3 AKTUELLES 21. Januar 2026 Damit der Verkehr weiter gut fließt Ein Ausblick auf die wichtigsten Mobilitätsprojekte des Jahres D ieses Jahr steht der Abschluss des Verkehrsentwicklungs-/Klimamobilitätsplans an. Beide Pläne bilden die Grundlage für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Mobilitätsentwicklung in Heidelberg und schaffen die strategische Basis für konkrete Maßnahmen in den kommenden Jahren. Zudem werden viele wichtige Projekte zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur umgesetzt und angestoßen. Montpellierbrücke: Die Bauarbeiten werden im Frühjahr beendet. Dann ist die Brücke wieder fit für die nächsten Jahrzehnte. Ziegelhäuser Brücke: Die Planungen für den Abbruch und Neubau laufen 2026 auf Hochtouren. Im Zuge des Verfahrens können die Öffentlichkeit, betroffene Grundstückseigentümer und Träger öffentlicher Belange zumVorhaben Stellung nehmen. Eine Infoveranstaltung soll im Frühling stattfinden. Dossenheimer Landstraße: Die Neugestaltung wird Ende 2026 abgeschlossen. Sie verbessert die Verkehrsführung im Heidelberger Norden, entlastet angrenzende Straßen und stärkt die Anbindung an das Stadtzentrum sowie an das regionale Straßennetz. Zur Umgestaltung gehört der barrierefreie Umbau der Haltestellen, eine neue Abwasser- und Versorgungsinfrastruktur sowie eine Erneuerung der Straßenbeläge. Sanierung des Heidelberger Hauptbahnhofs: Die Deutsche Bahn startet im Januar mit der Sanierung des Heidelberger Hauptbahnhofs. In Abstimmung mit dem Neubau des nördlichen Fahrradparkhauses entfernt die Bahn zunächst zwei Reihen der Fahrradstellplätze auf dem Willy-Brandt-Platz und richtet Ersatzstellflächen auf Gleis 1 am östlichen Bahnsteigende ein. Fahrradparkhaus: Die Stadt baut am nördlichen Eingang des Hauptbahnhofs ein unterirdisches Fahrradparkhaus mit rund 730 Stellplätzen und direktem Zugang zum Bahnsteig. Ende 2026 soll es nutzbar sein. Fahrradstraße Vangerowstraße: Vorbehaltlich der Haushaltsmittel soll die Vangerowstraße 2026 als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Sie ist eine wichtige Verbindung für Radfahrende aus Bergheim, dem Neuenheimer Feld und dem Westen in Richtung Innenstadt. Verkehrssicherheit und Unfallstellenbeseitigung: Vorbehaltlich der Haushaltsplanungen, sind die Verbreiterung des Geh- und Radwegs in der Liebermannstraße und die Neugestaltung der Einmündung Bergheimer Straße/Römerstraße geplant, um Unfallrisiken deutlich zu reduzieren. Personenshuttle fips: Die Erweiterung der Bedienung durch das flexible individuelle Personenshuttle fips der rnv im Stadtgebiet Heidelberg wird geplant. cat/jkl Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ jahresausblick2026 Die Montpellierbrücke (links, im Bild die Abfahrt auf die Lessingstraße Richtung Osten) wird im Frühjahr wieder eröffnet. Die Deutsche Bahn beginnt mit der Sanierung des Hauptbahnhofs (Mitte). Auch die Radinfrastruktur wird verbessert. (Fotos Niebylski, Dittmer, Niebylski) Kurz gemeldet Stimmen aus dem Gemeinderat Die Stimmen aus dem Gemeinderat pausieren bis zur Landtagswahl am 8. März. Gremiensitzungen im Rathaus, Marktplatz 10 › Bezirksbeirat Kirchheim: Mittwoch, 28. Januar, 18 Uhr › Bezirksbeirat Boxberg: Donnerstag, 29. Januar, 18 Uhr › Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Dienstag, 3. Februar, 17 Uhr › Ausschuss für Kultur und Bildung: Donnerstag, 5. Februar, 17 Uhr › Bezirksbeirat Wieblingen: Donnerstag, 5. Februar, 17 Uhr Wohnung barrierefrei ausbauen Fachstelle der Stadt Heidelberg berät kostenfrei Wenn der Einstieg in die Badewanne trotz Hilfsmitteln schwerfällt, Stufen nur mit Mühe überwunden werden oder andere bauliche Gegebenheiten zu Hause den Alltag erschweren – dann stellt sich die Frage nach einem barrierefreien Umbau und dessen Finanzierung. Klüger handelt, wer Barrieren schon abbaut, wenn noch kein akuter Bedarf besteht. Die Fachstelle barrierefreies Planen, Bauen, Wohnen der Stadt berät rund um das Thema Barrierefreiheit und gibt Hinweise in puncto Finanzierung und Fördermöglichkeiten. Die Beratung ist unabhängig und kostenlos. Das städtische Förderprogramm „Barrierefreie Lebenslaufwohnungen“ der Stadt und die dazu gehörigen Zuschüsse pausieren aufgrund der aktuellen Haushaltslage. Auch viele KfW-Mittel stehen schon länger nicht mehr zur Verfügung. Für alle Umbauwilligen gibt es aber eine gute Nachricht: Zum Jahresende 2025 wurde im Bundeshaushalt ein Betrag von 50 Millionen Euro zur Fortsetzung des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ bewilligt. Wer sich jetzt schon über mögliche Umbaumaßnahmen informiert und Angebote von Handwerksbetrieben einholt, ist für eine schnelle Antragstellung gut vorbereitet und erhöht die Chancen für eine Zusage. Für eine Beratung wenden sich Interessierte an die Fachstelle barrierefreies Planen, Bauen, Wohnen der Stadt Heidelberg. Diese berät rund um das Thema Barrierefreiheit und gibt Hinweise zu Finanzierung und Fördermöglichkeiten. cat Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ wohnen-barrierefrei Ob Zugang zum Haus oder barrierefreies Bad: Bei der Beratung werden individuelle Lösungen gefunden. (Foto Niebylski)
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