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14. Januar 2026 KULTUR UND FREIZEIT 8 Theater feiert 100 Jahre Schlossfestspiele Die Schlossfestspiele feiern vom 11. Juli bis 2. August 100-jähriges Jubiläum. Im Schlosshof wird die Wiederaufnahme von Georges Bizets Oper „Carmen“ (im Bild) in der erfolgreichen Inszenierung von Anja Kühnhold zu sehen sein – sowie als Neuproduktion der französische Klassiker „Cyrano de Bergerac“. Im Englischen Bau bringen das Junge Theater und das Dance Theatre Heidelberg eine gemeinsame Version des bekannten Andersen-Märchens „Das hässliche Entlein“ heraus. Der Vorverkauf läuft. (Foto Reichardt) Gemeinsam Fastnacht feiern Seniorenprunksitzungen der Stadtteile Die Stadt und das Heidelberger Karneval Komitee laden auch 2026 wieder alle Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre zu den Seniorenprunksitzungen ein. › Am Samstag, 17. Januar, feiern die Seniorinnen und Senioren des Stadtteils Ziegelhausen um 15.11 Uhr in der Steinbachhalle. › Am Samstag, 24. Januar, um 15.11 Uhr findet die Seniorenprunksitzung für die Stadtteile Kirchheim, Altstadt, Rohrbach, Handschuhsheim, Neuenheim und Schlierbach imGesellschaftshaus Pfaffengrund, Schwalbenweg 1/2, statt. › Am Sonntag, 25. Januar, um 14.11 Uhr feiern die Seniorinnen und Senioren aus den Stadtteilen Bergheim, Weststadt, Südstadt, Pfaffengrund, Wieblingen, Boxberg, Emmertsgrund und Bahnstadt im Gesellschaftshaus Pfaffengrund, Schwalbenweg 1/2. An diesem Tag fährt ein Shuttlebus von der Haltestelle „Kranichweg/Stotz“ zur Haltestelle „Im Buschgewann“. Kontakt für Ältere, die künftig eingeladen werden möchten, und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer: 06221 58-38340 oder aktive. senioren@heidelberg.de. Von Joseph Haydn bis Amerika Heidelberger Frühling Streichquartettfest startet am 22. Januar D as Heidelberger Frühling Streichquartettfest startet am Donnerstag, 22. Januar. Elf Konzerte und Workshops blicken bis Sonntag, 25. Januar über den Atlantik und zurück zu Joseph Haydn: Die Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1776 lag zeitlich zwischen Haydns „Sonnenquartetten“ von 1772 und den „Russischen Quartetten“ von 1781, in denen der Komponist die Gattung begründete und beständig weiterentwickelte. Verschiedene Blickwinkel Über den Atlantik schaut das Streichquartettfest aus zwei Blickwinkeln: Zum einen sind aus den USA in den vergangenen Jahrzehnten wichtige Impulse zur Öffnung der mitteleuropäisch geprägtenGattung gekommen, die auch das diesjährige Festival beeinflussen. Zum anderen reflektieren die amerikanischen Quartettkompositionen im Programm das Freiheitsversprechen des Landes: vom Streichquartett Nr. 5 von Béla Bartók, ein Auftragswerk einer amerikanischen Mäzenin, das in Washington uraufgeführt wurde, über das auf Inuit-Melodien basierende Werk von Amy Beach aus dem Jahr 1929 bis hin zu den relativ neuen Beiträgen von John Adams oder Bryce Dessner. Zu Gast sind das junge britische Fibonacci Quartet, das Javus Quartett aus Wien, 2020 Preisträger des Irene Steels-Wilsing Wettbewerbs im Rahmen des Streichquartettfests; das Kleio Quartet, das im renommierten BBC New Generation-Programm gefördert wird und bei Eckart Runge in Düsseldorf studiert; das Quartet Integra aus Japan, das dem zeitgenössischen Repertoire verpflichtet ist; und das Schumann Quartett, eines der großen europäischen Streichquartette unserer Tage. Die Workshops werden geleitet von Oliver Wille, Mitglied des Kuss Quartetts und Professor für Streicherkammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. red Infos und Karten unter www.heidelberger- fruehling.de Das Javus Quartett aus Wien wird unter anderem beim Kurzworkshop am Freitag, 23. Januar, um 10 Uhr zu hören sein. (Foto Pewal) Kunstausstellung „Hidden Horses“ Reihe „Sammlung HD reformuliert“ Das Forum für Kunst Heidelberg zeigt unter dem Titel „Hidden Horses“ Arbeiten der Künstlerin Laura Therese Schran. Die Ausstellung ist Teil der Reihe „Sammlung HD reformuliert“, mit der das Kulturamt Heidelberg aktuelle künstlerische Positionen fördert und Werke aus der städtischen Kunstsammlung im Kontext gegenwärtiger Fragestellungen neu beleuchtet. Das Pferd, nach dem die Arbeiten benannt sind, fungiert für die Künstlerin als Symbol unserer Zeit in der Themen wie Dressur und Angepasstsein, Kontrolle und Funktion, aber auch Natürlichkeit, Wildheit, Ausbruch aufeinandertreffen. www.heidelberger-forum- fuer-kunst.de Kurz gemeldet „Das Leben will gezeichnet werden“ Das Museum Haus Cajeth, Haspelgasse 12, zeigt noch bis zum 31. Januar Werke des Heidelberger Buchillustrators Mehrdad Zaeri. www.cajeth.de Hip-Hop-Führung Das Freie Hip-Hop Institut führt am Sonntag, 18. Januar, durch die Ausstellung „Inspirationen“ im Völkerkundemuseum, Hauptstraße 235. www.vkm-vpst.de

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