AKTUELLES 2 14. Januar 2026 Paket für Nachtragshaushalt Gemeinderat hat 190 Maßnahmen beschlossen D er Gemeinderat hat ein Paket mit 190 Maßnahmen beschlossen, die den Haushalt 2026 entlasten. Die Beschlüsse fließen in den Nachtragshaushalt ein. Zu den Maßnahmen zählen: › Gewerbesteuer: Beibehaltung des Hebesatzes auf demWert 400, statt der vom Gemeinderat im Juni beschlossenen Absenkung auf 395. › Stadtverwaltung: Erhöhung der Einsparungen über alle Bereiche hinweg auf vier Millionen Euro. › Öffentlicher Nahverkehr: Verzicht auf das Kurzstrecken-/Stadtteilticket, das durch die Stadt subventioniert wird. › Parkausweise: Für nicht-online beantragte Bewohnerparkausweise soll zum 1. April eine Gebühr eingeführt werden. Einführung einer kostengünstigen Gebühr für den ersten Bogen bei Besucherparkausweisen. Folgebögen sollen deutlich teurer werden. › Einstellung des gedruckten Stadtblattes zur Einsparung von Kosten für Druck und Vertrieb voraussichtlich ab Mitte 2026. In geringer Auflage sollen gedruckte Exemplare an ausgewählten Orten ausgelegt werden. Zugleich Aufwertung der digitalen Ausgabe. › Verzicht auf Schulanfängerwochen: Kinder bleiben bis zur Einschulung in der Kita. › Einführung der Entgeltstufe VII bei Kita-Gebühren. › Reduzierung der Stadtteilbudgets auf 150.000 Euro. › Verschiebung des OASIS-Projektes Kerweplatz Kirchheim. › Eigenbetrieb Theater und Orchester: Entlastung des städtischen Haushalts in Höhe von 750.000 Euro über Steuerung im Wirtschaftsplan 2025/26. Hinzu kommen Verbesserungen aufgrund aktueller Entwicklungen und der jüngsten Steuerschätzung in Höhe von rund 29 Millionen Euro. Weitere Entscheidungen Zugleich hat der Gemeinderat beschlossen, das Heidelberger Unterstützungssystem Schule (HÜS) für Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf unverändert fortzusetzen. Zudem soll die Schulsozialarbeit mit 150.000 Euro zusätzlich gestärkt werden. Das Förderprogramm Rationelle Energieverwendung soll auf Anträge zu Starkregenvorsorge und Photovoltaik auf Dächern fokussiert werden. chb Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/haushalt Anpassung von #hd4mobility Zuschuss wird auf 29 Euro festgesetzt Der Gemeinderat hat eine Anpassung im Programm #hd4mobility beschlossen. Um das kommunale Mobilitätsangebot verlässlich fortzuführen und die Finanzierung des Programms langfristig abzusichern, wird die bundesweite Preiserhöhung des Deutschlandtickets an die Nutzerinnen und Nutzer weitergereicht. Der städtische Zuschuss wird auf die Beträge von 29 Euro beim Deutschlandticket und 11 Euro beim D-Ticket JugendBW festgesetzt, sodass alle künftigen Preiserhöhungen durch die Ticketinhaberinnen und -inhaber selbst zu tragen sind. Nach der bundesweiten Preiserhöhung zum 1. Januar 2026 steigt der Eigenanteil für Berechtigte mit Heidelberg-Pass oder Heidelberg-Pass+ beim Deutschlandticket oder D-Ticket JugendBW damit von derzeit 29 Euro auf 34 Euro pro Monat. Zum 1. Januar 2026 ist der Preis für das Deutschlandticket bundesweit von 58 Euro auf 63 Euro pro Monat gestiegen. Der Preis für das D-Ticket JugendBW erhöht sich von derzeit 39,42 Euro auf 45 Euro pro Monat. www.heidelberg.de/ hd4mobility 11,1 Mio. Einsparungen von PAKET mit 190 Maßnahmen aus allen Bereichen Kindertagespflege höher gefördert Keine Auswirkung auf Elternbeiträge Der Gemeinderat hat beschlossen, dass Kindertagespflegepersonen für die Betreuung von Heidelberger Kindern unter drei Jahren eine finanziell höhere Förderung erhalten sollen. Zum 1. Januar bekommen sie eine Förderung von 8,20 Euro statt bisher 7,70 Euro pro Stunde von der Stadt. Die Förderung für die Betreuung von Kindern über drei Jahren bleibt auf dem bisherigen Niveau erhalten. Damit folgt der Gemeinderat einer Empfehlung des Landkreistags, des Städtetags und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales. Im Rahmen des Nachtragshaushaltes 2026 konnte der Haushaltsansatz für die Kindertagespflege aufgrund von geringerer Auslastung trotzdem erfolgreich reduziert werden. „Stachelbert“ wirbt für fairen Handel Über 100 Namensideen für den fair gehandelten Heidelberger Plüsch-Igel gingen dank der Kampagne „Fair und flauschig“ von Umweltamt und lokalen Partnern ein – Vorschläge kamen sogar aus Japan. Ab sofort heißt er Stachelbert. Parallel wurden Fotos von igelfreundlichen Maßnahmen, zum Beispiel Laub- oder Reisighaufen, igelfreundlichen Hecken, Wasserstellen oder Blühwiesen gesucht. Stachelbert wird künftig bei Aktionen zum fairen Handel und zum Igelschutz in Heidelberg im Einsatz sein. (Foto Stadt HD) Mittagstisch für Senioren Ab März 50 Cent teurer Wegen gestiegener Lebensmittel- und Lieferkosten passt das Seniorenzentrum Weststadt seine Preise für den Mittagstisch an: Das reguläre Mittagsmenü kostet dann mit 6,50 Euro 50 Cent mehr als bisher. Für einkommensschwächere Menschen bleibt das vergünstigte Mittagsmenü zu 1,50 Euro unverändert bestehen. Das hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen. Das Seniorenzentrum Weststadt in der Dantestraße 7 bietet als zentrale Anlaufstelle für ältere Menschen in West-, Süd- und Bahnstadt ein breites Spektrum an offenen Angeboten, darunter den stark nachgefragten Mittagstisch. Die Preise orientieren sich am Selbstkostenpreis. www.seniorenzentren-hd.de
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