heidelberg.de/ wahlen Wahlbenachrichtigung Zustellung bis 15. Februar Nicht erhalten? Bei Wahldienststelle melden: 06221 58-42220 Stimmabgabe imWahllokal am 8. März von 8 bis 18 Uhr Briefwahl beantragen › Eingang des Antrags bis spätestens 6. März, 15 Uhr › Versand ist an beliebige Adresse möglich › Eingang des Wahlscheins mit Stimmzettel bis 8. März, 18 Uhr Postlaufzeiten beachten!

AKTUELLES 4 28. Januar 2026 Waldarbeiten mit Seilkran Verkehr am Steigerweg beeinträchtigt AmMontag, 2. Februar, beginnen im Stadtwald im Bereich des außerörtlichen Abschnitts des Steigerwegs umfangreiche Waldarbeiten des Landschafts- und Forstamts. Dabei kommt aufgrund der topografischen Lage auch ein Hochgebirgsseilkran zum Einsatz. Die Seilkrananlage ermöglicht einen bodenschonenden Holztransport und erhöht die Arbeitssicherheit im Hangbereich. Für die Durchführung der Arbeiten muss der Steigerweg im betroffenen Abschnitt von Montag, 2. Februar, bis Samstag, 14. Februar, in der verkehrsarmen Zeit zwischen 9 und 15.30 Uhr zeitweise gesperrt werden. Der Verkehr wird über Sicherungsposten gesteuert. Die Wartezeiten werden auf maximal vier Minuten begrenzt. Außerhalb der Arbeitszeiten ist die Strecke befahrbar. Aus Sicherheitsgründen ist der Zutritt zum Waldgebiet rund um den Arbeitsbereich auch für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende untersagt. Während der Waldarbeiten kann es im Bereich Steigerweg zu Lärmbelästigungen kommen. Nach Abschluss der Arbeiten werden die Wege wiederhergestellt und das Gebiet wieder zugänglich gemacht. Umleitungen an Eppelheimer Straße Eppelheimer Straße wird zwischen Bauhaus und Kölle Zoo umgestaltet Ab 28. Januar wird der Abschnitt der Eppelheimer Straße in der Bahnstadt zwischen Kölle Zoo und Bauhaus weiter ausgebaut. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund zwei Jahre dauern. Währenddessen bleibt die Eppelheimer Straße weiterhin befahrbar. Der Verkehr wird über eine eigens eingerichtete südliche Umgehungsstraße geführt, sodass der Verkehrsfluss in beide Richtungen aufrechterhalten werden kann. Der Durchgangsverkehr wird um das gesamte Baufeld herumgeführt. Ergänzend kann auch die nördlich der Eppelheimer Straße verlaufende Umgehungsstraße mit Zufahrt zum Bauhaus und Tankturm für die Arbeiten an der Fernwärmetrasse genutzt werden. Die Erreichbarkeit der ansässigen Gewerbebetriebe wird während der gesamten Bauzeit sichergestellt. Ebenfalls wird der Anschluss Pfaffengrund/Diebsweg über die südliche Umgehungsstraße im Einbahnstraßenbetrieb in Richtung Westen geöffnet. ls Umleitungsgrafik Eppelheimer Straße Wegführung während Baumaßnahmen Baustelle Zufahrt zu Anlieger Provisorische Umfahrung Eppelheimer Str. Henkel-Teroson-Str. Tankturm Richtung Innenstadt Bauhaus Heidelberg Richtung Pfaffengrund / Wieblingen und Autobahn Richtung Pfaffengrund / Eppelheim Recht auf Ganztagsbetreuung Eltern von Schulanfängern sollen Bedarf bis 15. März anmelden A b dem Schuljahr 2026/2027 haben neu eingeschulte Grundschulkinder und Kinder der ersten Jahrgangsstufe andenSonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) in Baden-Württemberg einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Der Rechtsanspruch gilt zunächst nur für Erstklässler und Kinder in den Juniorklassen. In den folgenden Jahrenwird er schrittweise auf die weiteren Klassenstufen ausgeweitet. Damit Heidelberger Erstklässler an öffentlichen Grundschulen sicher einen Betreuungsplatz erhalten, bittet das Amt für Schule und Bildung die