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Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 21. Januar 2026 / Ausgabe 2 / 34. Jahrgang ARBEIT Neue Jugendberufsagentur Unterstützung aus einer Hand Stadt, Rhein-Neckar-Kreis und die Agentur für Arbeit Heidelberg haben am Freitag, 16. Januar, gemeinsam die Jugendberufsagentur Rhein-Neckar-Kreis/ Heidelberg eröffnet. Hier sollen junge Menschen unter 25 Jahren passgenau, niedrigschwellig und aus einer Hand unterstützt werden – damit es mit dem Einstieg ins Berufsleben oder die passende Ausbildung klappt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf jungen Menschen mit erschwerten Startbedingungen. S. 5 › JAHRESAUSBLICK Damit der Verkehr fließt Mobilitätsprojekte 2026 2026 werden in Heidelberg viele wichtige Projekte im Mobilitätsbereich vorangetrieben. Die Montpellierbrücke wird im Frühjahr fertig, während für die Ziegelhäuser Brücke die Planungen für Abbruch und Neubau voranschreiten. Die Deutsche Bahn beginnt mit der Sanierung des Hauptbahnhofes. Ein weiteres Fahrradparkhaus soll Ende des Jahres nutzbar sein. Zudemwerden Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durchgeführt. S. 3 › AUSSTELLUNG Einblicke in Staecks Höhle Heidelberger Collagekünstler In Kooperation mit der Stiftung ReichspräsidentFriedrich-Ebert-Gedenkstätte würdigt die Stadt Heidelberg ab dem 30. Januar das Werk des Heidelberger Künstlers Klaus Staeck. Die Ausstellung „Klaus Staeck – Papierarchiv Höhle“ ist bis zum 26. April im Friedrich-Ebert-Haus zu sehen und beleuchtet Staecks künstlerisches Schaffen zwischen politischer Intervention und alltäglicher Collagepraxis. Im Mittelpunkt steht dabei Staecks Atelier in der Ingrimstraße. S. 8 › Die Stadt stärkt gemeinsam mit dem Land weiter das ehrenamtliche Engagement: Ab sofort können Ehrenamtliche in Heidelberg die Ehrenamtskarte Baden-Württemberg beantragen. Inhaberinnen und Inhaber erhalten in ausgewählten Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen in Heidelberg und landesweit Vergünstigungen und besondere Angebote. Antragsberechtigt sind Ehrenamtliche, die sich seit mindestens einem Jahr in Heidelberg in hohem Maße für die Gesellschaft engagieren (zum Beispiel über 200 Stunden pro Jahr). Oberbürgermeister Eckart Würzner hat die Karte gemeinsammit Ehrenamtlichen von DLRG, THW und Freiwilliger Feuerwehr amMontag, 19. Januar, in der DLRGR e t t u n g s - wache in Wieblingen vorgestellt. Ehrenamt zentraler Pfeiler „Ehrenamtliches Engagement ist ein zentraler Pfeiler unserer Stadtgesellschaft. Mit der Einführung der Ehrenamtskarte in Heidelberg wollen wir all denjenigen, die sich tagtäglich für ihre Mitmenschen und das Gemeinwohl in unserer Stadt einsetzen, etwas zurückgeben – als Zeichen des Danks und der großen Wertschätzung für ihr wertvolles ehrenamtliches Engagement“, sagte Würzner. Vorteile der Ehrenamtskarte Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte erhalten in Heidelberg unter anderem vergünstigte Jahreskarten im Zoo. Zudem werden spezielle Angebote verlost, die einmalige Einblicke ermöglichen – etwa Karten für Proben der Schlossfestspiele und Sonderführungen im Kurpfälzischen Museum. „Zum Start der Ehrenamtskarte in Heidelberg warten bereits interessante Angebote auf Ehrenamtliche. Wir sind in Gesprächen mit zahlreichen weiteren Partnernmit demZiel, mehr Angebote aufzunehmen“, erläuterte Hanni Derr von der städtischen Koordinierungsstelle für Bürgerengagement und Gesellschaftliches Miteinander im Referat des Oberbürgermeisters. Landesweit gibt es mit der Ehrenamtskarte etwa Vergünstigungen im Schloss Mannheim, in der Staatsgalerie und im Staatstheater Stuttgart, im Staatlichen Museum für Naturkunde sowie im Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe. chb Mehr dazu auf S. 2 › Ein Zeichen des Danks Ehrenamtskarte für Baden- Württemberg gibt es jetzt auch in Heidelberg KINO Aktionstag „Augen auf“ S. 8 › Die neue Ehrenamtskarte bietet viele Angebote und Vergünstigungen für Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, etwa bei den Rettungsorganisationen. (Foto Rothe) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen

