Montag, 14. März 21.00 Uhr Ort Interkulturelles Zentrum Großer Saal EVENT Party mit Tülin Wir starten Wochen gegen Rassismus mit einem Beat! Gemeinsam mit der Berliner DJ Tülin Tekkal feiern wir im Großen Saal des IZ. Mit ihrer Musik bringt sie Menschen zusammen und gibt gesellschaftlichem Engagement einen facettenreichen Soundtrack. Für Tülin ist Musik mehr als nur Unterhaltung – sie ist Ausdruck einer politischen Haltung und macht es möglich, gemeinsame Verbindungen zu sehen. Jede*r ist eingeladen so zu kommen, wie er/sie ist! Veranstalter Interkulturelles Zentrum
Liebe Bürgerinnen und Bürger, die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ stehen für Haltung, Verantwortung und für ein klares Bekenntnis zu Respekt, Vielfalt und Menschenwürde. Sie sind seit vielen Jahren ein fester und wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Engagements in unserer Stadt. Getragen werden die Aktionswochen von den zahlreichen Vereinen, Initiativen, Einrichtungen und von engagierten Einzelpersonen in Heidelberg. Seit vielen Jahren bringen sie sich mit großem Engagement, Fachwissen und persönlichem Einsatz ein. Sie schaffen Räume für Begegnung, Dialog und gegenseitiges Verständnis und machen sichtbar, dass Vielfalt in unserer Stadt gelebt wird. Dieses Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt und zeigt, wie eine Stadtgesellschaft Verantwortung übernimmt für Respekt, Solidarität und Achtung der Menschenwürde. Die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ sind damit nicht nur ein Signal gegen Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass, sondern vor allem ein starkes Bekenntnis zu einer offenen, demokratischen und solidarischen Stadtgesellschaft. Heidelberg zeigt seit Langem, was möglich ist, wenn viele gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Koordiniert werden die Aktionswochen vom Interkulturellen Zentrum der Stadt Heidelberg. Diese Arbeit ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das vielfältige Engagement der vielen Akteurinnen und Akteure sichtbar wird und wirkungsvoll zusammenkommt. Die langjährige Zusammenarbeit zeigt, dass Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft dabei eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Im vergangenen Jahr hat unsere Stadtgesellschaft ein besonders starkes Zeichen gesetzt. Mit über 60 Veranstaltungen war Heidelberg bundesweit die Nummer eins unter den Städten mit weniger als 200.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Mit seiner Internationalität und Vielfalt setzt Heidelberg damit ein Zeichen, das über die Stadtgrenzen hinauswirkt. Für das Jahr 2026 hat die Stiftung gegen Rassismus das Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ gewählt. Dieses Motto bringt auf den Punkt, worum es geht: Menschenwürde ist unteilbar. Sie gilt ohne Einschränkung, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Lebensweise. Sie ist die Grundlage unseres Zusammenlebens und eines demokratischen Miteinanders in Vielfalt. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Spannung ist es wichtig, Haltung zu zeigen. Auch in diesem Jahr laden die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ alle dazu ein, hinzuschauen, zuzuhören, miteinander ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Verantwortung zu übernehmen. Ich lade alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, sich an den vielfältigen Veranstaltungen der Aktionswochen zu beteiligen. Mein Dank gilt allen, die sich mit Engagement und Überzeugung für diese Ziele einsetzen. Sie machen Heidelberg zu einer Stadt, in der Menschenwürde gelebt wird. Eckart Würzner Oberbürgermeister Dear citizens, The “International Weeks Against Racism” stand for commitment, responsibility, and a clear affirmation of respect, diversity, and human dignity. For many years, they have been an established and important part of civic engagement in our city. The action weeks are supported by numerous associations, initiatives, institutions, and dedicated individuals in Heidelberg. For many years, they have contributed with great commitment, expertise, and personal dedication. They create spaces for encounter, dialogue, and mutual understanding, and make visible that diversity is actively lived in our city. This engagement strengthens social cohesion and demonstrates how an urban community assumes responsibility for respect, solidarity, and the protection of human dignity. The “International Weeks Against Racism” are therefore not only a signal against exclusion, discrimination, and hatred, but above all a strong commitment to an open, democratic, and solidaristic urban society. Heidelberg has long shown what is possible when many people work together toward a common goal. The action weeks are coordinated by the Intercultural Center of the City of Heidelberg. This work is an essential prerequisite for ensuring that the diverse commitment of the many participants becomes visible and comes together effectively. The long-standing cooperation shows that the city administration and civil society work closely and in a spirit of trust. Last year, our urban community set a particularly strong example. With more than 60 events, Heidelberg ranked first nationwide among cities with fewer than 200,000 inhabitants. With its international character and diversity, Heidelberg thus sends a signal that extends far beyond the city limits. For 2026, the Stiftung gegen Rassismus has chosen the motto: “100% Human Dignity. United Against Racism and Right-Wing Extremism.” It captures the essence of the initiative: human dignity is indivisible and applies to everyone, regardless of origin, skin color, religion, gender, or lifestyle. It is the foundation of our coexistence and of democratic life in diversity. Especially in times of societal tension, it is important to take a stand. This year, too, the “International Weeks Against Racism” invite everyone to observe, listen, engage in dialogue, and share responsibility. I warmly encourage all citizens to participate in the wide range of events and thank everyone who works with dedication to these goals. Together, you make Heidelberg a city where human dignity is truly lived. 4 | Grußwort Grußwort | 5