Eltern, den Betreuungsbedarf frühzeitig und verbindlich anzumelden. Fristende ist der 15. März. Direkt bei Schulanmeldungmöglich Die Anmeldung erfolgt über den Träger des Betreuungsangebots, päd-aktiv e.V. Eltern können den Bedarf für ihr Kind im Rahmen der Schulanmeldung direkt bei den Mitarbeitenden anmelden. Die Schulanmeldung findet statt am: › Donnerstag, 26. Februar, 8 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr › Freitag, 27. Februar, 8 bis 12 Uhr Einige Schulen vergeben feste Termine. Diese wurden den Eltern bereits mitgeteilt. Informationen zu Betreuungszeiten, Elternentgelten und pädagogischen Programmen finden Eltern unter www.paed-aktiv.de. Wer Änderungen der Betreuung für sein Kind in den Klassenstufen 2 bis 4 einer öffentlichen Grundschule wünscht, kann sich ebenfalls bis 15. März melden. Das Ferienbetreuungsangebot kann gemäß Rechtsanspruch frühestens ab den Herbstferien 2026 genutzt werden. Auch Kinder der privaten Grundschulen mit Hauptwohnsitz Heidelberg können dann das Ferienangebot in Anspruch nehmen. Anmeldeschluss ist ebenfalls der 15. März. eu Antworten auf häufig gestellte Fragen unter www.heidelberg.de/ gsbetreuung Eltern, die sich für eine Ganztagsbetreuung interessieren, können sich bei der Schulanmeldung von päd-aktiv beraten lassen. (Foto Dorn) Bau der Süddeutschen Erdgasleitung Ab Frühjahr zwischen Rohrbach und Grenzhof Der Transportnetzbetreiber terranets bw baut seit August 2025 den 61 Kilometer langen Abschnitt der wasserstofftauglichen Gastransportleitung SEL (Süddeutsche Erdgasleitung) zwischen Heidelberg und Heilbronn. Voraussichtlich im Frühjahr beginnt nun der Bau der Etappe von Grenzhof über Eppelheim bis Rohrbach. Das Abstecken der Trasse sowie der Abtrag des Oberbodens finden voraussichtlich ab Mitte April bis Ende Mai statt. Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit dem Leitungsbau lassen sich nicht gänzlich vermeiden. Weitere Informationen unter www.terranets-sel.de sel@terranets-bw.de

5 AKTUELLES 28. Januar 2026 Zahlreiche Straßen und Wege saniert Stadt kann dank Straßenerneuerungsprogramm bei Bedarf schnell reagieren S eit 2013 hat die Stadt mehr als 100 Straßen oder Straßenabschnitte mit Mitteln aus dem Straßenerneuerungsprogramm kurzfristig erneuert – für insgesamt rund 42,7 Millionen Euro. Im Jahr 2025 waren das 24 Straßen und Straßenabschnitte in fünf verschiedenen Stadtteilen. Verkehrsbedeutung berücksichtigt Ein wichtiges Sanierungsprojekt aus dem Jahr 2025, finanziert mit 1,4Millionen Euro aus dem Straßenerneuerungsprogramm: die Haberstraße im Industriegebiet Rohrbach-Süd. Der betroffene Abschnitt zwischen der Karlsruher Straße und der Straße Im Breitspiel war in einem stark geschädigten Zustand: Massive Spurrillen, flächiger Asphaltverlust sowie Frost- und Netzrisse gefährdeten zunehmend die Verkehrssicherheit. Die Straße wurde Mitte August 2025 für rund sechs Wochen voll gesperrt und saniert. Weitere wichtige Beispiele aus dem Jahr 2025 sind außerdem die Abschnitte der Königsberger Straße und des Harbigwegs in Kirchheim, der HeinrichMenger- und Storchenweg sowie ein Abschnitt des Kurpfalzrings im Pfaffengrund, die Berta-Steinbächer-Straße in Ziegelhausen (ehemals Reinhard-Hoppe-Straße) und der Kühle Grund/Bierhelder Weg in Rohrbach. Ausschlaggebend für eine Sanierung nach dem Straßenerneuerungsprogramm ist der bauliche Zustand einer Straße sowie deren Verkehrsbedeutung: Ist sie eine wichtige Verkehrsader Heidelbergs oder eine Sackgasse in einemWohngebiet? Strecken, die