AKTUELLES 2 21. Januar 2026 Neues Angebot für Engagierte Das gibt es beim Beantragen der Ehrenamtskarte zu beachten E hrenamtliche können ab sofort eine Ehrenamtskarte beantragen. Damit erhalten sie landesweit Vergünstigungen und besondere Angebote. Einen garantierten Anspruch gibt es unter anderem für Freiwilligendienstleistende und Mitglieder in Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks. Ansonsten müssen Ehrenamtliche folgende Kriterien erfüllen: › Sie engagieren sich seit mindestens einem Jahr in Heidelberg in hohem Maße für die Gesellschaft. › Sie setzten sich in den vergangenen zwölf Monaten mindestens 200 Stunden freiwillig und unentgeltlich in einer Organisation für das Gemeinwohl ein. › Oder sie arbeiteten in jüngster Zeit mindestens 100 Stunden freiwillig in einem gemeinwohl-orientierten Projekt (Sonderform der Ehrenamtskarte: nur für ein Jahr gültig) › Die jeweilige Organisation muss das Ehrenamt und den Stundenumfang bescheinigen. › Ihr Einsatz findet im öffentlichen Raum, also nicht im privaten oder familiären Umfeld statt und ist nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet. Infoveranstaltung am 6. Februar Für Bürgerinnen und Bürger besteht am 6. Februar von 14 bis 17 Uhr im Rathaus die Möglichkeit, sich zu informieren. Oberbürgermeister Würzner und Dr. Ute Leidig, Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration, stellen das Angebot vor und überreichen die ersten Ehrenamtskarten in Heidelberg an Ehrenamtliche von Rettungsorganisationen. Zudem können sich Ehrenamtliche mit ausgefülltem Antrag und einer Bestätigung ihres Engagements auch gleich vor Ort eine Ehrenamtskarte ausstellen lassen. chb Antrag stellen unter www.heidelberg.de/ ehrenamtskarte amtskarte BW gibt‘s jetzt auch in Heidelberg. Ehrenamtliche können ab sofort online unter www.heidelberg.de/ehrenamtskarte die Karte beantragen. (Foto Stadt Heidelberg) Hacker-Angriffe auf städtische Webseite Seit Wochen wiederholte Attacken Seit mehreren Wochen verzeichnet die Stadt immer wieder Angriffe auf ihre Webseite www.heidelberg.de. Unbekannte senden in sehr schneller Abfolge unzählige Anfragen an die Webseite – mit dem Ziel, die dahinterliegende Server-Infrastruktur zum Kollaps zu bringen. In der Fachsprache nennt man das DDOS-Attacken (Distributed Denial of Service). Die Stadt, insbesondere das Amt für Digitales, konnte bisher in engem Verbund mit ihrem Partner Komm. ONE alle Angriffe abwehren. Besucherinnen und Besucher der städtischen Webseite haben davon nur etwas mitbekommen, wenn im Zuge der ergriffenen Sicherheitsmaßnahmen die Internetseite für wenige Minuten nicht erreichbar war. Bezirksbeiräte wieder im Stadtteil Öffentliche Sitzungen vor Ort verfolgen Die Sitzungen der Bezirksbeiräte finden ab Ende April wieder in den Stadtteilen statt. Die Lokalgremien hatten zuletzt zentral im Rathaus in der Altstadt getagt, um Kosten einzusparen. „Wir wollen, dass Politik nah bei den Menschen ist – deshalb war es unser Ziel, mit den Bezirksbeiräten schnellstmöglich wieder in die Stadtteile zurückzukehren. Dank der ersten Erfolge bei der Haushaltskonsolidierung können wir diesen Schritt nun gehen. Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern in den Bezirksbeiräten für ihr Verständnis und freue mich, dass diese für unsere Stadt so wichtige politische Basisarbeit wieder in den Quartieren stattfinden kann“, erklärt Oberbürgermeister Eckart Würzner. Steffen Wörner, DLRGStadtgruppe Heidelberg „Wir als DLRG Heidelberg freuen uns, dass Ehrenamtliche und Freiwillige mit der Karte ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung erhalten.“ Christoph Schlomach, Technisches Hilfswerk Heidelberg „Das Technische Hilfswerk ist da, wenn Hilfe gebraucht wird. Wir freuen uns sehr, dass dieses Engagement mit der Ehrenamtskarte gewürdigt wird.“ Frank Karlein, Freiwillige Feuerwehr Wieblingen „Die Ehrenamtskarte ist ein tolles Signal an alle, die sich bei der Feuerwehr ehrenamtlich engagieren. Wir investieren viel Herzblut und auch Zeit. Die Ehrenamtskarte zeigt, dass dieses Engagement gesehen und gewürdigt wird.“ Das sagen Ehren- amtliche dazu Filmtage des Mittelmeers zum 40. Mal Das Montpellier-Haus zeigt zusammen mit dem Medienforum Heidelberg wieder aktuelle Filme aus dem Mittelmeerraum. Los geht es am Freitag, 23. Januar, 19 Uhr, mit „La petite cuisine de Mehdi“ und anschließendem Buffet. Am Mittwoch, 28. Januar, ist um 21 Uhr „Aisha Can’t Fly Away“ zu sehen. Der Film handelt von einer Pflegerin in Kairo (im Bild). Zum Jubiläum der Filmtage gibt es außerdem ein Konzert in der Chapel Südstadt am Samstag, 31. Januar, 19.30 Uhr. www.filmtage-mittelmeer.de (Foto Rapid Eye Movies)