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 In Zeiten wachsender Unsicherheit und Instabilität ist gesellschaftlicher Zusammenhalt wichtiger denn je. Gerade jetzt dürfen wir uns nicht voneinander entfremden oder spalten lassen. Wir müssen uns unserer gemeinsamen Verantwortung bewusst werden, um unser friedliches Miteinander zu bewahren. Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen aufeinander zugehen, einander mit Offenheit und Respekt begegnen, zuhören und bereit sind, unterschiedliche Perspektiven auszuhalten. So gelingt es uns, nicht zufällig, sondern durch gezielte und wertschätzende Begegnungen als Gesellschaft zusammenzuwachsen. Dafür braucht es neue Räume des Dialogs: Orte, an denen Austausch möglich ist, Vertrauen wachsen kann und Zugehörigkeit erfahrbar wird. Gerade in politisch herausfordernden Zeiten sind solche Begegnungsräume unverzichtbar, um Unsicherheiten zu überwinden und ein gemeinsames Verständnis füreinander zu entwickeln. Vertrauen entsteht nicht von selbst – es wächst, wenn Menschen sich ernst genommen fühlen und ihre Stimmen gehört werden. Gesellschaftlicher Zusammenhalt erfordert zudem eine klare und entschlossene Haltung. Der Einsatz für demokratische Werte ist keineswegs selbstverständlich, sondern eine kontinuierliche und aktive Aufgabe. Demokratie lebt davon, dass wir sie gemeinsam gestalten, verteidigen und immer wieder neu mit Leben erfüllen – durch solidarisches Handeln im Alltag, durch Engagement füreinander und durch ein konsequentes Bekenntnis zu Menschenwürde, Vielfalt und gegenseitigem Respekt. Wie schon in den vergangenen Jahren zeigen die Heidelbergerinnen und Heidelberger, dass sie diese Verantwortung ernst nehmen und in die Tat umsetzen. Das vielfältige Programm, das sie zusammengestellt haben, macht das zivilgesellschaftliche Engagement und die kulturelle Vielfalt unserer Stadt sichtbar und erlebbar. Möge uns dieses Engagement als Gemeinschaft wieder näher zusammenrücken lassen und uns daran erinnern, was wirklich zählt. Die zahlreichen Veranstaltungen laden dazu ein, innezuhalten, neue Perspektiven kennenzulernen und konkrete Schritte in Richtung einer gemeinsamen Zukunft zu unternehmen. Mit Selbstbewusstsein, Wachsamkeit und Engagement tritt unsere Stadt für Zusammenhalt, Empathie und demokratische Grundwerte ein. Sie schafft Räume der Demokratie und des Miteinanders und inspiriert andere, sich aktiv einzubringen. Unser herzlicher Dank gilt allen, die auch in diesem Jahr erneut zeigen, dass wir gemeinsam stärker sind. Bonka von Bredow Leitung Interkulturelles Zentrum International Weeks Against Racism 2026 In times of growing uncertainty and instability, social cohesion is more important than ever. Especially now, we must not allow ourselves to become alienated from one another or divided. We must become aware of our shared responsibility in order to preserve our peaceful coexistence. Cohesion emerges where people reach out to one another, meet with openness and respect, listen, and are willing to accept differing perspectives. In this way, we grow together as a society not by chance, but through intentional and appreciative encounters. This requires new spaces for dialogue: places where exchange is possible, where trust can grow, and where a sense of belonging can be experienced. Particularly in politically challenging times, such spaces for encounter are indispensable, helping to overcome uncertainty and to develop a shared understanding of one another. Trust does not arise on its own. It grows when people feel taken seriously and know that their voices are heard. Social cohesion also requires a clear and determined stance. Commitment to democratic values cannot be taken for granted; it is an ongoing and active responsibility. Democracy thrives when we shape it together, defend it, and continually bring it to life through everyday acts of solidarity, through engagement with and for one another, and through a consistent commitment to human dignity, diversity, and mutual respect. As in previous years, the people of Heidelberg demonstrate that they take this responsibility seriously and put it into practice. The diverse program they have created makes the civic engagement and cultural diversity of our city visible and tangible. May this commitment bring us closer together as a community once again and remind us of what truly matters. The many events invite us to pause, to discover new perspectives, and to take concrete steps toward a shared future. With confidence, vigilance, and commitment, our city stands for cohesion, empathy, and democratic values. It creates spaces for democracy and community and inspires others to become actively involved. Our heartfelt thanks go to everyone who once again shows this year that together we are stronger. 6 | Grußwort Grußwort | 7
SA, 7. März 16.00 Uhr EVENT Interkulturelles Frühlingsfest mit Fastenbrechen MI, 11. März – FR, 28. März 10.00 – 20.00 Uhr AUSSTELLUNG (EXHIBITION) Rassismus – Geschichte und Gegenwart MI, 11. März – FR, 28. März 10.00 – 20.00 Uhr AUSSTELLUNG (EXHIBITION) Vielfalt und Toleranz in Kinder- und Jugendliteratur DO, 12. März 9.00 Uhr – 13.00 Uhr WORKSHOP 100 %Menschenwürde – wir nehmen das wörtlich! DO, 12. März 15.00 Uhr WORKSHOP KiFaz-ART DO, 12. März 18.00 Uhr GESPRÄCH (TALK) „Sicher sind wir nicht geblieben“ – Jüdischsein in Deutschland DO, 12. März 18.00 Uhr AUSSTELLUNG (EXHIBITION) mare nostrum FR, 13. März 17.00 Uhr WORKSHOP-REIHE (WORKSHOP SERIES) Projekt „mitgestalten.hd“ FR, 13. März 19.00 Uhr VORTRAG (PRESENTATION) Taking the Blackpill – Die „Incel-Community“ und ihre Überzeugungen / Angela Frick SA, 14. März 9.30 – 14.30 Uhr WORKSHOP Psychische Folgen von Flucht und Migration Verstehen und Handeln im Kontext des Mentoring-Programms von Chancen gestalten Heidelberg e. V. SA, 14. März 11.00 Uhr EVENT Heidelberg Holi 2026: Colors of Unity SA, 14. März 16.15 Uhr WORKSHOP Tango Argentino – Begegnung auf Augenhöhe SA, 14. März 17.00 Uhr WORKSHOP Bollywood-Tanz-Workshop SO, 15. März 11.00 – 14.00 Uhr FILMVORFÜHRUNG (FILM PRESENTATION) To Make A Stranger Your Own SO, 15. März 17.00 Uhr EVENT Interkultureller Abend mit Fastenbrechen SO, 15. März 20.00 Uhr KONZERT (CONCERT) Aynur: Rabe – Erhebt Euch! Im Rahmen des Heidelberger Frühling Musikfestivals SO, 15. März 20.00 Uhr AUFFÜHRUNG (PERFORMANCE) Lissy ART DER VERANSTALTUNG Gespräch Workshop Event Aufführung Konzert Ausstellung Lesung K IND OF PERFORMANCE Talk Workshop Event Performance Concert Exhibition Reading Programmüberblick | 9 8 | Programmüberblick