für den Radverkehr wichtig sind, werden bevorzugt erneuert. Wichtig ist der Stadtverwaltung, Synergieeffekte zu nutzen. Dabei werden Straßenarbeiten nach Möglichkeit mit anderen Maßnahmen verknüpft, beispielsweise mit Blick auf Kanäle, Gas-, Wasser- und Fernwärmeleitungen, Telekommunikationslinien oder das Mobilitätsnetz. Auch finanzielle und personelle Ressourcen spielen eine Rolle. Insgesamt umfasst das Heidelberger Straßennetz laut aktuellem Straßenzustandskataster 883 Straßen mit einer Länge von insgesamt rund 500 Kilometern. Gekürzt wegen Haushaltslage Aufgrund der Haushaltslage wurden unmittelbar geplante Maßnahmen auf das absolut notwendige Mindestmaß reduziert. Zum Beispiel die Baumaßnahme im Stückerweg in Kirchheim auf das gerade noch vertretbare Mindestmaß (von 1,2 Millionen auf 700.000 Euro) und die begleitenden Straßenerneuerungen im Zuge des Fernwärmeausbaus in Neuenheim (Cluster 3) von 2,7 Millionen auf 900.000 Euro. Weitere bereits geplante Maßnahmen, wie zum Beispiel die begleitende Erneuerung der Straßenrestflächen in der Häusserstraße oder begleitende Gehwegerneuerungen in Wieblingen, werden aufgrund fehlender Finanzierung derzeit nicht umgesetzt. cat/ls Strecken, die für den Radverkehr wichtig sind, wie der Heinrich-Menger-Weg im Pfaffengrund, werden bevorzugt erneuert. (Foto Stadt Heidelberg) Schwarze Geschichte und Gegenwart Programm zum Black History Month vom 5. bis 28. Februar Im Februar lädt Heidelberg bereits zum vierten Mal zum Black History Month ein. Afrodiasporische Organisationen gestalten das Programm gemeinsam mit dem Runden Tisch gegen Rassismus und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg. Der Black History Month hat sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Heidelberg etabliert. Er macht Schwarze Geschichte, Gegenwart und Zukunft sichtbar – und zeigt: Schwarze Perspektiven gehören selbstverständlich zur Vielfalt dieser Stadt. Mit Lesungen, Workshops, Diskussionen, Film und Community-Formaten entsteht ein offener Raum für Austausch, Begegnung und gemeinsames Lernen. „Dank des starken Engagements vieler Beteiligter macht der Black History Month auch in diesem Jahr Schwarze Lebensrealitäten in Heidelberg sichtbar und stärkt damit Vielfalt, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Stefanie Jansen, Bürgermeisterin für Soziales, Bildung, Familie und Chancengleichheit. Vom 5. bis 28. Februar sind alle Interessierten herzlich eingeladen, Schwarze Geschichte, Kultur und Kreativität zu erleben, mitzufeiern und neue Perspektiven kennenzulernen. Auszug aus dem Programm › Community Art Night: Donnerstag, 5. Februar, 20 Uhr, Zwinger 3, Zwingerstraße 3–5 › Badass Bingo goes Black & Party: Samstag, 7. Februar, 20.30 Uhr (Einlass Bingo), 22 Uhr (Party), Karlstorbahnhof › Filmvorführung „Fanon“: Samstag, 28. Februar, 17 Uhr, Karlstorkino red Programm auf Instagram @afrofestival_hd Am Samstag, 7. Februar, wird im Karlstorbahnhof erst Bingo gespielt, danach gefeiert. Mit am Plattentisch steht Maidatouch (rechts). (Fotos Karlstorbahnhof, Maidatouch)

