GESPRÄCH (TALK) Zugang zum Gesundheitswesen für Geflüchtete – Herausforderungen und Lösungen Der Zugang zu einer angemessenen Gesundheitsversorgung ist ein grundlegendes Menschenrecht – dennoch stehen Geflüchtete und Migrant*innen in Deutschland oft vor erheblichen Hürden. Sprachbarrieren, rechtliche Einschränkungen, fehlende Informationen und psychische Belastungen erschweren die Inanspruchnahme medizinischer Leistungen. In dieser Veranstaltung möchten wir gemeinsam mit Expert*innen aus Medizin, Sozialarbeit und Recht die aktuellen Herausforderungen beleuchten und praxisnahe Lösungsansätze diskutieren. Dabei geht es um Fragen wie: Welche gesetzlichen Rahmenbedingungen gelten für Geflüchtete? Wie können wir die Versorgungslücken schließen? Welche Unterstützung bieten Beratungsangebote? (A discussion on barriers to healthcare access for refugees in Germany and practical solutions, with input from experts in medicine, social work, and law.) Veranstalter (organizer): Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche Heidelberg, Asylarbeitskreis Heidelberg e. V. Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): integrationsbegleiter@dwhd.de Anmeldefrist (registration deadline): 23. März (23th March) Sprache (language): Deutsch (German) MI, 25. März, 16.00 Uhr Kapelle, Plöck 47 69117 Heidelberg Diese schreckliche Nacht im März 1943 hat Willi Jörling nie vergessen. Damals drangen die NSSchergen in sein Zuhause ein und verschleppten mehrere Familienmitglieder aus der Brinkstraße in Münster. Als Sinti waren sie nämlich ins Visier des Hitler-Regimes geraten. „Alle wurden in Auschwitz ermordet, darunter drei Kinder, die Josef Mengele für Experimente missbraucht hat“, schildert der 84-Jährige. Seine Großmutter begleitete ihre Lieben zudem freiwillig in den Tod. „Sie wollte alle nicht allein lassen.“ Willi Jörling hat die Verfolgung überlebt und ist der Einzige aus seiner Familie, der heute noch von diesen traumatischen Erlebnissen erzählen kann. In der Öffentlichkeit hat er bislang nur selten gesprochen, vor allem Schulen in Münster hat er zuletzt aber mehrfach besucht. Im Zeitzeugengespräch wird er aus seinem Leben berichten, von dem schwierigen Weg vom Holocaust-Überlebenden zum erfolgreichen Modehausbesitzer in Düsseldorf. Vor einigen Jahren ist er zurück nach Münster gezogen – die Stadt, die er liebt. Trotz allem. (An evening with Willi Jörling, a German Sinto and Holocaust survivor, sharing his life story and experiences during the Nazi regime.) Veranstalter (organizer): Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required) Sprache (language): Deutsch (German) GESPRÄCH (TALK) Ein Abend mit Willi Jörling: deutscher Sinto und Holocaust-Überlebender DO, 26. März, 18.00 Uhr Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma Bremeneckgasse 2 69117 Heidelberg Programm | 67 66 | Programm
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