3 AKTUELLES 21. Januar 2026 Damit der Verkehr weiter gut fließt Ein Ausblick auf die wichtigsten Mobilitätsprojekte des Jahres D ieses Jahr steht der Abschluss des Verkehrsentwicklungs-/Klimamobilitätsplans an. Beide Pläne bilden die Grundlage für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Mobilitätsentwicklung in Heidelberg und schaffen die strategische Basis für konkrete Maßnahmen in den kommenden Jahren. Zudem werden viele wichtige Projekte zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur umgesetzt und angestoßen. Montpellierbrücke: Die Bauarbeiten werden im Frühjahr beendet. Dann ist die Brücke wieder fit für die nächsten Jahrzehnte. Ziegelhäuser Brücke: Die Planungen für den Abbruch und Neubau laufen 2026 auf Hochtouren. Im Zuge des Verfahrens können die Öffentlichkeit, betroffene Grundstückseigentümer und Träger öffentlicher Belange zumVorhaben Stellung nehmen. Eine Infoveranstaltung soll im Frühling stattfinden. Dossenheimer Landstraße: Die Neugestaltung wird Ende 2026 abgeschlossen. Sie verbessert die Verkehrsführung im Heidelberger Norden, entlastet angrenzende Straßen und stärkt die Anbindung an das Stadtzentrum sowie an das regionale Straßennetz. Zur Umgestaltung gehört der barrierefreie Umbau der Haltestellen, eine neue Abwasser- und Versorgungsinfrastruktur sowie eine Erneuerung der Straßenbeläge. Sanierung des Heidelberger Hauptbahnhofs: Die Deutsche Bahn startet im Januar mit der Sanierung des Heidelberger Hauptbahnhofs. In Abstimmung mit dem Neubau des nördlichen Fahrradparkhauses entfernt die Bahn zunächst zwei Reihen der Fahrradstellplätze auf dem Willy-Brandt-Platz und richtet Ersatzstellflächen auf Gleis 1 am östlichen Bahnsteigende ein. Fahrradparkhaus: Die Stadt baut am nördlichen Eingang des Hauptbahnhofs ein unterirdisches Fahrradparkhaus mit rund 730 Stellplätzen und direktem Zugang zum Bahnsteig. Ende 2026 soll es nutzbar sein. Fahrradstraße Vangerowstraße: Vorbehaltlich der Haushaltsmittel soll die Vangerowstraße 2026 als Fahrradstraße ausgewiesen werden. Sie ist eine wichtige Verbindung für Radfahrende aus Bergheim, dem Neuenheimer Feld und dem Westen in Richtung Innenstadt. Verkehrssicherheit und Unfallstellenbeseitigung: Vorbehaltlich der Haushaltsplanungen, sind die Verbreiterung des Geh- und Radwegs in der Liebermannstraße und die Neugestaltung der Einmündung Bergheimer Straße/Römerstraße geplant, um Unfallrisiken deutlich zu reduzieren. Personenshuttle fips: Die Erweiterung der Bedienung durch das flexible individuelle Personenshuttle fips der rnv im Stadtgebiet Heidelberg wird geplant. cat/jkl Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ jahresausblick2026 Die Montpellierbrücke (links, im Bild die Abfahrt auf die Lessingstraße Richtung Osten) wird im Frühjahr wieder eröffnet. Die Deutsche Bahn beginnt mit der Sanierung des Hauptbahnhofs (Mitte). Auch die Radinfrastruktur wird verbessert. (Fotos Niebylski, Dittmer, Niebylski) Kurz gemeldet Stimmen aus dem Gemeinderat Die Stimmen aus dem Gemeinderat pausieren bis zur Landtagswahl am 8. März. Gremiensitzungen im Rathaus, Marktplatz 10 › Bezirksbeirat Kirchheim: Mittwoch, 28. Januar, 18 Uhr › Bezirksbeirat Boxberg: Donnerstag, 29. Januar, 18 Uhr › Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: Dienstag, 3. Februar, 17 Uhr › Ausschuss für Kultur und Bildung: Donnerstag, 5. Februar, 17 Uhr › Bezirksbeirat Wieblingen: Donnerstag, 5. Februar, 17 Uhr Wohnung barrierefrei ausbauen Fachstelle der Stadt Heidelberg berät kostenfrei Wenn der Einstieg in die Badewanne trotz Hilfsmitteln schwerfällt, Stufen nur mit Mühe überwunden werden oder andere bauliche Gegebenheiten zu Hause den Alltag erschweren – dann stellt sich die Frage nach einem barrierefreien Umbau und dessen Finanzierung. Klüger handelt, wer Barrieren schon abbaut, wenn noch kein akuter Bedarf besteht. Die Fachstelle barrierefreies Planen, Bauen, Wohnen der Stadt berät rund um das Thema Barrierefreiheit und gibt Hinweise in puncto Finanzierung und Fördermöglichkeiten. Die Beratung ist unabhängig und kostenlos. Das städtische Förderprogramm „Barrierefreie Lebenslaufwohnungen“ der Stadt und die dazu gehörigen Zuschüsse pausieren aufgrund der aktuellen Haushaltslage. Auch viele KfW-Mittel stehen schon länger nicht mehr zur Verfügung. Für alle Umbauwilligen gibt es aber eine gute Nachricht: Zum Jahresende 2025 wurde im Bundeshaushalt ein Betrag von 50 Millionen Euro zur Fortsetzung des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss“ bewilligt. Wer sich jetzt schon über mögliche Umbaumaßnahmen informiert und Angebote von Handwerksbetrieben einholt, ist für eine schnelle Antragstellung gut vorbereitet und erhöht die Chancen für eine Zusage. Für eine Beratung wenden sich Interessierte an die Fachstelle barrierefreies Planen, Bauen, Wohnen der Stadt Heidelberg. Diese berät rund um das Thema Barrierefreiheit und gibt Hinweise zu Finanzierung und Fördermöglichkeiten. cat Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ wohnen-barrierefrei Ob Zugang zum Haus oder barrierefreies Bad: Bei der Beratung werden individuelle Lösungen gefunden. (Foto Niebylski)