6 BEKANNTMACHUNGEN 28. Januar 2026 Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Nicolaus Niebylski (nni), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: Rhein- Neckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Ortsübliche Bekanntmachung Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften Wieblingen - Nord Teil II – 2. Änderung im Teilbereich des Flurstücks 33109 Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen GREMIENSITZUNGEN im Rathaus, Marktplatz 10 Bezirksbeirat Kirchheim: Mittwoch, 28. Januar, 18 Uhr Bezirksbeirat Boxberg: Donnerstag, 29. Januar, 18 Uhr Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Dienstag, 3. Februar, 17 Uhr Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität: Mittwoch, 4. Februar - ABGESAGT Ausschuss für Kultur und Bildung: Donnerstag, 5. Februar, 17 Uhr Bezirksbeirat Wieblingen: Donnerstag, 5. Februar, 18 Uhr ORTSÜBLICHE BEKANNTMACHUNG Bebauungsplan mit örtlichen Bauvorschriften Wieblingen - Nord Teil II – 2. Änderung im Teilbereich des Flurstücks 33109 Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat in öffentlicher Sitzung am 05.05.2022 gemäß § 2 Absatz 1 Satz 1 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen, für einen Bereich westlich der Freien Waldorfschule Heidelberg einen Bebauungsplan aufzustellen. Der Aufstellungsbeschluss wurde am 25.05.2022 im „stadtblatt“ ortsüblich bekannt gemacht. Die Grenze des Geltungsbereichs des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften ist dem abgedruckten Lageplan zu entnehmen. Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch (BauGB) Der Gemeinderat der Stadt Heidelberg hat in seiner Sitzung am 11.12.2025 dem Entwurf des Bebauungsplans mit örtlichen Bauvorschriften, der Begründung – jeweils in der Fassung vom 01.09.2025 – sowie dem Umweltbericht in der Fassung vom 19.12.2024 zugestimmt. Der Gemeinderat hat des Weiteren die Veröffentlichung der Planunterlagen sowie der wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Informationen gemäß § 3 Absatz 2 BauGB beschlossen. Im Einzelnen liegen folgende Gutachten und umweltrelevante Informationen vor: › U mweltbericht in der Fassung vom 19.12.2024 › b ereits vorliegende umweltbezogene Stellungnahmen in der Fassung vom 01.09.2025 › s pezielle artenschutzrechtliche Prüfung in der Fassung vom 23.04.2024 › a rtenschutzrechtliches Maßnahmenkonzept in der Fassung vom 22.11.2024 › H andlungsleitfaden Dachbegrünung in der Fassung von Juni 2024 In den veröffentlichten Planunterlagen werden folgende umweltrelevante Themen behandelt: Schutzgut Thematischer Bezug Boden/Fläche Bodenversiegelungen, Versickerungen, Kampfmittel, Altlasten Wasser Lage innerhalb Wasserschutzgebiet Schutzzone III und III a Klima/Luft Veränderung Mikroklima durch Bebauung Tiere (potenzielle) Vorkommen von Mauereidechsen, Amphibien (Teichfrosch und Bergmolch), Brutvögeln (Gartenrotschwanz, Stare, Haussperlinge, Höhlenbrüter, Nischenbrüter), Fledermäusen (Zwergfledermaus), Wildbienen; Schaffung von Ausgleichsräumen und Nistgelegenheiten Bei der Stadt Heidelberg sind folgende Stellen zu besetzen: Amt für Soziales und Senioren: Stellvertretende Leitung Fachstelle für Wohnungsnotfälle und Geflüchtete (m/w/d) Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 11 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 10 TVöD-V Beim Amt für Baurecht und Denkmalschutz: IT-Betreuerin/IT-Betreuer beim Amt für Baurecht und Denkmalschutz (m/w/d) Vollzeit | unbefristet | Entgeltgruppe 10 TVöD-V zuzüglich einer befristeten Zulage für höherwertige Tätigkeit Bei der Berufsfeuerwehr: Einsatzbeamtin/Einsatzbeamter (m/w/d) im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 9 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 8 TVöD-V Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung online unter www.oneteamheidelberg.de Hier finden Sie auch die detaillierten Stellenausschreibungen mit den notwendigen Qualifikationen sowie weiteren Informationen. Der Zoo Heidelberg verweist auf zwei Stellenausschreibungen: – Gärtner m/w/d – Sachbearbeitung in der Finanzbuchhaltung m/w/d Mehr unter: www.zoo-heidelberg.de/karriere