Programmüberblick | 11 MO, 16. März 9.30 Uhr AUSSTELLUNG (EXHIBITION) Statements gegen Rassismus am HGH DI, 17. März 9.30 Uhr GESPRÄCH (TALK) Statements gegen Rassismus am HGH MI, 18. März 9.30 Uhr GESPRÄCH (TALK) Recherche über Migration, Integration und Rassismus im Sport DO, 19. März 11.05 Uhr GESPRÄCH (TALK) Interviewing am HGH FR, 20. März 7.45 Uhr EVENT Internationales Buffet in den Klassen MO, 16. März 18.00 Uhr GESPRÄCH (TALK) Neue soziale Bewegungen in Heidelberg 1960–80: Erinnerungen, Engagement, Wirkung MO, 16. März 19.00 Uhr WORKSHOP Vorurteile in Bewegung: Theater der Vielfalt Perspektiven wechseln – Haltung zeigen MO, 16. März 19.00 Uhr WORKSHOP Transkulturelle Musiksession Im Rahmen des Heidelberger Frühling Musikfestivals MO, 16. März 19.30 Uhr GESPRÄCH (TALK) Alena Buyx. Michel Friedman. Igor Levit: Brauchen wir eine neue Aufklärung? Podiumsdiskussion und musikalische Reflexion im Rahmen des Heidelberger Frühling Musikfestivals DI, 17. März 16.00 Uhr WORKSHOP KLICKwinkel: Ein Fotografie-Workshop über Macht, Blick und Bild MI, 18. März 18.00 Uhr WORKSHOP Erzählcafé Heimat(en) MI, 18. März 19.00 Uhr FILMVORFÜHRUNG UND DISKUSSION (FILM PRESENTATION AND DISCUSSION) From Swastika to Jim Crow MI, 18. März 19.00 Uhr AUFFÜHRUNG (PERFORMANCE) Grenzenlos bewegt MI, 18. März 19.00 Uhr GESPRÄCH UND AUSSTELLUNG (TALK AND EXHIBITION) Würde statt Ausbeutung auf unseren Tellern MI, 18. März 19.30 Uhr GESPRÄCH (TALK) Menschenwürde auch im Krieg? Eine Heidelbergerin in der Ukraine DO, 19. März 17.30 – 21.00 Uhr WORKSHOP Handlungs- und Argumentationstraining gegen rechte Parolen DO, 19. März 18.00 Uhr WORKSHOP Belonging – Theatre for an Intercultural City DO, 19. März 18.00 – 22.00 Uhr WORKSHOP Zivilcourage – nur Mut, sonst nichts? Gewaltfrei eingreifen in Diskriminierungssituationen ART DER VERANSTALTUNG Gespräch Workshop Event Aufführung Konzert Ausstellung Lesung K IND OF PERFORMANCE Talk Workshop Event Performance Concert Exhibition Reading SCHULINTERNE VERANSTALTUNG 10 | Programmüberblick
Programmüberblick | 13 DO, 19. März 18.00 Uhr LESUNG MIT AUTORENGESPRÄCH (READING WITH AUTHOR DISCUSSION) Otto Küsel – Auschwitz-Häftling Nr. 2 und ein unbekannter deutscher Held FR, 20. März 15.00 – 18.00 Uhr EVENT Würde unantastbar FR, 20. März 18.00 Uhr GESPRÄCH (TALK) Rassismus verstehen – Solidarität stärken FR, 20. März 18.30 Uhr WORKSHOP Wo sich Erfahrungen treffen: Workshop zur Intersektionalität von Diskriminierung SA, 21. März 17.00 Uhr AUFFÜHRUNG (PERFORMANCE) Ein Abend mit indischen Tänzen, der die Einheit in der Vielfalt demonstriert SA, 21. März 19.00 Uhr FILMVORFÜHRUNG MIT GESPRÄCH (FILM PRESENTATION AND DISCUSSION) Im Osten was Neues SO, 22. März 11.00 Uhr FILMVORFÜHRUNG MIT GESPRÄCH (FILM PRESENTATION AND DISCUSSION) Internationaler Musik-Dokumentarfilm „Als ob die Welt tanzt“ von Mario Di Carlo MO, 23. März 16.00 Uhr LESUNG (READING) Vorlesespaß für Kinder – Geschichten über Vielfalt, Respekt und Zusammenhalt MO, 23. März 18.00 Uhr LESUNG (READING) Szenische Lesung: Oppenheimer Aus dem Leben einer jüdischen Familie MO, 23. März 19.30 Uhr WORKSHOP ComeTogether – offener Theatertreff Heidelberg MO, 23. März 19.30 Uhr GESPRÄCH (TALK) Die Menschenwürde fällt nicht vom Himmel DI, 24. März 16.00 Uhr WORKSHOP KLICKwinkel: Ein Fotografie-Workshop über Macht, Blick und Bild DI, 24. März 18.30 – 20.00 Uhr VORTRAG (PRESENTATION) Erfahrung statt Belehrung – das Theater der Unterdrückten von Augusto Boal Eine Methode für die politische Bildungsarbeit DI, 24. März 19.00 Uhr FILMVORFÜHRUNG (FILM PRESENTATION)) Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand MI, 25. März 14.30 Uhr LESUNG (READING) Bilder erzählen Geschichten – Kamishibai zu Vielfalt und Respekt MI, 25. März 16.00 Uhr GESPRÄCH (TALK) Zugang zum Gesundheitswesen für Geflüchtete – Herausforderungen und Lösungen ART DER VERANSTALTUNG Gespräch Workshop Event Aufführung Konzert Ausstellung Lesung K IND OF PERFORMANCE Talk Workshop Event Performance Concert Exhibition Reading 12 | Programmüberblick
Programmüberblick | 15 DO, 26. März 17.30 – 21.00 Uhr WORKSHOP Handlungs- und Argumentationstraining gegen rechte Parolen DO, 26. März 18.00 Uhr GESPRÄCH (TALK) Ein Abend mit Willi Jörling: deutscher Sinto und Holocaust-Überlebender DO, 26. März 18.00 Uhr WORKSHOP Handlungsfähig bleiben bei Diskriminierung am Arbeitsplatz DO, 26. März 19.00 Uhr LITERARISCHE PERFORMANCE (LITERARY READING) Leben DO, 26. März 19.00 Uhr FILM MIT EINFÜHRUNG (FILM SCREENING WITH INTRODUCTION) Gloria Kino und Sammlung Prinzhorn zeigen den Film „Angst essen Seele auf“ FR, 27. März 16.00 Uhr FILMVORFÜHRUNG (FILM PRESENTATION) Cinema Augustinum: Die Möllner Briefe FR, 27. März 17.00 Uhr EVENT Café International FR, 27. März 18.00 Uhr THEMENABEND/VORTRAG UND FILMDOKU (FILM PRESENTATION AND DISCUSSION) Verletzte Menschenwürde: Die entführten Kinder der Ukraine FR, 27. März 18.00 Uhr STADTRUNDGANG (CITY TOUR) Heidelberg im Nationalsozialismus – Verfolgung und Widerstand FR, 27. März 19.00 Uhr FILMVORFÜHRUNG UND PODIUMSDISKUSSION (FILM PRESENTATION AND DISCUSSION) Wen kümmerts? – Genozide des 20. Jahrhunderts und die Rolle Deutschlands FR, 27. März 19.00 Uhr LESUNG (READING) Poetische Reise durch Europa SA, 28. März 11.30 – 16.00 Uhr EVENT Der Boxberg feiert die Vielfalt SA, 28. März 15.00 – 17.00 Uhr WORKSHOP Interkultureller Tanzworkshop Pop-Up SA, 28. März 20.00 – 22.00 Uhr PODIUMSDISKUSSION (TALK) Intersektionaler Feminismus mit anschließendemWorld Café SO, 29. März 14.00 Uhr LESUNG (READING) Café International – Kaffee- und Teekulturen aus aller Welt SO, 29. März 17.00 Uhr AUFFÜHRUNG (PERFORMANCE) Nouruz Fest 2026 ART DER VERANSTALTUNG Gespräch Workshop Event Aufführung Konzert Ausstellung Lesung K IND OF PERFORMANCE Talk Workshop Event Performance Concert Exhibition Reading 14 | Programmüberblick
Der Frühling startet bei uns dieses Jahr pünktlich: Mit Spieleangeboten, Mitmachaktionen, Musik und zu Sonnenuntergang mit einem gemeinsamen Fastenbrechen. Wir laden alle zum interkulturellen Frühlingsfest ein, die den Beginn des Frühlings herbeisehnen, Lust auf gemeinschaftliche Aktivitäten haben und – ob fastend oder nicht-fastend – beim gemeinsamen Fastenbrechen dabei zu sein. An diesem Tag kombinieren wir unser Motto „Gemeinsam.Bergheim. Gestalten.