AKTUELLES 4 21. Januar 2026 Eppelheimer Straße wird umgestaltet Arbeiten zwischen Bauhaus und Kölle Zoo ab 28. Januar Die Stadt setzt die Umgestaltung der Eppelheimer Straße im Rahmen der Bahnstadtentwicklung fort. Der Bereich von der Cernybrücke bis auf Höhe des Luxor-Kinos ist bereits fertiggestellt. Nun wird der Abschnitt zwischen Kölle Zoo und Bauhaus weiter ausgebaut. Baustart der Maßnahme ist am 28. Januar. Die Arbeiten werden voraussichtlich rund zwei Jahre dauern. Im ersten Bauabschnitt wird der Höhenunterschied auf Höhe des Bauhauses begradigt und die Kreuzung Eppelheimer Straße/Henkel-TerosonStraße neugestaltet. Zudem entsteht die neue Rachel-Carson-Straße, die künftig die Eppelheimer Straße mit dem Langen Anger verbindet. Die Eppelheimer Straße wird in diesem Bereich barrierefrei ausgebaut. ls Der Höhenunterschied auf Höhe des Bauhauses (Kamelbuckel) wird mit einer Bodenauffüllung ausgeglichen. (Foto Buck) Kinderbeauftragte gesucht Für Rohrbach und Wieblingen Die Stadt sucht neue stellvertretende Kinderbeauftragte für die Stadtteile Rohrbach und Wieblingen. Wer sich für das Ehrenamt interessiert, sollte bereit sein, sich für die Interessen der Kinder und Jugendlichen im Stadtteil einzubringen und regelmäßig an den Treffen und Veranstaltungen der Kinderbeauftragten teilzunehmen. Von Vorteil für die Tätigkeit ist, selbst Kinder in jüngerem Alter zu haben, es ist jedoch keine zwingende Voraussetzung. Die Entscheidung über die Neubesetzungen wird auf Empfehlung der jeweiligen Bezirksbeiräte final im Gemeinderat getroffen. Kinderbeauftragte sind selbst beratende Mitglieder im Bezirksbeirat ihres Stadtteils und können ebenso als beratende Mitglieder in unterschiedliche Ausschüsse des Gemeinderats gewählt werden. Interessierte können sich mit ihrer Interessensbekundung und gerne auch bei Rückfragen bis zum 27. Januar an Corinna Uebel vom Büro Junges Heidelberg wenden. Kontakt: kinderbeauftragte@heidelberg.de 06221 58-20340 www.heidelberg.de/ kinderbeauftragte Arbeiten am Juristischen Seminar Geh- und Radweg ab 26. Januar gesperrt Im Bereich Friedrich-Ebert-Anlage 6 bis 8 wird der Geh- und Radweg ab Montag, 26. Januar, voraussichtlich für ein knappes Jahr gesperrt. Hintergrund sind Sanierungsarbeiten an den Gebäuden des Juristischen Seminars der Universität Heidelberg. Die Arbeiten werdem vom Land Baden-Württemberg durchgeführt. Umleitungen › Radfahrende in Richtung Altstadt werden ab Adenauerplatz über die Sofienstraße in die Plöck umgeleitet. › Fußgängerinnen und Fußgänger werden gebeten, die gegenüberliegende Straßenseite zu nutzen. › Für den motorisierten Verkehr ergeben sich keine Einschränkungen. Die Sperrung war ursprünglich ab dem 1. November 2025 geplant, wurde jedoch verschoben, um Verkehrs- und Bauabläufe besser abzustimmen. Sie wird voraussichtlich bis November 2026 andauern. Aktuelle Bausstellen unter www.heidelberg.de/ baustellen Aufruf für queere Kunstausstellung Beiträge bis 10. Februar einreichen In Kooperation mit dem Amt für Chancengleichheit und dem Rainbow Cities Network hat das Queerfeministische Kollektiv Heidelberg einen offenen Aufruf für die Kunstausstellung „(Un)Sichtbar Bi+“ gestartet. Ziel der Ausstellung ist es, die vielfältigen Lebensrealitäten von bi- und pansexuellen Menschen sichtbar zu machen sowie ihre Perspektiven stärker in den Fokus zu rücken. Künstler*innen sind eingeladen, sich bis zum 10. Februar mit Beiträgen zu bewerben. Die Ausstellung ist für Ende Februar in Heidelberg geplant. Bewerbung an info@queerfemkollektiv.de www.heidelberg.de/lsbtiq Querungshilfen an Kirchheimer Schule Zebrastreifen und Mittelinsel An der Kreuzung Albert-Fritz-Straße/Königsberger Straße in Kirchheim hat die Stadt neue Querungshilfen eingerichtet. Ein beleuchteter Zebrastreifen und eine barrierefreie Mittelinsel erhöhen dort gezielt die Sicherheit für Kinder auf dem Schulweg zur Geschwister-SchollGemeinschaftsschule und zu einem benachbarten Kindergarten. Die Maßnahme ist Teil eines stadtweiten Programms zur Schulwegsicherheit. Grundlage ist eine erstmals flächendeckende Prüfung aller Kinderwege mit rund 3.000 identifizierten Verbesserungen, die nun schrittweise umgesetzt werden. www.heidelberg.de/ anliegenmelder Stadt ruft zu Teilnahme an Umfrage auf Wie erleben Menschen Diskriminierung im Alltag und wo besteht konkreter Handlungsbedarf? Um diese Fragen besser beantworten zu können, ruft die Stadt zur Teilnahme an der bundesweiten Befragung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes auf. Die Daten fließen in die Weiterentwicklung kommunaler Antidiskriminierungsstrategien ein. Die Teilnahme ist anonym, kostenfrei und in neun Sprachen möglich. Die Befragung läuft noch bis 28. Februar. www.diskriminierung-umfrage.de (Grafik Antidiskriminierungsstelle)

