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AKTUELLES 4 14. Januar 2026 Freie Fahrt über die Bahngleise Neue Da-Vinci-Brücke für Fuß- und Radverkehr eröffnet I m Dezember 2025 wurde die neue Da-Vinci-Brücke zwischen Bahnstadt und Bergheim eröffnet. Sie ist ein wichtiger Baustein im Heidelberger Radwegenetz und Teil einer künftigen schnellen Verbindung vom Heidelberger Süden ins Neuenheimer Feld. Auf sechs Metern Breite – vier Meter für den Radweg und zwei Meter für den Fußweg – bietet die neue Da-Vinci-Brücke genug Raum für alle Verkehrsteilnehmenden. Sie überquert die Bahngleise von der Ochsenkopfwiese in Bergheim bis zum Luxor-Kino in der Bahnstadt. Mit dem Brückenbau wurden ebenfalls die Wege im Umfeld verbessert und die Haltestelle Gneisenaustraße-Süd barrierefrei ausgebaut. „Dank des Förderprogramms nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz werden im ganzen Land immer mehr gute Wege für den Rad- und Fußverkehr geschaffen. Das macht den Alltag für viele Menschen einfacher, sorgt für mehr Sicherheit auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit und steigert die Lebensqualität in Stadt und Land für alle“, erklärte Elke Zimmer, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr BadenWürttemberg. Neckarbrücke in Planung „Wir danken dem Land für die unverzichtbare Unterstützung, die zwingend ist, wenn wir Zukunft gestalten wollen. Mit der Eröffnung der Da-Vinci-Brücke setzen wir heute gemeinsam Maßstäbe für eine nachhaltige, lebenswerte Stadt“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Jetzt fehlt nur noch der Brückenschlag über den Neckar.“ In Zukunft soll an die neue Brücke eine weitere über den Neckar anschließen, die ab 2030 gebaut werden soll. Über die Verbindung sollen eines Tages bis zu 11.000 Radfahrende pro Tag schneller und direkter an ihr Ziel kommen – so die Prognose. Die Stadt hat hierfür bereits einen Förderantrag beim Land eingereicht. cat/ls Mit der Klasse 2a der Bahnstadt-Grundschule eröffnete Oberbürgermeister Eckart Würzer (Bild links) die Da-Vinci-Brücke. (Fotos Rothe) Fälligkeit der Gebühren Die Abfallgebühren sind künftig in drei gleichen Raten fällig am 1. April, 1. Juli, 1. Oktober. Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer, die kein SEPALastschriftmandat erteilt haben, werden gebeten, die neuen Termine zu beachten. Wer die Abfallgebühren als Jahresbetrag in einer Summe bezahlen möchte, überweist diese bitte bis spätestens 1. April 2026. Versand Gebührenbescheide Die Abfallgebührenbescheide für das Jahr 2026 werden erst Ende Februar erstellt und anschließend versendet. Die Empfängerinnen und Empfänger haben die Wahl, den Bescheid entweder per Post oder per E-Mail zu erhalten. Alternativ steht auch das Kundenportal Abfallwirtschaft zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.asz.heidelberg.de Abfallwirtschaft Wirtschaftssiegel für Karl Oswald Handel von Friseur- und Kosmetikbedarf Das Unternehmen Karl Oswald GmbH & Co. KG ist mit dem Wirtschaftssiegel der Stadt Heidelberg ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Eckart Würzner überreichte die höchste Auszeichnung für Heidelberger Unternehmen bei einem Besuch anlässlich des 100-jährigen Bestehens. Karl Otto Oswald gründete die Firma 1925 in der Plöck. Bis heute ist sie imHandel mit Friseur- undKosmetikprodukten tätig, vorwiegend an gewerbliche Großkunden. Rund 100 Mitarbeitende sind an mehreren Standorten aktiv: in Heidelberg, Mannheim, Heilbronn, Weinheim, Bruchsal und im Logistikzentrum in Epfenbach. Mittlerweile führen Peter und Thomas Oswald in vierter Generation die Geschäfte. Kostenfreie Hörberatung für Senioren Jetzt für den 20. und 21. Januar anmelden Hörminderungen bedeuten für viele weniger Teilhabe und weniger Lebensfreude. Wie sich das ändern lässt, zeigt eine unabhängige und kostenfreie Beratung des Landesverbands der Schwerhörigen und Ertaubten Baden-Württemberg e. V. am 20. und 21. Januar in zwei Heidelberger Seniorenzentren. › S eniorenzentrum Weststadt/Südstadt, Dantestraße 7: Dienstag, 20. Januar, 9 bis 17 Uhr › Seniorenzentrum Ziegelhausen/ Schlierbach, Brahmsstraße 6: Mittwoch, 21. Januar, 9 bis 17 Uhr Anmeldungen unter katja.widmann@ hoergeschaedigte-bw.de 0179 6784998 Anpassungen beim Frauen-Nachttaxi Ab 1. Februar sozial gestaffelte Fahrpreise Der Gemeinderat hat mit großer Mehrheit eine Anpassung des Frauen-Nachttaximodells beschlossen. Ziel ist es, trotz der angespannten Haushaltslage Heidelberger Frauen auch weiterhin einen sicheren Heimweg in den Nachtstunden zu ermöglichen. Hintergrund der Anpassung sind gestiegene Nutzerinnenzahlen und deutlich höhere Kosten pro Fahrt. Studentinnen, Schülerinnen, Auszubildende sowie Frauen mit Heidelberg-Pass oder Heidelberg-Pass+ zahlen künftig acht Euro pro Fahrt. Alle übrigen Frauen mit Hauptwohnsitz in Heidelberg können das Frauen-Nachttaxi für zehn Euro nutzen. Auch die Nutzungszeiten wurden angepasst: Das Frauen-Nachttaxi steht künftig von 22 bis 5 Uhr zur Verfügung, für Frauen ab 60 Jahren ab 21 Uhr. Neue Fahrscheine Das geänderte Modell tritt zum 1. Februar in Kraft. Die neuen Fahrscheine können ab dem 21. Januar 2026 in den Bürgerämtern erworben werden. Alle bisherigen Fahrscheine verlieren zum 1. Februar 2026 ihre Gültigkeit und können bis Ende 2028 (fliederfarbene Scheine) beziehungsweise Ende 2029 (orangefarbene Scheine) gegen Erstattung zurückgegeben werden. eu www.heidelberg.de/ frauennachttaxi

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