“ mit dem Motto der diesjährigen „Internationalen Wochen gegen Rassismus“: „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“. Das bedeutet konkret: Gemeinsam machen wir den Stadtteil noch bunter und lebendiger, setzen uns für Vielfalt und Menschenrechte ein und heißen alle willkommen, die Bergheim mitgestalten möchten. Gemeinsam mit euch, dem Interkulturellen Zentrum, dem Kulturfenster mit dem Spielmobil, dem Ping Pong Social Club, der Ahmadiyya Gemeinde Heidelberg und Über den Tellerrand feiern, spielen und brechen wir das Fasten am 7. März von 16.00 Uhr bis 20.00 Uhr vor und im Interkulturellen Zentrum zusammen – gegen Rassismus und Rechtsextremismus! (Spring starts right on time for us this year. We invite everyone to an intercultural spring festival with games, hands-on activities, music and a shared fast-breaking at sunset. Together, we celebrate community, diversity and human dignity, and stand united against racism and right-wing extremism.) Veranstalter (organizer): Quartiersmanagement Westliches Bergheim, Über den Tellerrand e. V., Kulturfenster, Interkulturelles Zentrum, Ahmadiyya Gemeinde Heidelberg, Ping Pong Social Club Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required) Sprache (language): Deutsch (German) EVENT Interkulturelles Frühlingsfest mit Fastenbrechen SA, 7. März 16.00 Uhr International Welcome Center Heidelberg (IWCH) Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg AUSSTELLUNG (EXHIBITION) Rassismus – Geschichte und Gegenwart Alltagsrassismus und die Diskriminierung Fremder sind hochaktuelle Zeitfragen. Hierzu bietet die deutsche Buchlandschaft eine Vielzahl an Titeln, die im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ in der Stadtbücherei Heidelberg in einer Medienausstellung präsentiert werden. Die Themen reichen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, Ursachenforschung und aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt bis hin zu Zivilcourage und gesellschaftlichem Engagement. Die Stadtbücherei wird täglich von Besucherinnen und Besuchern vieler Herkunftsländer besucht, zum Lesen und Lernen, zum Leihen von Büchern und Medien, beispielsweise aus dem umfassenden Angebot an Sprachkursen, und zur aktuellen Information aus internationalen Zeitungen und Zeitschriften. (The Heidelberg City Library presents a media exhibition during the “International Weeks Against Racism”, showcasing books on everyday racism, xenophobia, political contexts, and civic engagement for its diverse, international audience.) Veranstalter (organizer): Stadtbücherei Heidelberg Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required) Sprache (language): Deutsch (German) MI, 11. März – FR, 28. März DI – FR, 10.00 – 20.00 Uhr SA, 10.00 – 16.00 Uhr Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15, 69115 Heidelberg Programm | 19 18 | Programm
Weltoffenheit, Toleranz und ein respektvolles Miteinander sind zentrale Werte, die in Kinder- und Jugendbüchern auf kindgerechte Weise vermittelt werden. Diese Geschichten und Sachtexte machen Vielfalt erlebbar und helfen jungen Leserinnen und Lesern, Vorurteile zu hinterfragen und Empathie zu entwickeln – ein wichtiger Beitrag im Umgang mit Alltagsrassismus und Diskriminierung. Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ präsentiert die Kinderbücherei der Stadtbücherei Heidelberg eine besondere Medienausstellung. Sie enthält verschiedene Medien, die die Themen Zusammenleben, kulturelle Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung in den Mittelpunkt stellen. Die Kinderbücherei ist ein lebendiger Treffpunkt für Familien aus unterschiedlichsten Herkunftsländern. Hier wird nicht nur gelesen und gelernt, sondern auch Gemeinschaft erlebt: Kinder und Erwachsene kommen zusammen, um Bücher auszuleihen, Geschichten zu entdecken und miteinander Zeit zu verbringen. (The Heidelberg City Library ’s children’s section showcases books and media that promote diversity, tolerance, and empathy, helping young readers question prejudice and experience respectful coexistence in a vibrant, multicultural space.) Veranstalter (organizer): Stadtbücherei Heidelberg Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required) Sprache (language): Deutsch (German) AUSSTELLUNG (EXHIBITION) Vielfalt und Toleranz in Kinder- und Jugendliteratur Wir hören mit den Fingern und denken mit dem Beat. Wir fühlen die Zeilen, nicht die Vorurteile. Denn Rassismus ist blind für Menschlichkeit, aber wir sind hellwach gegen Rassismus. Gemeinsammit dem Freien Hip-Hop Institut schreiben wir Texte, die man nicht nur lesen, sondern auch spüren kann. In Braille, mit Flow, mit Haltung. Wir fragen: Wo steckt Rassismus im Alltag? Und wir antworten: In unseren Reimen hat Rassismus keinen Platz! Unsere Mikrofone sind laut, unsere Punkte stark. Fühl die Beats. Fühl die Haltung. Spüre die Würde unter den Fingerspitzen. Von Kopf bis Fuß, von Punkt zu Punkt: 100 % Menschenwürde. Wir bringen Kreativität zum Leuchten, gegen Hass und Vorurteile und für Respekt. Am 12. März im Karlstorbahnhof wird’s konkret: Rap trifft Braille. Lachen trifft Nachdenken. Und wer sagt, man sieht nur mit den Augen, hat noch nicht gehört. (An interactive workshop combines hip-hop and Braille to explore everyday racism, using music, touch, and creative writing to promote dignity, awareness, and respect.) Veranstalter (organizer): Shajo Pro, Freies Hip-Hop Institut Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required) Sprache (language): Deutsch (German) WORKSHOP 100 %Menschenwürde – wir nehmen das wörtlich! DO, 12. März 9.00 – 13.00 Uhr Karlstorbahnhof e. V. (Büro Freies Hip-Hop Institut) Marlene-Dietrich-Platz 3 69126 Heidelberg MI, 11. März – FR, 28. März DI – FR, 10.00 – 20.00 Uhr SA, 10.00 – 16.00 Uhr Stadtbücherei Heidelberg Poststraße 15, 69115 Heidelberg Programm | 21 20 | Programm
WORKSHOP KiFaz-ART Wir gestalten ein Mosaik. Es ist ein Kunstwerk aus vielen kleinen, bunten Teilen (Steinchen, Glas, Keramik), die zusammen ein großes Bild ergeben, und dieses Prinzip lässt sich wunderbar auf Menschen übertragen: Jede Person ist ein einzigartiges „Teil“, das mit seinen individuellen Fähigkeiten, Erfahrungen und Hintergründen zu einem bunten, starken Ganzen beiträgt. Wir sagen: „Wir sind wie ein Mosaik: Jeder von uns bringt seine ganz eigenen, bunten Steine ein, und erst zusammen ergibt sich das wunderschöne Gesamtbild unserer Gemeinschaft.