5 AKTUELLES 21. Januar 2026 Unterstützung aus einer Hand Neue Jugendberufsagentur für Menschen unter 25 Jahren M it der neuen Jugendberufsagentur (JUBA) wollen Stadt, Rhein-Neckar-Kreis und Agentur für Arbeit Heidelberg junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf niedrigschwellig unterstützen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf jungen Menschen mit erschwerten Startbedingungen, insbesondere auf Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Familien mit Bürgergeldbezug oder mit begrenztem Zugang zu Bildungs- und Unterstützungsangeboten. „Kein junger Mensch darf verloren gehen, wenn der Bildungs- und Berufsweg aus einer persönlich schwierigen Lebenslage heraus unübersichtlich wird“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner. Landrat Stefan Dallinger betonte: „Mit der Jugendberufsagentur haben wir für junge Menschen in unserem Kreis einen verlässlichen, klar strukturierten Zugang zu Beratung und Unterstützung aus einer Hand geschaffen. Durch die enge Zusammenarbeit von Arbeitsagentur, Jobcenter, Jugendhilfe und Schulen bündeln wir unsere Kompetenzen dort, wo sie gebraucht werden.“ Die Jugendberufsagentur arbeitet rechtskreisübergreifend nach dem Prinzip des One-Stop-Government. Junge Menschen erhalten Beratung, Orientierung und Unterstützung an einem zentralen Ort – ohne Umwege zwischen verschiedenen Stellen. Klaus Pawlowski, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Heidelberg: „Erste positive Rückmeldungen und Erfolgsgeschichten zeigen, dass wir junge Menschen – gerade auch mit erhöhten Unterstützungsbedarf – besser erreichen und begleiten können.“ eu/red Starke Kooperation für junge Menschen am Übergang in Ausbildung und Beruf: Die Jugendberufsagentur Rhein-Neckar-Kreis/ Heidelberg wurde am 16. Januar offiziell eröffnet. (Foto Burkhardt) Bronzezeitliches Beil auf dem Königstuhl gefunden Fund wird nach der Restaurierung im Kurpfälzischen Museum ausgestellt Bei Sanierungsarbeiten im Märchenparadies auf dem Königstuhl wurde Ende November 2025 ein Beil aus der Bronzezeit entdeckt. Aktuell befindet sich das rund 3.000 Jahre alte Fundstück in der Restaurierungswerkstatt bei der Abteilung Archäologie und Denkmalschutz des Museums und wird dort behutsam von den Spuren seiner langen Zeit im Lehmboden befreit. Bei dem Fund handelt es sich um ein so genanntes Lappenbeil. Das Lappenbeil war in der Bronzezeit Werkzeug zur Holzbearbeitung und Waffe zugleich. „Der Königstuhl war für uns Archäologen bisher eine ,terra incognita‘,“ erklärt der Leiter der Archäologieabteilung, Dr. Tobias Schöneweis. „Nördlich des Neckars haben wir eine große Bandbreite von Funden zu verzeichnen, da ist es eigentlich nur logisch, dass auch im südlichen Bergland etwas zu finden ist – bisher hat nur niemand etwas gefunden.“ Allerdings steht schon jetzt fest: Dort, wo der Axtkopf gefunden wurde, hat er nicht die letzten 3.000 Jahre verbracht: Die Fundstelle ist nämlich erst seit dem Bau des Märchenparadieses von 1968 bis 1972 zugänglich – davor lag die lehmige Erdschicht etwa zwei Meter unter dem Bodenniveau. Heiko Schaub, der als Techniker im Märchenparadies arbeitet, staunte nicht schlecht, als er erfuhr, was er da zusammen mit seinem Kollegen Tunjay Kara ausgegraben hatte: „Dass es sich um ein so altes Werkzeug handelt, das hätte ich nicht gedacht – was für ein Glück, dass wir den Fund nicht ins Altmetall geworfen haben.“ Dieses Glück verdankt das Kurpfälzische Museum in erster Linie der Neugier der Männer: „Wir haben ein Foto davon bei Google hochgeladen und schnell gemerkt, dass es sich um etwas wirklich Altes handeln muss“, berichtet Kara. Daraufhin haben die Männer vorbildlich gehandelt und das Kurpfälzische Museum informiert. sba Die beiden Lappen an der Hinterseite des Axtkopfs dienen der Befestigung des Holzgriffs. Durch eine Öse lässt sich ein Lederband für zusätzliche Stabilität ziehen. (Foto Stadt HD) Musik bei Demenz Vortrag am 3. Februar im Rathaus „Musik mit und für Menschen mit Demenz“ lautet der Titel des Vortrags, der am Dienstag, 3. Februar um 18 Uhr im Großen Saal des Rathauses, Marktplatz 10 in Heidelberg stattfindet. Veranstalter ist das Netzwerk Demenz Heidelberg in Kooperation mit dem Heidelberger Frühling Musikfestival. Die Veranstaltung