7 STADTWERKE HEIDELBERG 28. Januar 2026 BEKANNTMACHUNGEN Schutzgut Thematischer Bezug Pflanzen Ersatz von Einzelbäumen und Erhalt Baumbestand, Erhalt randliche Eingrünung, Dachbegrünung Landschaft Festsetzungen zur Höhe und Dachbegrünung zur besseren landschaftlichen Einbindung Mensch Lärmimmissionen durch Verkehr im Plangebiet, Geruch- und Lärmimmissionen durch Stallhaltung im Umfeld des Plangebiets Kultur- und Sachgüter Lage Plangebiet in einer seit vorgeschichtlicher Zeit existierenden Siedlungslage (Reste neolithischer, eisenzeitlicher und römischer Siedlungen) Vermeidung Emissionen und Umgang mit Abfällen und Abwasser Versickerung von Niederschlagswasser aus Dachflächen Erneuerbare Energien, Nutzung von Energie Photovoltaikpflichtverordnung Landschaftspläne, sonstige Pläne Konflikt mit Ziel Einheitlicher Regionalplan Rhein-Neckar (ERP), Flächennutzungsplanänderung Die o.g. Planunterlagen sowie die wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen und Gutachten werden im Internet auf der Homepage der Stadt Heidelberg unter https://www.heidelberg.de/planverfah ren (alternativ: www.heidelberg.de>Leben>Die Stadt>Stadtplanung>Aktuelle Planverfahren) sowie dem zentralen Internetportal des Landes Service-Portal Baden-Württemberg unter https://stdhd.de/s/bebauungsplanverfahrenservi cebw (alternativ: www.service-bw.de › Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung Heidelberg › Bebauungsplanverfahren – Öffentlichkeitsbeteiligung zu Bebauungsplanverfahren) veröffentlicht. Die Unterlagen stehen während der Veröffentlichungsfrist in der Zeit vom 02.02.2026 bis einschließlich 03.03.2026 zur Verfügung. Zusätzlich zur Veröffentlichung im Internet liegen die genannten Unterlagen auch im Kompetenzzentrum Bauen-Wohnen-Förderung der Stadt Heidelberg, Prinz Carl, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg, zur Einsichtnahme aus. Das Kompetenzzentrum Bauen-Wohnen-Förderung hat für Besucherinnen und Besucher aktuell dienstags von 11.00 Uhr bis 12.30 Uhr und donnerstags von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. An den übrigen Tagen ist eine Einsichtnahme in die Planunterlagen nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 06221 - 58 25150 oder per E-Mail unter kompetenzzentrum.bauberatung@heidelberg.de möglich. Sie haben die Möglichkeit, sich an der Planung zu beteiligen. Während der Veröffentlichungsfrist können Stellungnahmen abgegeben werden. Die Stellungnahmen sollen elektronisch übermittelt werden, können bei Bedarf aber auch postalisch oder mündlich zur Niederschrift beim Kompetenzzentrum Bauen-Wohnen-Förderung abgegeben werden. E-Mail: beteiligung-stadtplanung@heidelberg.de Postanschrift: Stadtverwaltung Heidelberg, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können bei der Beschlussfassung über diesen Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben. Heidelberg, 19.01.2026 Stadt Heidelberg, Amt für Stadtentwicklung und Stadtplanung Mieterstrom als Baustein der Energiewende Vorzeigeprojekt Hospital-Areal in Rohrbach Mieterinnen und Mieter können in der Regel keinen selbst erzeugten Solarstrom nutzen. Eine Ausnahme gilt für diejenigen, deren Vermieter sich für das Mieterstrommodell entschieden haben. Die Idee dahinter: Dazu werden Photovoltaikanlagen auf dem Mietshaus gebaut, und die Bewohnerinnen