“ (A mosaic workshop uses art to show how each person’s unique skills and experiences contribute to a vibrant, unified community.) Veranstalter (organizer): Kinder- und Familienzentrum KiFaz St. Albert Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required) Sprache (language): Deutsch (German) DO, 12. März 15.00 Uhr Kinder- und Familienzentrum KiFaz St. Albert Bergheimer Straße 108 69115 Heidelberg DO, 12. März, 18.00 Uhr Interkulturelles Zentrum Altes Tabakmuseum Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg 22 | Programm Was bedeutet es heute, in Deutschland jüdisch zu leben? Wenn über jüdisches Leben gesprochen wird, geschieht dies meist mit Fokus auf die Shoah oder als Reaktion auf Antisemitismus. Dabei werden Jüdinnen und Juden oft zu Objekten von Themen gemacht, während ihre eigene Lebensrealität in gesellschaftlichen Diskursen kaum auftaucht. Die Autorin und Publizistin Laura Cazés bricht mit diesem Blick von außen und lässt jüdische Stimmen selbst zu Wort kommen. Ihr Buch versammelt zwölf Positionen, die jenseits von stereotypen Zuschreibungen ein vielschichtiges Bild der Gegenwart zeichnen – persönlich, politisch und klar in ihrer Haltung. Die Texte thematisieren Herkunft, Sprache und das Unbehagen, das die Präsenz lebender Jüdinnen und Juden manchmal auslöst, eröffnen aber gleichzeitig einen Raum für Hoffnung und neue gesellschaftliche Perspektiven. An diesem Abend liest Laura Cazés ausgewählte Passagen und spricht anschließend mit Dr. Louise Hecht (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) über jüdische Selbstverortung im Spannungsfeld zwischen Erinnerungskultur und Alltagsrealität. (The talk explores contemporary Jewish life inGermany, letting Jewish voices speak for themselves beyond Holocaust-focused or antisemitism-centered narratives.) Veranstalter (organizer): Jüdisches Bildungswerk Baden, Interkulturelles Zentrum Heidelberg Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (register here): anmeldung.iz@heidelberg.de Sprache (language): Deutsch (German) GESPRÄCH (TALK) „Sicher sindwir nicht geblieben“ – Jüdischsein in Deutschland Programm | 23
WORKSHOP-REIHE (WORKSHOP SERIES) Projekt „mitgestalten.hd“ Das Projekt „mitgestalten.hd“ bietet Migrantin:innen der ersten Generation in Heidelberg einen geschützten Raum, um durch Empowerment-Workshops Selbstvertrauen aufzubauen, Kommunikationsbarrieren zu überwinden und praktische Wege zu entdecken, wie sie ihre neue Heimat aktiv mitgestalten können. In fünf Modulen arbeiten wir gemeinsam im „Belonging Circle“ an der Identitätsbildung, schärfen interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten und stärken Alltagsmut und Resilienz. Wir werden auch lernen, unsere Geschichten als Ressource für Engagement zu nutzen und konkrete Ansatzpunkte für die lokale Teihabe zu entdecken. Wir freuen uns, wenn Du Teil unserer Community wirst! Folge uns auf Instagram www.instagram.com/ mitgestalten.hd um die neuesten Updates zu erhalten. Workshoptermine 1. „Belonging Circle“ Workshop zu Zugehörigkeit und Identität: Freitag, 13. März, 17.00 Uhr 2. Workshop zu Interkultureller Kommunikation: Samstag, 21. März, 10.00 Uhr 3. Workshop zu Alltagsstärke & Zivilcourage: Samstag, 28. März, 15.00 Uhr 4. Workshop zu Antidiskriminierung & Vielfaltsbotschafter:in werden: Samstag, 18. April, 15.00 Uhr 5. Workshop zu soziale, politische Teilhabe vor Ort: Samstag, 09. Mai, 15.00 Uhr (The project mitgestalten.hd gives first-generation immigrants in Heidelberg a safe space to build confidence, overcome communication barriers, and explore ways to actively shape their new home. Through five modules in a “Belonging Circle,” participants develop identity, intercultural communication skills, resilience, and learn to use their own stories as a resource for local engagement.) Veranstalter (organizer): mitgestalten.hd Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (register here): https://luma.com/mitgestalten.hd Sprache (language): Deutsch und Englisch (German and English) DO, 12. März 18.00 Uhr ISZ – Kolleg für deutsche Sprache und Kultur der Universität Heidelberg Ziegelhäuser Landstraße 17 69120 Heidelberg Internationale Studierende treten in Dialog mit demWerk „mare nostrum“ des Künstlers Markus Kaesler. Sie fassen, durch den Filter ihrer Kulturen, ihre Eindrücke und Reflexionen in Form fließender Projektionen in Kurztexte und Gedichte in deutscher Sprache. Die Arbeit entstand im Rahmen einer Künstlerresidenz in Sète mit der Unterstützung von M28 – Terres de culture, der Stadt Sète, der Stadt Heidelberg, dem Maison de Heidelberg, Centre Culturel Allemand in Montpellier und der Volksbank Kurpfalz. (International students engage in dialogue with the work “mare nostrum” by artist Markus Kaesler. Through the filter of their cultures, they capture their impressions and reflections in the form of flowing projections in short texts and poems in German.) Veranstalter (organizer): Internationales Studienzentrum der Universität Heidelberg (International Study Centre, University of Heidelberg) Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required) Sprache (language): Deutsch (German) AUSSTELLUNG (EXHIBITION) mare nostrum Start: FR, 13. März, 17.00 Uhr Folgetermine siehe Text Interkulturelles Zentrum Altes Tabakmuseum Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg Programm | 25 24 | Programm
Schon mal von der blauen und der roten Pille gehört? Nein? Vielleicht aber von Chads und Staceys? Oder von der Blackpill? Wenn einem das alles nichts sagt, hatte man vermutlich noch wenig Überschneidungspunkte mit der so genannten „Incel-Community“. Als „Incel“, ein Kofferwort zusammengesetzt aus „involuntary“ (unfreiwillig) und „celibacy“ (Zölibat), beschreiben sich junge heterosexuelle Männer, die unfreiwillig im Zölibat leben. Um sich diesen Umstand zu erklären, finden sich „Incels“ im Internet zusammen und suchen Gründe, oder besser Schuldige für dieses Problem: den Feminismus, die Frauen, das „Weltjudentum“ – die Feindbilder sind schnell gezeichnet. Und wer ein Feindbild hat, kann Rachepläne schmieden und diese auch umsetzen. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Welt der „Incels“, ihre Anschlussfähigkeit an rechte Ideologien und die Gefahr, die von ihr ausgeht. Angela Frick ist freischaffende Soziologin und Bildungsreferentin. Sie arbeitet zu den Themen Männlichkeit, Antifeminismus und rechte Geschlechterpolitik. (A lecture explores the “Incel” community, examining its online culture, links to right-wing ideologies, and the social dangers of its extremist beliefs.) Veranstalter (organizer): Eine Veranstaltung in Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung Heidelberg mit der Volkshochschule Heidelberg Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (register here): www.vhs-hd.de Tel. 06221 911911 Sprache (language): Deutsch (German) VORTRAG (PRESENTATION) Taking the Blackpill – Die „Incel-Community“ und ihre Überzeugungen / Angela Frick WORKSHOP Psychische Folgen von Flucht und Migration Verstehen und Handeln im Kontext des Mentoring-Programms von Chancen gestalten Heidelberg e. V. Viele Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten haben bedrohliche, belastende und traumatische Lebensereignisse erlebt. Eine zentrale Herausforderung in der Gesundheitsförderung und Prävention besteht darin, Angebote so zu gestalten, dass sie die Zielgruppe erreichen. Ein vielversprechender Ansatz ist der Einbezug von Peers – Menschen, die als vertrauenswürdige und glaubwürdige Vorbilder wahrgenommen werden. Mit seinem Mentoring-Programm richtet sich der Verein Chancen gestalten Heidelberg e. V. seit 2015 an zugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene. Beim Mentoring begegnen sich Menschen im Eins-zu-eins-Kontakt, tauschen Erfahrungen aus und lernen voneinander. Dabei werden alle Mentor:innen von Chancen gestalten Heidelberg e. V. in verschiedenen Seminaren auf ihre Rolle vorbereitet. Das Seminar „Psychische Folgen von Flucht und Migration“ soll für das Thema psychische Gesundheit sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten aufgreifen. Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ wird das Seminar für Interessierte geöffnet. Maximal 20 Teilnehmende. (A workshop by Chancen gestalten Heidelberg e. V. uses peer mentoring to support young migrants, addressing mental health challenges from displacement and providing guidance through one-on-one exchanges and preparatory training.) Veranstalter (organizer): Chancen gestalten Heidelberg e. V. – Gestaltet wird das Seminar seit mehreren Jahren von Nadja Steegmaier. Sie ist Vereinsmitglied und als Psychologische Psychotherapeutin tätig. Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Sprache (language): Deutsch (German) Anmeldung (register here): SA, 14. März 9.30 –14.30 Uhr Transferzentrum Bergheimer Straße 104 69115 Heidelberg FR, 13. März 19.00 Uhr Volkshochschule Heidelberg Bergheimer Straße 76 69115 Heidelberg Anmeldefrist (registration deadline): 13. März (13th March) Programm | 27 26 | Programm
SA, 14. März 11.00 Uhr Völkerkundemuseum Heidelberg Hauptstraße 235 69117 Heidelberg Holi – das indische Fest der Farben – ist ein fröhliches und inklusives Fest, das für Gleichheit, Begegnung und den Abbau sozialer Grenzen steht. In seiner Tradition verbindet Holi Menschen unabhängig von Herkunft, Alter, Religion oder sozialem Hintergrund und lädt dazu ein, Vielfalt sichtbar zu feiern. Mit Musik, Tanz, gemeinsamem Essen und farbenfrohem Spiel entsteht ein offener Raum, in dem Gemeinschaft, Respekt und Wertschätzung erfahrbar werden. Unter dem Motto „Colors of Unity“ setzt das Holi 2026 ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung: ein Fest, das Menschen zusammenbringt, Brücken baut und die Botschaft der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ unterstützt – „100 % Menschenwürde“. (Holi — the Indian Festival of Colors — is a joyful and inclusive celebration that symbolizes equality, openness, and the breaking down of social boundaries. Rooted in a long cultural tradition, Holi brings people together across languages, ages, religions, and backgrounds, inviting everyone to celebrate diversity in a vibrant and welcoming way. Through music, dance, shared food, and playful color festivities, Holi creates a space where community, respect, and human dignity become tangible. Under the 2026 theme “Colors of Unity,” this year’s Holi stands as a clear statement against racism and exclusion, building connections and supporting the core message of the “International Weeks Against Racism“— “100% human dignity.“) Veranstalter (organizer): LIVE IN Heidelberg Eintritt (entrance fee): Preise ab 25 Euro, inklusive Mittagessen, Farben, Wasser und Programm (Prices starting from 25 euros, includes lunch, colors, water & program) Sprache (language): Englisch (English) Anmeldung unter (register here): EVENT Heidelberg Holi 2026: Colors of Unity Anmeldefrist (registration deadline): 12. März (12th March) SA, 14. März 16.15 – 18.45 Uhr Goldene Rose Hegenichstraße 10 69124 Heidelberg Der Tango Argentino ist eine soziale Tanzkultur, die Ende des 19. Jahrhunderts in den Hafenvierteln von Buenos Aires und Montevideo entstanden ist. Geprägt von Migration, sozialer Ungleichheit und kultureller Vielfalt entwickelte sich der Tango als Ausdruck von Begegnung, nonverbaler Kommunikation und gegenseitigem Respekt. Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ lädt der Workshop dazu ein, diese Werte praktisch zu erfahren. Tango wird hier nicht als Show oder Leistungssport vermittelt, sondern als gemeinsame Begegnung ohne Worte. Er basiert auf Körpersprache, Aufmerksamkeit und dem bewussten Wahrnehmen des Gegenübers. Die Rollen im Tango sind funktional, nicht hierarchisch. Sprachliche, kulturelle oder soziale Unterschiede treten in den Hintergrund. Ab 18.45 Uhr wird die Chacarera vorgestellt, ein traditioneller argentinischer Volkstanz, der in der Gruppe getanzt wird und Gemeinschaft sowie Offenheit fördert. Der Workshop richtet sich an alle Interessierten. Tänzerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Einzelpersonen und Paare sind willkommen. Um 19.30 Uhr beginnt die Milonga, der soziale Tangotanzabend (kostenlos für Workshop-Teilnehmende). (A workshop introduces Argentine Tango and the traditional Chacarera, emphasizing connection, nonverbal communication, and mutual respect. Participants experience dance as a shared, inclusive practice that transcends language, culture, and social differences. No prior dance experience is required; individuals and couples are welcome.) Veranstalter (organizer): Intango Eintritt (entrance fee): 16.15 –18.45 Uhr: 45 Euro /Person, kostenlos für Studierende, Azubis und Kulturpass-Inhaber (16.15 – 18.45 h: 45 euros, free of charge for students, apprentices and Kulturpass holders) Anmeldung (register here): www.intango.de/kurse Sprache (language): Deutsch (German) Englisch auf Anfrage (English on request) WORKSHOP Tango Argentino – Begegnung auf Augenhöhe 28 | Programm Programm | 29