richtet sich an die interessierte Öffentlichkeit, Mitarbeitende der Altenhilfe sowie Amateur- und Profimusizierende. Die vielfältigen Potenziale musikbasierter Angebote und Maßnahmen stellen einen wichtigen Baustein dar, den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und Betroffenen und deren Angehörigen möglichst lange kulturelle und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Musik trägt wesentlich zur Steigerung der Lebensqualität und Lebensfreude von Menschen aller Altersgruppen bei. Auf Menschen mit Demenz wirkt Musik in besonderer Weise, da sie emotionale, kognitive und soziale Ressourcen aktiviert und Zugänge eröffnet, die über die im Krankheitsverlauf schwieriger werdende sprachliche Kommunikation hinausgehen. Anmeldungen unter info@demenz-heidelberg.de

AKTUELLES 6 21. Januar 2026 Service BÜRGERSERVICE Hotline der Stadt Heidelberg 06221 58-10580 oder 115 Lob und Kritik 06221 58-11580 www.heidelberg.de/ buergerservice STANDESAMT Rathaus, Marktplatz 10 06221 58-18510 standesamt@heidelberg.de www.heidelberg.de/standesamt BÜRGERBEAUFTRAGTE Carola de Wit 06221 58-10260 Rathaus, Zimmer 216 KINDERBEAUFTRAGTE www.heidelberg.de/ kinderbeauftragte BEHINDERTENBEAUFTRAGTE Christina Reiß 06221 58-15590, www.heidelberg.de/ behindertenbeauftragte ABFALL Abfall-Hotline 06221 58-29999 www.asz.heidelberg.de Recyclinghöfe Kirchheim/Oftersheimer Weg, Wieblingen/Mittelgewannweg: Mo-Fr 8–16 Uhr, Sa 8–15 Uhr Emmertsgrund/Zentrale der ehemaligen Müllsauganlage, Ziegelhausen/ Parkplatz Stiftsmühle, Handschuhsheim/Erzeugergroßmarkt: Mo-Fr 8–12 Uhr, 13–16 Uhr, Sa 8–15 Uhr BÜRGERÄMTER Öffnungszeiten aller Bürger- ämter in den Stadtteilen unter: www.heidelberg.de/buergeramt Terminvergabe 06221 58-13333 montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr www.termin.heidelberg.de Bürgerämter in den Stadtteilen: Altstadt Rathaus, Marktplatz 10 06221 58-13810 Vorsprache ohne Termin derzeit nicht möglich Handschuhsheim Dossenheimer Landstr. 13 06221 58-13820 Vorsprache ohne Termin mittwochs 8 bis 16 Uhr Wieblingen Mannheimer Straße 259 06221 58-13890 Vorsprache ohne Termin derzeit nicht möglich Boxberg/Emmertsgrund Emmertsgrundpassage 17 06221 58-13850 Vorsprache ohne Termin montags 8 bis 12 Uhr Kirchheim Schwetzinger Str. 20 06221 58-13860 Vorsprache ohne Termin freitags 8 bis 12 Uhr Ziegelhausen/Schlierbach Kleingemünder Str. 18 06221 58-13840 Vorsprache ohne Termin derzeit nicht möglich Mitte (Bergheim, Bahnstadt, West-, Südstadt) Bergheimer Str. 69 06221 58-47980 Vorsprache ohne Termin montags 8 bis 12 Uhr Neuenheim Rahmengasse 21 06221 58 13830 Vorsprache ohne Termin donnerstags 8 bis 16 Uhr Pfaffengrund Am Markt 21 06221 58-13870 Vorsprache ohne Termin dienstags 8 bis 18 Uhr Rohrbach Seckenheimer Gässchen 1 06221 58-13880 Vorsprache ohne Termin mittwochs 8 bis 16 Uhr Technisches Bürgeramt Kornmarkt 1 06221 58-25100 Vorsprache ohne Termin dienstags 11 bis 12.30 Uhr, donnerstags 15 bis 17 Uhr Kfz-Zulassungs- und Führerscheinstelle Pleikartsförster Str. 116 06221 58-43700 FUNDBÜRO, Hospitalstr. 5 06221 653797 Mo, Mi, Do 8–16 Uhr, Di 8–12 Uhr, Fr 8–14 Uhr, www.hddienste.de >Fundbüro STADTBÜCHEREI, Poststr. 15 06221 58-36100 Di-Fr 10–20 Uhr, Sa 10–16 Uhr www.stadtbuecherei. heidelberg.de ZOO Tiergartenstraße 3 06221 64550 November bis Februar: täglich von 9 bis 17 Uhr www.zoo-heidelberg.de THEATER UND ORCHESTER 06221 58-20000 tickets@theater.heidelberg.de www.theater.heidelberg.de KURPFÄLZISCHES MUSEUM Hauptstr. 97 06221 58-34020 Di –So 10–18 Uhr, Mo geschl. www.museum-heidelberg.de MUSIK- UND SINGSCHULE Kirchstr. 2, 06221 58-43500 Mo–Mi 10–16.30 Uhr, Do 10–18 Uhr, Fr geschlossen www.musikschule.heidelberg.de SCHWIMMBÄDER Hallenbad Hasenleiser Baden-Badener Straße 14 06221 513-2871 Mo, Mi, Fr 15–22 Uhr, Di 15–18 Uhr, Do 16.30–22 Uhr Sa 13–19.30 Uhr, So 10–18 Uhr Hallenbad Köpfel Stiftweg 32 06221 513-2880 Mo–Mi, Fr 7–22 Uhr, Do 11–22 Uhr, Sa und So 8.30–19.30 Uhr City-Bad im DHC Fahrtgasse 12 06221 513-2873 montags: 14 –19.30 Uhr dienstags: 7–14 Uhr, 16–21.30 Uhr mittwochs: 7–18 Uhr donnerstags: 7–19.30 Uhr sonntags: 8.30–14.30 Uhr SCHWIMMBÄDER Öffnungszeiten der Schwimm- bäder: www.swhd.de/baeder VERANSTALTUNGSKALENDER www.heidelberg.de/ veranstaltungen Veranstaltungen anmelden: www.heidelberg.de/eintrag Bauberatung einfacher buchen Stadt startet OnlineTerminvergabe Die Stadt Heidelberg erweitert ihr digitales Serviceangebot: Seit dem 12. Januar können Bürgerinnen und Bürger Beratungstermine beim Amt für Baurecht und Denkmalschutz bequem online buchen. Neu ist zudem, dass auch digitale Beratungstermine