und Bewohner können den dort erzeugten Strom per Mieterstromvertrag beziehen. Das schont das Klima, macht unabhängiger vom Strommarkt, entlastet die Netze und stärkt die lokale Energiewende. Gleichzeitig profitieren die Haushalte von niedrigeren Stromkosten und erhalten auch dann 100 Prozent Ökostrom, wenn die Photovoltaikanlage bei wenig Sonne oder nachts nicht genügend Energie liefert. Nicht nur für Mieterinnen und Mieter, auch für Vermieter ist das Modell attraktiv: Mit dem produzierten Strom aus der Sonne verbessern sie die Umweltbilanz ihrer Immobilie durch geringere CO2-Emissionen und erfüllen gleichzeitig die Solardachpflicht. Zudem steigern sie die Attraktivität ihrer Immobilie auf dem Markt. Gemeinsam: GGH und Stadtwerke Heidelberg Jüngstes Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung von Mieterstrom in Heidelberg ist das neue Hospital-Areal in Rohrbach, auf dem insgesamt 600 neue Wohnungen entstehen. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft GGH verantwortet das Quartierskonzept und realisiert auf dem Gelände eine Hochgarage sowie rund 250 geförderte Wohnungen. Die Stadtwerke Heidelberg installierten auf den Dächern der Häuser Photovoltaikanlagen, die die angeschlossenen Haushalte jährlich mit rund 250.000 Kilowattstunden Strom versorgen. Das gemeinsame Mieterstromprojekt der GGH und der Stadtwerke Heidelberg ergänzt das ökologische Konzept des Quartiers und ermöglicht den Bewohnerinnen und Bewohnern, aktiv an der lokalen Energiewende mitzuwirken. Weitere Informationen unter www.swhd.de/mieterstrom Im Hospital-Quartier in Heidelberg Rohrbach liefern Photovoltaikanlagen direkt vor Ort erzeugte Energie an die Mieterinnen und Mieter. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Michael Treffeisen Foto: GGH/Buck Alle Angaben ohne Gewähr Impressum

KULTUR UND FREIZEIT 8 28. Januar 2026 Zweites Winterleuchten im Hasenleiser Begegnungsfest am 30. Januar im Nah- versorgungszentrum Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr erstrahlt der Hasenleiser erneut im winterlichen Glanz: Am Freitag, den 30. Januar, lädt das Quartiersmanagement Hasenleiser gemeinsam mit BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) von 17 bis 20 Uhr zum zweiten Winterleuchten ins Nahversorgungszentrum (Freiburger Straße 21) ein. Zahlreiche lokale Gewerbetreibende, Einrichtungen und Vereine beteiligen sich mit eigenen Ständen, kulinarischen Angeboten sowie Aktionen für Groß und Klein. Ehrenamtliche Initiativen tragen zu einemabwechslungsreichen Programm bei. Bewerbungscheck und Musik Ein besonderes Angebot hält BIWAQ bereit: Beim kostenlosen Bewerbungscheck können Interessierte ihre Unterlagen mitbringen und sich beraten lassen. Musiker Bär begleitet den Abend mit stimmungsvoller Livemusik. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie Interessierte sind herzlich eingeladen. cat/ls Der Heidelberger Musiker Bär sorgt beim Fest von und für die Nachbarschaft für Stimmung. (Foto da Silva Neidhardt) Tanz-Premiere „Bodies of Water“ Intendanzwechsel in der Tanzsparte Das Theater und Orchester Heidelberg feiert am Freitag, 30. Januar, um 19.30 Uhr imMarguerre-Saal die Premiere von „Bodies of Water“. Für Iván Pérez, den künstlerischen Leiter des Dance Theatre Heidelberg, und seine Compagnie, die das Theater mit dem Intendanzwechsel zur Spielzeit 2026/27 verlassen werden, ist es zugleich die letzte große Tanzpremiere am Theater und Orchester Heidelberg. Das Stück trägt seine typische choreografische Handschrift und