FILMVORFÜHRUNG (FILM PRESENTATION) To Make A Stranger Your Own Dokumentarfilm von Andrei Coca und Ayon Mukherji mit anschließendem Gespräch Der Dokumentarfilm begleitet vier Familien aus religiösen und gesellschaftlichen Minderheiten, die in drei Regionen Nordindiens Opfer gewaltsamen Hasses wurden. In ihren Erzählungen, die sich zwischen Schmerz und Hoffnung bewegen, reflektieren die Familien über Vergebung, Gerechtigkeit, Demokratie und die Bedeutung eines guten Lebens in einer vielfältigen und zugleich fragilen Gesellschaft. www.kar lstorkino.de/programm/to-make-astranger-your-own/ (The documentary follows four families from religious and social minorities in three regions of Northern India who became victims of violent hate. Through personal stories shaped by both grief and resilience, they reflect on forgiveness, justice, democracy, and what it means to live well in a diverse yet fragile society. A panel discussion with filmmakers and experts follows.) Unterstützt von „heARTblicke“ – ein Projekt der Freunde Arabischer Kunst und Kultur e. V., in Kooperation mit den Fachschaften für Ethnologie und Südasienstudien der Universität Heidelberg. 2025 | Indien – Deutschland | 125 Min | OmdU + engl. UT Veranstalter (organizer): Freunde Arabischer Kunst und Kultur e. V. Eintritt (entrance fee): 9,50 Euro, ermäßigt 5 Euro, solidarischer Beitrag willkommen (9.50 euros, reduced 5 euros, solidarity-based pricing principle) Anmeldung (register here): www.karlstorkino.de Tel. 06221 97 89 18 Anmeldefrist (registration deadline): 14. März (14th March) Sprache (language): Hindustani (Original) mit deutschen und englischen Untertiteln (Hindustani (Original) with German and English subtitles) SO, 15. März, 11.00 – 14.00 Uhr Karlstorkino Marlene-Dietrich-Platz 3 69126 Heidelberg Bollywood-Tanz gehört zu den beliebtesten Tanzformen weltweit. Mit seinem eleganten Stil, den farbenfrohen und lebendigen Kostümen sowie den mitreißenden Rhythmen begeistert er Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Kulturen. Er zeigt eindrucksvoll, dass Tanz Grenzen von Religion, Sprache und Kultur mühelos überwinden kann. Dieser besondere Kurs bietet ein Bollywood-Tanz-Workout, das sowohl für Anfängerinnen und Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet ist. Bewegung, Freude und Geselligkeit stehen dabei imMittelpunkt. Ob Einsteiger oder Profi – dieser inspirierende Workshop motiviert, stärkt das Körpergefühl und trägt zu körperlichem wie seelischem Wohlbefinden bei. Geleitet wird der Kurs von Supritha Rao, Leiterin der Natya Nupuram Indischen Tanzakademie. Der Kurs ist für Teilnehmer ab 14 Jahren zugänglich. (This special session offers a Bollywood dance workout designed for both beginners and intermediate dancers to encourage physical activity, fun, and socializing at the same time. Course is led by Supritha Rao who also leads the Natya Nupuram Indische Tanzakademie and is open to all aged 14 and above.) WORKSHOP Bollywood-Tanz-Workshop SA, 14. März, 17.00 Uhr International Welcome Center Heidelberg (IWCH) Bergheimer Straße 147 69115 Heidelberg Veranstalter (organizer): Natya Nupuram Indische Tanzakademie Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Natya.Nupuram@gmail.com Anmeldefrist (registration deadline): 9. März (9th March) Sprache (language): Deutsch und Englisch (German and English) Programm | 31 30 | Programm
EVENT Interkultureller Abend mit Fastenbrechen Muslime weltweit feiern den Fastenmonat Ramadan, der dieses Jahr in die „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ fällt. Aus diesem Anlass laden wir Sie herzlich zu einem interkulturellen „Get-together“ ein, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus zu setzen. Freuen Sie sich auf das traditionelle Fastenbrechen („Iftar“) bei Sonnenuntergang. Zudem wird es begleitende Programmpunkte geben, die den Abend besonders machen. Mit der Veranstaltung möchten wir die muslimische Tradition des Fastenbrechens in Gemeinschaft erlebbar machen und ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander fördern. (Muslims worldwide celebrate Ramadan, which this year coincides with the “International Weeks Against Racism”. This event invites participants to an intercultural gathering with a traditional sunset Iftar, alongside special activities, promoting community, respect, and appreciation for diversity.) SO, 15. März 20.00 Uhr Konzerthaus Stadthalle Heidelberg Neckarstaden 24 69117 Heidelberg SO, 15. März Einlass: 17.00 Uhr Beginn: 17.30 Uhr Aula CA (Collegium Academicum) Marie-Clauss-Straße 3 69126 Heidelberg Aynur Doğan gilt als die Stimme Kurdistans schlechthin. 1975 in einem ostanatolischen Dorf in eine kurdisch-alevitische Familie geboren, bekam sie einen türkischen Vornamen und zog mit ihrer Familie Anfang der 1990er-Jahre nach Istanbul, wo sie das Gymnasium abschloss und erstmals mit Musik in Berührung kam. Schnell wurde sie berühmt; der bekannte Cellist Yo-Yo Ma nahm sie mit auf Touren seines Silk Road Ensembles. Mit ihrer charakteristischen kraftvoll-poetischen Stimme singt Aynur traditionelle kurdische Lieder und eigene Kompositionen, mal druckvoll und voller Temperament, dann wieder sanft und elegisch. Begleitet wird sie von einem hervorragenden Sextett internationaler Musiker*innen auf traditionellen und westlichen Instrumenten. (Aynur Doğan, known as the voice of Kurdistan, blends traditional Kurdish songs with her own compositions. Born in 1975 in Eastern Anatolia, she rose to fame in Istanbul and has performed with Yo-Yo Ma’s Silk Road Ensemble. Her powerful, poetic voice is accompanied by a talented international sextet on both traditional and Western instruments.) Veranstalter (organizer): Heidelberger Frühling gGmbH Eintritt (entrance fee): 52 / 43 / 35 / 29 / 20 / 15 Euro 50 % Ermäßigung für Kinder und Schüler*innen, Familien, Heidelberg-Pass-Inhaber*innen. Alle Personen unter 30 Jahren erhalten ab drei Tagen vor der Veranstaltung im Webshop sowie an der Abendkasse Tickets für 8 Euro für alle noch verfügbaren Plätze. 52 / 43 / 35 / 29 / 20 / 15 euros 50% discount for children and students, families, and Heidelberg Pass holders. All attendees under 30 can purchase tickets for 8 euros for any remaining seats from three days before the event via the webshop or at the box office. Sprache (language): Zeitgenössische kurdische Volkslieder (contemporary Kurdish folk songs) KONZERT (CONCERT) Aynur: Rabe – Erhebt Euch! Im Rahmen des Heidelberger Frühling Musikfestivals Veranstalter (organizer): EVA – Empathie – Vielfalt – Austausch. Frauenverein Heidelberg e. V.; Quartiersmanagement Hasenleiser; CA (Collegium Academicum) Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (register here): Tel. 06221 330330 quartiersmanagement@hasenleiser.net Anmeldefrist (registration deadline): 9. März (9th March) Sprache (language): Deutsch (German) Programm | 33 32 | Programm