vereinbart werden können. Damit ergänzt die Stadt die bestehenden Angebote aus telefonischer Beratung und Gesprächen vor Ort. Das neue Angebot erleichtert es Bürgerinnen und Bürgern, sich frühzeitig und unkompliziert zu informieren – etwa zu Fragen der Bebaubarkeit von Grundstücken, zu baurechtlichen Verfahren oder zu den nächsten Schritten vor der Antragstellung. termin.heidelberg.de Selbstbehauptungskurs Der Frauennotruf gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen bietet am 9./10. Februar einen kostenlosen Selbstbehauptungskurs für erwachsene Frauen* an. Anmeldung bis Montag, 2. Februar. info@frauennotruf- heidelberg.de 06221 18 16 22 Blutspendeaktion am 22. Januar Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ruft zur Blutspende am Donnerstag, 22. Januar, von 14 bis 19 Uhr im SNP Dome auf. Stadt und DRK zeichnen jährlich Menschen aus, die regelmäßig Blut spenden. Bis zum 20. Februar erhalten alle, die gemeinsammit einer Erstspenderin oder einem Erstspender Blut spenden, exklusive Socken mit DRK-Motiv. Termin buchen unter www.blutspende.de/ termine Kurz gemeldet

7 STADTWERKE HEIDELBERG 21. Januar 2026 AKTUELLES Bei der Stadt Heidelberg sind folgende Stellen zu besetzen: Beim Standesamt: Standesbeamtin/Standesbeamter (m/w/d) Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 9 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 9a TVöD-V Beim Amt für Bürgerdienste und Zuwanderung: Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (m/w/d) für die Kfz-Zulassungsstelle Vollzeit oder Teilzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 9 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 8 mit Zulage nach 9a TVöD-V Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung online unter www.oneteamheidelberg.de Hier finden Sie auch die detaillierten Stellenausschreibungen mit den notwendigen Qualifikationen sowie weiteren Informationen. BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › terranets bw informiert zur SEL: Bau der Süddeutsche Erdgasleitung (SEL) schreitet voran › Bekanntmachung über die Kreiswahlvorschläge für die Landtagswahl am 8. März › Bekanntmachung des Verbandes Region Rhein-Neckar 2. Offenlage zur Fortschreibung des Teilregionalplans Windenergie zumEinheitlichen Regionalplan Rhein-Neckar › Beteiligungsbericht 2024 › GGH Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Nicolaus Niebylski (nni), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de Tipps für die kalte Jahreszeit Wasserleitungen und Zähler vor Frost schützen Die Nächte werden wieder frostiger, Minusgrade möglicherweise im zweistelligen Bereich stehen vor der Tür. Schnell kann es daher Frostschäden geben, denn Wasserleitungen und Zähler sind oft an der Außenfassade, in Garagen und ungeheizten Räumen untergebracht. Sie können einfrieren. Wenn Wasser in den Leitungen gefriert, dehnt es sich aus und erzeugt enormen Druck auf die Rohre, was sowohl Kunststoff- als auch Metallleitungen zum Platzen bringen kann. Deshalb heißt es: vorbereitet sein. Sprich, Leitungen und Zähler winterfest machen. Räume ausreichend heizen Vor allem in wenig genutzten Gäste- und Arbeitszimmern, im Keller oder in Vorratsräumen können Wasserleitungen und Zähler bei tiefen Temperaturen Schaden nehmen. Die Stadtwerke Heidelberg empfehlen, diese Räume immer ausreichend zu heizen. Denn sollte ein Wasserleitungsrohr aufgrund von Kälte platzen, kann die Gebäudeversicherung ihre Leistungen kürzen. Die Frostschutzstellung am Heizkörperventil schafft nur bedingt Sicherheit. Sie sorgt zwar dafür, dass der Heizkörper nicht einfriert, weiter entfernte Rohre werden so aber nicht geschützt. Sie brauchen mehr Wärme. Wasserleitungen und Zähler etwa in Hausgängen, an Außenwänden, unter Fenstern und in Garagen sollten isoliert werden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, Kellertüren und -fenster abzudichten und außen liegende Wasserzählerschächte abzudecken. Auch Wochenendhaus, Garten und Hof nicht vergessen: Dort befindliche Wasserleitungen am besten leerlaufen lassen und den Absperrhahn dabei schließen. Frieren Wasserleitungen doch mal ein: Nie mit der Lötlampe oder offenem Feuer auftauen, sondern eine Installationsfirma für Sanitär und Heizung hinzuziehen. Sie taut die Wasseranlagen fachgerecht auf und vermeidet größere Schäden. Bevor die Wasserleitung platzt – rechtzeitig vorsorgen und vor Frost schützen. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Michael Treffeisen Foto: Fotolia 171214_SS_Fotolia_ 49021879_M Alle Angaben ohne Gewähr Impressum

