Schon mal von der blauen und der roten Pille gehört? Nein? Vielleicht aber von Chads und Staceys? Oder von der Blackpill? Wenn einem das alles nichts sagt, hatte man vermutlich noch wenig Überschneidungspunkte mit der so genannten „Incel-Community“. Als „Incel“, ein Kofferwort zusammengesetzt aus „involuntary“ (unfreiwillig) und „celibacy“ (Zölibat), beschreiben sich junge heterosexuelle Männer, die unfreiwillig im Zölibat leben. Um sich diesen Umstand zu erklären, finden sich „Incels“ im Internet zusammen und suchen Gründe, oder besser Schuldige für dieses Problem: den Feminismus, die Frauen, das „Weltjudentum“ – die Feindbilder sind schnell gezeichnet. Und wer ein Feindbild hat, kann Rachepläne schmieden und diese auch umsetzen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Welt der „Incels“, ihre Anschlussfähigkeit an rechte Ideologien und die Gefahr, die von ihr ausgeht. Angela Frick ist freischaffende Soziologin und Bildungsreferentin. Sie arbeitet zu den Themen Männlichkeit, Antifeminismus und rechte Geschlechterpolitik. (A lecture explores the “Incel” community, examining its online culture, links to right-wing ideologies, and the social dangers of its extremist beliefs.) Veranstalter (organizer): Eine Veranstaltung in Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Heidelberg mit der Volkshochschule Heidelberg Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (register here): www.vhs-hd.de Tel. 06221 911911 Sprache (language): Deutsch (German) VORTRAG (PRESENTATION) Taking the Blackpill – Die „Incel-Community“ und ihre Überzeugungen / Angela Frick WORKSHOP Psychische Folgen von Flucht und Migration Verstehen und Handeln im Kontext des Mentoring-Programms von Chancen gestalten Heidelberg e. V. Viele Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten haben bedrohliche, belastende und traumatische Lebensereignisse erlebt. Eine zentrale Herausforderung in der Gesundheitsförderung und Prävention besteht darin, Angebote so zu gestalten, dass sie die Zielgruppe erreichen. Ein vielversprechender Ansatz ist der Einbezug von Peers – Menschen, die als vertrauenswürdige und glaubwürdige Vorbilder wahrgenommen werden. Mit seinem Mentoring-Programm richtet sich der Verein Chancen gestalten Heidelberg e. V. seit 2015 an zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene. Beim Mentoring begegnen sich Menschen im Eins-zu-eins-Kontakt, tauschen Erfahrungen aus und lernen voneinander. Dabei werden alle Mentor:innen von Chancen gestalten Heidelberg e. V. in verschiedenen Seminaren auf ihre Rolle vorbereitet. Das Seminar „Psychische Folgen von Flucht und Migration“ soll für das Thema psychische Gesundheit sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten aufgreifen. Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ wird das Seminar für Interessierte geöffnet. Maximal 20 Teilnehmende. (A workshop by Chancen gestalten Heidelberg e. V. uses peer mentoring to support young migrants, addressing mental health challenges from displacement and providing guidance through one-on-one exchanges and preparatory training.) Veranstalter (organizer): Chancen gestalten Heidelberg e. V. – Gestaltet wird das Seminar seit mehreren Jahren von Nadja Steegmaier. Sie ist Vereinsmitglied und als Psychologische Psychotherapeutin tätig. Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Sprache (language): Deutsch (German) Anmeldung (register here): SA, 14. März 9.30 –14.30 Uhr Transferzentrum Bergheimer Straße 104 69115 Heidelberg FR, 13. März 19.00 Uhr Volkshochschule Heidelberg Bergheimer Straße 76 69115 Heidelberg Anmeldefrist (registration deadline): 13. März (13th March) Programm | 27 26 | Programm
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