SO, 15. März, 20.00 Uhr Karlstorkino Marlene-Dietrich-Platz 3 69126 Heidelberg Berlin, 1932. Lissy stammt aus dem sozialdemokratischen Arbeitermilieu. Sie heiratet Alfred, einen bürgerlichen Angestellten, der ihr Stabilität und ein besseres Leben verspricht. Doch die Wirtschaftskrise trifft auch ihn: Alfred verliert seine Stelle – ausgerechnet bei einem jüdischen Arbeitgeber – und findet keine neue Arbeit. In seiner Verzweiflung und auf der Suche nach Halt verfällt er der Propaganda der Nationalsozialisten und tritt der SA bei. Auch Lissys Bruder Paul, früher Jungkommunist, trägt die SA-Uniform. Seine Agitation gegen die rechten Kapitalisten allerdings passt den Nazis nicht ins Konzept. Konrad Wolf blendet in seinem dritten Spielfilm zurück in die Anfangsjahre des Nationalsozialismus und durchleuchtet die Gefühlskonflikte von Kleinbürgern und Mitläufern Hitlers. Die Geschichte basiert auf einem Roman des jüdischen Autors F. C. Weiskopf, der 1939 fliehen und auswandern konnte. (Set in Berlin in 1932, the film follows Lissy and her family as economic hardship drives her husband and brother toward the Nazis. It explores the emotional conflicts of ordinary citizens during the rise of National Socialism, based on F. C. Weiskopf ’s novel.) Veranstalter (organizer): Medienforum Heidelberg e. V. Eintritt (entrance fee): 9 Euro regulär / 6,50 Euro ermäßigt / 5 Euro für Mitglieder des Medienforums (9 euros regular / 6.50 euros reduced / 5 euros for Mediaforum members) Sprache (language): Deutsch (German) FILMVORFÜHRUNG (FILM PRESENTATION) Lissy Programm | 35 34 | Programm
Am Helmholtz-Gymnasium stehen wir gemeinsam gegen Rassismus auf und setzen ein starkes Zeichen für Respekt, Vielfalt und Menschenwürde. Ort (location): Helmholtz-Gymnasium Heidelberg, Rohrbacher Straße 102, 69126 Heidelberg Veranstalter (organizer): Helmholtz-Gymnasium Heidelberg keine Anmeldung möglich: Schulinterne Veranstaltung (no registration possible: internal school event) 36 | Programm AUSSTELLUNG (EXHIBITION) | MO, 16. MÄRZ, 9.30 UHR Statements gegen Rassismus am HGH Schülerinnen und Schüler des Helmholtz-Gymnasiums schreiben Statements gegen Rassismus auf Plakate, die anschließend im Schulhaus aufgehängt werden. (Students at Helmholtz-Gymnasium create anti-racism statements on posters, which are then displayed throughout the school building.) GESPRÄCH (TALK) | DI, 17. MÄRZ, 9.30 UHR Statements gegen Rassismus am HGH In den Klassen wird über Herkunft und Familiengeschichte gesprochen. Wer möchte, darf traditionelle Kleidung aus der eigenen Kultur tragen. (Classes discuss background and family history, and students who wish may wear traditional clothing from their own culture.) GESPRÄCH (TALK) | MI, 18. MÄRZ, 9.30 UHR Recherche über Migration, Integration und Rassismus im Sport Schülerinnen und Schüler recherchieren im Unterricht zu den Themen Migration, Integration und Rassismus im Sport. (Students research migration, integration, and racism in sports as part of their lessons.) GESPRÄCH (TALK) | DO, 19. MÄRZ, 11.05 UHR Interviewing am HGH Die Schülerinnen und Schüler interviewen sich gegenseitig zu ihren Erfahrungen mit Rassismus und besprechen anschließend die Ergebnisse in den Klassen. (Students interview one another about their experiences with racism and then discuss the results in class.) Programm | 37 EVENT | FR, 20. MÄRZ, 7.45 UHR Internationales Buffet in den Klassen Das Essen aus verschiedenen Ländern wird gemeinsam in den Klassen gegessen. (Food from different countries is shared and eaten together in class.)
Der Workshop lädt dazu ein, Diskriminierungssensibilität und den Anti-Bias-Ansatz auf eine lebendige, kreative Weise zu entdecken. Dabei rückt der Anti-Bias-Ansatz in den Mittelpunkt: ein pädagogischer Zugang, der eigene Vorurteile, gesellschaftliche Machtverhältnisse und unbewusste Denkmuster sichtbar macht – nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern mit Neugier und Reflexion. Mit Methoden der Theaterpädagogik erforschen die Teilnehmenden, wie Diskriminierungsmechanismen im Alltag entstehen und wie wir ihnen sensibel und verantwortungsvoll begegnen können. Durch körperliche Improvisationen, Perspektivwechsel und szenische Experimente entsteht ein sicherer Raum, in dem Vielfalt, Zugehörigkeit und Ausgrenzung erfahrbar werden. Der Workshop stärkt die Fähigkeit, Diskriminierung wahrzunehmen, sich kritisch zu positionieren und solidarisch zu handeln. Wer Lust hat, eigene Muster zu hinterfragen und gesellschaftliche Themen kreativ zu erkunden, ist hier genau richtig. Der Workshop findet im Rahmen der Montagsreihe der TSB statt. (The workshop uses creative, theater-based methods to explore the Anti-Bias approach, helping participants recognize discrimination, reflect on biases, and practice inclusive, responsible behavior.) Veranstalter (organizer): Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e. V. Eintritt (entrance fee): 30 Euro (30 euros) Sprache (language): Deutsch (German) Anmeldung (register here): workshops@theaterberatung-bw.de WORKSHOP Vorurteile in Bewegung: Theater der Vielfalt – Perspektiven wechseln – Haltung zeigen MO, 16. März, 19.00 Uhr Theodor-Heuss-Realschule Plöck 103 – 105 69117 Heidelberg Wir laden zur Präsentation studentischer OralHistory-Interviews und einer Podiumsdiskussion mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Studierenden ein. Im Mittelpunkt stehen die neuen sozialen Bewegungen in Heidelberg zwischen 1960 und 1980 – eine Phase intensiver politischer Auseinandersetzungen, in der Studierende entscheidende Impulse fur gesellschaftliche Veränderungen setzten. Besonders prägend war die kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit der Stadt sowie Uni und ihren institutionellen Kontinuitäten. Daruber hinaus setzten sich Protestierende u. a. gegen Rassismus, Imperialismus oder fur die Rechte der Frauen ein. Die Interviews sowie die Podiumsdiskussion zeigen, wie Erinnerungen an damaliges Engagement und gesellschaftlichen Wandel heute bewertet werden und welche Bedeutung diese Erfahrungen fur aktuelle Debatten uber Menschenwurde, Antirassismus und demokratische Teilhabe haben. Auf dem Podium sprechen neben Studierenden, vertreten durch James Dahmes, die Zeitzeuginnen Molli Hiesinger und Prof. Dr. Ute Straub sowie der Zeitzeuge Burkhart Braunbehrens. (A student-led presentation and panel explore Heidelberg’s 1960 – 1980 social movements, student activism, and protests against racism and injustice, reflecting on their relevance for today’s debates on human dignity and democracy.) Veranstalter (organizer): Forschungsstelle Antiziganismus am Historischen Seminar der Universität Heidelberg; Heidelberger Lupe e. V. Eintritt (entrance fee): frei (free entrance) Anmeldung (registration): Keine Anmeldung erforderlich (no registration required) Sprache (language): Deutsch (German) Moderation (host): Verena Meier GESPRÄCH (TALK) Neue Soziale Bewegungen in Heidelberg 1960–80: Erinnerungen, Engagement, Wirkung MO, 16. März, 18.00 Uhr Hörsaal des Historischen Seminars Grabengasse 3–5 69117 Heidelberg Eingang über Seminarstraße nicht barrierefrei Anmeldefrist (registration deadline): 2. März (2nd March) Programm | 39 38 | Programm
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