lässt sich stilistisch in die Reihe erfolgreicher Inszenierungen vergangener Spielzeiten einordnen. Es widmet sich der facettenreichen Beziehung zwischen Mensch und Wasser. In einer choreografischen Reise taucht Pérez tief in die physische und emotionale Kraft dieses Elements ein und stellt grundlegende Fragen: Wer sind wir in Bezug auf das Wasser? Welche Verbindungen prägen unser Sein mit diesem essenziellen Bestandteil des Lebens? Und wie können Gewässer – im Englischen treffend als „Bodies of Water“ bezeichnet – Inspiration für Tanz und Choreografie sein? www.theater.heidelberg.de In den Faschingsferien den Zoo erleben Wenn der Zoo im Winter ruhiger wird, beginnt für junge Entdecker eine besonders spannende Zeit: Tiere lassen sich aufmerksamer beobachten und hinter den Kulissen der Zoo-Akademie wird im Vivarium und den Laboren wetterunabhängig geforscht und ausprobiert. Aufgrund der großen Nachfrage hat das Team der Zoo-Akademie das Angebot an Workshops in den Faschingsferien erweitert. Unter zoo-akademie.org/freie-plaetze-faschingsferien sind alle Veranstaltungen online buchbar. (Foto Knigge/Zoo) Julian Prégardien leitet Liedzentrum Heidelberger Frühling gewinnt Star-Tenor Julian Prégardien ist seit Anfang des Jahres 2026 Künstlerischer Leiter des Heidelberger Frühling Liedzentrums, das 2016 als Kompetenzzentrum für das Lied ins Leben gerufen wurde. Unter seinem Dach vereinen sich die Heidelberger Frühling Liedakademie unter der künstlerischen Leitung von Thomas Hampson und das Heidelberger Frühling Liedfestival. „Als hervorragender Kommunikator vermittelt Julian Prégardien seine Ideen an eine angestammte Zuhörerschaft und erreicht mit seinen kreativen Ansätzen ebenso das Publikum von morgen,“ so Thorsten Schmidt, Intendant des Heidelberger Frühling. Julian Prégardien, Jahrgang 1984, ist ein international angesehener Sänger. Der lyrische Tenor setzt seinen künstlerischen Schwerpunkt derzeit beim Liedgesang; besonders gefragt und beliebt ist er als Schubert-Interpret. www.heidelberger- fruehling.de/liedzentrum Jetzt noch Kulturprojekte anmelden Fördermittel von „KulturLabHD“ Für Heidelberger Kulturschaffende, die eine Förderung von Projekten über den Fonds „KulturLabHD“ beantragen wollen, ist der nächstmögliche Stichtag der 28. Februar. Berücksichtigt werden Projekte, die im Jahr 2026 durchgeführt werden sollen. Durch den Fonds werden neue und innovative Kulturprojekte gefördert, die einer Anschubfinanzierung bedürfen. Aufgrund der beschlossenen Sparmaßnahmen beim Zuschusstopf um 40.000 Euro auf nun insgesamt 80.000 Euro kann im Jahr 2026 nur ein Stichtag am 28. Februar ausgeschrieben werden. www.heidelberg.de/kulturamt kulturamt@heidelberg.de 06221 58-33000 (Foto Gonz) Bücherei der Dinge Stadtbücherei plant neues Angebot Braucht man wirklich einen eigenen Schlagbohrer, einen Kärcher oder eine eigene Biertischgarnitur? Oder ist es nicht viel besser, sich so etwas für den einmaligen Gebrauch auszuleihen? Hier setzt ein neues Angebot der Stadtbücherei an: Im Lauf des Jahres startet sie mit der „Bücherei der Dinge“. Hier kann man dann nützliche und interessante Alltagsgegenstände auslei- hen, etwa Werkzeug, Musikinstrumente, technische Geräte, Freizeit- oder Kreativmaterialien. Um das neue Angebot möglichst passend zu gestalten, nimmt die Stadtbücherei bis zum 8. Februar Ausleih-Vorschläge entgegen. Zur Online-Umfrage: www.stadtbuecherei. heidelberg.de › Aktuelles › Bücherei der Dinge

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