KULTUR UND FREIZEIT 8 21. Januar 2026 Einblicke in Klaus Staecks Höhle Ausstellung des Kulturamts im Friedrich-Ebert-Haus ab 30. Januar D Die Ausstellung „Klaus Staeck – Papierarchiv Höhle“ beleuchtet bis zum 26. April im FriedrichEbert-Haus das Werk des Heidelberger Collagekünstlers Klaus Staeck (*1938). Seit den 1970er Jahren zählt er zu den prägendsten Stimmen politischer Kunst in der Bundesrepublik Deutschland. Mit seinen zugespitzten Bild-Text-Arbeiten griff er immer wieder aktiv in gesellschaftliche Debatten ein, prangerte politische und soziale Missstände an. Die Ausstellung zeigt Staecks Werk in seiner doppelten Gestalt: als öffentlich wirksame politische Kunst und als stille, private Praxis des Sammelns, Schneidens und Neuordnens. Virtueller Rundgang durchs Atelier Im Mittelpunkt steht dabei die von Staeck selbst so bezeichnete „Höhle“ – sein Atelier in der Heidelberger Ingrimstraße. Diese dichte Papierlandschaft aus Postkarten, Werbeprospekten, Ansichtskarten und Druckfragmenten bildet den Ausgangspunkt seiner Arbeit. Hier greifen politischer Aktivismus und persönliche Bildfindung unmittelbar ineinander. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist ein digitaler 3DScan des Ateliers, der den Besucherinnen und Besuchern erlaubt, die „Höhle“ virtuell zu betreten. Er wurde im Auftrag des Kulturamts vom Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe geschaffen. Interessierte können sich auch unter www.heidelberg.de/ staeck durch das Atelier klicken. Werke im Dialog Ergänzt wird die Präsentation durch Arbeiten des international ausgezeichneten Heidelberger Grafikdesigners Götz Gramlich (gggrafik, Mut zur Wut) sowie seines Kollegen Maxwell Hathaway. Gezeigt werden zudem zwei humorvolle Holzschnitte der Heidelberger Künstlerin Roswitha Josefine Pape mit Porträts von Klaus Staeck, die aus einem gemeinsamen künstlerischen Austausch im Jahr 2007 stammen. sba www.ebert-gedenkstaette.de Im Rahmen der Ausstellung sind Führungen, Vorträge und Gespräche geplant. (Bild Staeck) Kinotag „Augen auf“ in Heidelberg Aktion zum HolocaustGedenktag für Schulklassen und Kinofans Der „Augen auf“-Kinotag findet zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. und 28. Januar bundesweit statt. Mit dabei ist diesmal auch Heidelberg – dank der Kooperation des Gloria-Kinos mit dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sowie dem Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus der Universität. Finanziell unterstützt wird das vielfältige Programm vom städtischen Runden Tisch gegen Rassismus. Das Medium Film und Kino eröffnet vor allem für junge Menschen emotionale und Empathie stärkende Zugänge zu historischen Ereignissen des Nationalsozialismus und zu Biografien der Verfolgten. Aber auch alle anderen Kinofans sind eingeladen. Gezeigt werden: „Der Staat gegen Fritz Bauer“ (2015), „Zirkuskind“ (2025), „Delegation“ (2023) und „Das geheime Stockwerk“ (2025). red Infos zum Programm und für Lehrkräfte unter www.gloria-kamera-kinos.de Der Coming-of-Age-Film „Delegation“ handelt von einer Gruppe junger Israelis, die Konzentrationslager in Polen besucht. (Foto Łączyńska) „Jugend musiziert“ vom 23. bis 25. Januar Regionalwettbewerb in Heidelberg Der 63. Regionalwettbewerb Jugend musiziert findet am Wochenende, 23. bis 25. Januar, in der Musik- und Singschule statt. Gut 240 junge Musikerinnen und Musiker aus Heidelberg, dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Neckar-Odenwald-Kreis nehmen in verschiedenen Solo- und Ensemblekategorien teil. Die Wertungsspiele sind öffentlich und das Publikum herzlich willkommen, junge Talente zu erleben. Am Freitagnachmittag beginnt der Wettbewerb mit Klavier, Harfe, Schlagzeug und Sologesang. Am Samstag und Sonntag folgen weitere Klavierwertungen sowie Kammermusik für Streich- und Blasinstrumente. www.jugend-musiziert.org Natürlich Heidelberg im Februar Interessante Führungen, Exkursionen und Seminare stehen im Februar auf dem Programm: › Dienstag, 3. Februar, 19 bis 21 Uhr, Schnittkurs – Obstgehölze und Beerensträucher – Theorie › Dienstag, 3. Februar, 19 bis 21 Uhr, Winterschnittkurs: Stauden › Samstag, 7. Februar, 14 bis 16 Uhr, Schnittkurs – Obstgehölze und Beerensträucher – Praxis › Samstag, 7. Februar, 9.30 bis 11.30 Uhr, Winterschnittkurs (Praxis, Teil 2): Obstgehölze- und Beerenobstschnitt › Dienstag, 10. Februar, 19 bis 21 Uhr, Winterschnittkurs: Grundlagen der Pflege und der Schnitt von Ziergehölzen › Samstag, 14. Februar, 9.30 bis 11.30 Uhr, Winterschnittkurs (Praxis, Teil 3): Ziergehölze- und Rosenschnitt www.natuerlich. heidelberg.de Kurz gemeldet

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