Internationale Wochen gegen Rassismus

Der Workshop lädt dazu ein, Diskriminierungssensibilität und den Anti-Bias-Ansatz auf eine lebendige, kreative Weise zu entdecken. Dabei rückt der Anti-Bias-Ansatz in den Mittelpunkt: ein pädagogischer Zugang, der eigene Vorurteile, gesellschaftliche Machtverhältnisse und unbewusste Denkmuster sichtbar macht – nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Neugier und Reflexion. Mit Methoden der Theaterpädagogik erforschen die Teilnehmenden, wie Diskriminierungsmechanismen im Alltag entstehen und wie wir ihnen sensibel und verantwortungsvoll begegnen können. Durch körperliche Improvisationen, Perspektivwechsel und szenische Experimente entsteht ein sicherer Raum, in dem Vielfalt, Zugehörigkeit und Ausgrenzung erfahrbar werden. Der Workshop stärkt die Fähigkeit, Diskriminierung wahrzunehmen, sich kritisch zu positionieren und solidarisch zu handeln. Wer Lust hat, eigene Muster zu hinterfragen und gesellschaftliche Themen kreativ zu erkunden, ist hier genau richtig. Der Workshop findet im Rahmen der Montagsreihe der TSB statt. (The workshop uses creative, theater-based methods to explore the Anti-Bias approach, helping participants recognize discrimination, reflect on biases, and practice inclusive, responsible behavior.) Veranstalter (organizer): Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e. V. Eintritt (entrance fee): 30 Euro (30 euros) Sprache (language): Deutsch (German) Anmeldung (register here): workshops@theaterberatung-bw.de WORKSHOP Vorurteile in Bewegung: Theater der Vielfalt – Perspektiven wechseln – Haltung zeigen MO, 16. März, 19.00 Uhr Theodor-Heuss-Realschule Plöck 103 – 105 69117 Heidelberg Wir laden zur Präsentation studentischer OralHistory-Interviews und einer Podiumsdiskussion mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Studierenden ein. Im Mittelpunkt stehen die neuen sozialen Bewegungen in Heidelberg zwischen 1960 und 1980 – eine Phase intensiver politischer Auseinandersetzungen, in der Studierende entscheidende Impulse fur gesellschaftliche Veränderungen setzten. Besonders prägend war die kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit der Stadt sowie Uni und ihren institutionellen Kontinuitäten. Daruber hinaus setzten sich Protestierende u. a. gegen Rassismus, Imperialismus oder fur die Rechte der Frauen ein. Die Interviews sowie die Podiumsdiskussion zeigen, wie Erinnerungen an damaliges Engagement und gesellschaftlichen Wandel heute bewertet werden und welche Bedeutung diese Erfahrungen fur aktuelle Debatten uber Menschenwurde, Antirassismus und demokratische Teilhabe haben. Auf dem Podium sprechen neben Studierenden, vertreten durch James Dahmes, die Zeitzeuginnen Molli Hiesinger und Prof. Dr. Ute Straub sowie der Zeitzeuge Burkhart Braunbehrens. (A student-led presentation and panel explore Heidelberg’s 1960 – 1980 social movements, student activism, and protests against racism and injustice, reflecting on their relevance for today’s debates on human dignity and democracy.) Veranstalter (organizer): Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Universität Heidelberg; Heidelberger Lupe e. V. Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required) Sprache (language): Deutsch (German) Moderation (host): Verena Meier GESPRÄCH (TALK) Neue Soziale Bewegungen in Heidelberg 1960–80: Erinnerungen, Engagement, Wirkung MO, 16. März, 18.00 Uhr Hörsaal des Historischen Seminars Grabengasse 3–5 69117 Heidelberg Eingang über Seminarstraße nicht barrierefrei Anmeldefrist (registration deadline): 2. März (2nd March) Programm | 39 38 | Programm

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