Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 30. Juli 2025 / Ausgabe 23 / 33. Jahrgang BRÜCKENSANIERUNG Montpellierbrücke gesperrt Umleitungen ab 31. Juli Bei derModernisierung derMontpellierbrücke findet in den Sommerferien der letzte große Bauabschnitt statt. Die Brücke wird daher von Donnerstag, 31. Juli, bis Sonntag, 14. September, stadtauswärts voll gesperrt. Autofahrendewerden über die Czerny- und Hebelstraßenbrücken umgeleitet. Die Rhein-NeckarVerkehr GmbH (rnv) erneuert seit dem28. Juli die Gleise auf der Brücke. DieHaltestelle „Montpellierbrücke“ wird nicht bedient. Der Fuß- und Radverkehr kann queren. Die Ziegelhäuser Brücke über den Neckar konnte vorzeitig wieder geöffnet werden. SOMMERTOUR Historisches Krematorium Feuerbestattung in Heidelberg Mit einer öffentlichen Führung durch das Krematorium auf dem Heidelberger Bergfriedhof ist Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain in seine Sommertour gestartet. Das Krematorium eröffnete 1891 und ist das zweitälteste in Deutschland. Im Mittelpunkt der Führung, an der fast 20 Interessierte teilnahmen, standen die Geschichte des Krematoriums, die moderne technische Ausstattung sowie Fragen zur Bestattungskultur und Trauerarbeit in Heidelberg. S. 5 › EMMERTSGRUND Einander verstehen lernen Sprachcafé immer freitags EinOrt, an demSprache, Austausch und gegenseitiges Verstehen imMittelpunkt stehen, bietet das Sprachcafé imHeidelBERG-Café, immer freitags ab 15.30 Uhr imForum1. Das Sprachcafé ist ein offener Treffpunkt für alle, die sich für die deutsche Sprache sowie für andere Sprachen und Kulturen interessieren. Im Unterschied zu klassischen Sprachkursen steht hier der freie, ungezwungene Austausch imMittelpunkt – begleitet von gemeinsamen Aktivitätenwie Kochen, Essen oder Ausflügen in die Umgebung. Kontakt bei Fragen: heidelbergcafe@emmertsgrund.org. Noch keine Pläne für die Ferien? Wer den Sommer in Heidelberg verbringt, darf sich auf eine große Vielfalt an Freizeit-, Kultur- und Veranstaltungsangeboten freuen. Ob spannende Events, inspirierende Ausstellungen oder kreative und sportliche Ferienangebote – für jede Generation und jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Stadt hat viele der Angebote übersichtlich auf der Webseite www.heidelberg.de/ sommerhd gebündelt. Angebote für Jung und Alt Die Tipps und Empfehlungen reichen von einer spektakulären Schlossbeleuchtung über Open-Air-Kino, Stadtteilfeste, den Tag des Offenen Denkmals und das Angebot von „Sport im Park“ bis hin zur Kräuterwanderung des Programms „Natürlich Heidelberg“. Hier eine kleine Auswahl: › Die Seniorenzentren bieten viele Freizeitaktivitäten an. Sie reichen von Tanzen, Boule bis hin zu Tischtennis oder Kreativangeboten wie Trommeln, Malen oder Basteln. › Beim Zeichen-Workshop „Chibi Fantasy Superhelden“ am 7. August können in der Stadtbücherei › i ndividuelle Superhelden-Charaktere entworfen werden. › D as Kulturfenster bietet vom › 29. bis 31. August die „Girls Go Movie – Filmwerkstatt“ an. Ferienprogramm und Bäder › Im Heidelberger Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche gibt es bei vielen Veranstaltungen noch freie Plätze. Siehe auch S. 8. › Die beiden Freibäder Tiergartenbad und Thermalbad haben zurzeit von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Unter www. swhd.de/baeder kann die aktuelle Belegung nachgeschaut werden. › Der Zoo Heidelberg bietet zahlreiche Möglichkeiten für einen erlebnisreichen Ausflug mit Freunden und Familie. Die Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 18 Uhr. Mehr dazu auf S. 8. Ausflüge und Führungen › In derMeinHeidelberg-App sind unter „Lokales“ Touren mit den Schwerpunkten Geschichte, Natur, junges Heidelberg und mehr zu finden. › HeidelbergMarketing bietet viele verschiedene Führungen an – obAltstadtrundgang, „Köstliches Heidelberg“ oder eine Segwaytour. Zum Sommerprogramm www.heidelberg.de/ sommerhd So wird der Sommer in Heidelberg Vielfältiges Programm lädt zum Erleben und Genießen in der Ferienzeit ein SOMMER- FERIEN Nächstes Stadtblatt am 27. August In Heidelberg gibt es im Sommer viel zu erleben. Wer es etwas ruhiger angehen möchte, findet Entspannung in der Natur: Zum Beispiel beim Füße baumeln lassen am Neckar nahe der Alten Brücke. (Foto Dittmer) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen
30. Juli 2025 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Daniel Hauck Hitzeschutz und Schulsozialarbeit: Pflicht statt Kür Wenn in Kitas und Klassenzimmern Temperaturen von 30 – 36 °C gemessen werden, zeigt dies klar: Das bestehende Hitzeschutzkonzept der Stadt Heidelberg funktioniert nicht. Kinder, Jugendliche & pädagogisches Personal leiden unter der Hitze – mit Auswirkungen auf Gesundheit, Konzentration & Lernfähigkeit. Als SPD-Fraktion haben wir daher ein kommunales Kältekonzept beantragt. Es soll kurzfristigeMaßnahmenwie Verschattung, Lüftung & den Einsatz zertifizierter Klimageräte ermöglichen und zugleich mittelfristig bauliche Verbesserungen fördern & Fördermittel abrufen. Der Oberbürgermeister lehnte unseren Antrag jedoch ab – mit Verweis auf ein Konzept, das offensichtlich nicht greift. Wer Raumtemperaturen über 30 °C akzeptiert, nimmt Bildungsungleichheit in Kauf. Das ist nicht hinnehmbar. Auch bei der Schulsozialarbeit gibt es Grund zur Sorge: Die neue Verwaltungsvorschrift des Landes sieht vor, nur noch 0,6 Stellen/ Schule zu fördern – unabhängig von Schulgröße oder Bedarf. Durch fehlende Mittel im aktuellen Haushalt der Stadt, fehlt den freien Trägern die Planungssicherheit: Sie wissen nicht, ob sie ihre Arbeit über 2025 hinaus fortsetzen können. Das gefährdet bewährte Strukturen und das Vertrauen von Mitarbeitenden. So geht man nicht mit Menschen um, die für Kinder da sind, wenn andere fehlen. Als SPD setzen wir uns für soziale & klimafeste Bildungsorte ein. Dafür braucht es Investitionen, nicht Ausreden. Ihr Stadtrat Daniel Hauck 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Thomas Perkeo Barth Die Bleelumbe Kerwe Die Ziegelhäuser Bleelumbe Kerwe, die vom 18. bis 20. Juli auf dem Kuchenblech gefeiert wurde, war ein voller Erfolg. Bei Sonnenschein und bester Stimmung strömten zahlreiche Besucher auf den Kerweplatz, um das abwechslungsreiche Programm zu genießen. Zu den Highlights zählte zweifellos die Livemusik, die das bunte Treiben noch weiter bereicherten. Doch auch das Brauchtum kam nicht zu kurz: Der traditionelle Wäscherinnentanz zog die Gäste in ihren Bann und erinnerte an die Geschichte der Kerwe. Besonders beeindruckendwar der unermüdliche Einsatz der vielen ehrenamtlichen Helfer, die mit ihrem Engagement das Fest erst möglich machten. Es ist großartig, was hier auf die Beine gestellt wurde. Der Zusammenhalt der Ziegelhäuser zeigt sich in jedem Detail des Festes. Ein weiterer erfreulicher Höhepunkt: Endlich wird etwas umgesetzt, wofür die Ziegelhäuser schon lange gekämpft haben. Das Sonnensegel über dem Spielplatz! Unser 1. Bürgermeister JürgenOdszuck verkündete in seiner Rede, dass der Bau nun bald beginnen wird – eine Maßnahme, für die sich unsere Fraktion stets stark eingesetzt hat. Auch die CDU-Fraktion zeigte sich auf der Kerwe stark vertreten und bekräftigte ihr Engagement für die Anliegen der Ziegelhäuser Bürger. Besonders begrüßen wir die Suche nach Alternativen zurMateriallagerungwährend der Bauphase der neuen Ziegelhäuser Brücke, damit das Kuchenblech nicht als Lagerort dienenmuss und die Kerwe auch weiterhin dort stattfinden kann. 50 Jahre nach der Eingemeindung können wir mit Freude feststellen, dass Ziegelhausen und Peterstal heute ein glücklicher und stolzer Teil vonHeidelberg sind. Und wir hoffen, dass die beliebte Ziegelhäuser Kerwe noch lange ein Fest aus Tradition und Brauchtum bleibt! 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Anja Gernand, Felix Grädler Sommer, Sonne, Hitzeschutz Der Juni war heiß und das wird keine Ausnahme bleiben, sondern die Regel. Vielen Menschen macht die Hitze zu schaffen, für einige stellt sie sogar ein Gesundheitsrisiko dar, darunter Kinder. Doch ausgerechnet in Heidelberger Schulen und Kitas herrschen an Hitzetagen teils unerträgliche Temperaturen. Die Grünen-Fraktion hat deshalb ein umfassendes Konzept für Hitzeschutz an städtischen Gebäuden beantragt. Sie sollen systematisch auf Hitzebelastung geprüft und dafür Lösungen erarbeitet werden. Wir müssen jetzt handeln: mit einfachen, klugen baulichen Lösungen, die Räume auch in Zukunft kühl und nutzbar halten, mit wirksamen Maßnahmen wie Verschattung, Entsiegelung, Lüftungskonzepten und hitzeresilienter Planung. Dach- und Fassadenbegrünung, außenliegende Verschattungen, nachrüstbare Lüftungselemente und helle Fassadenfarben sind ebenso notwendig wie Entsiegelung im Umfeld und mehr Bäume auf Schulhöfen. Dabei muss für jedes Gebäude eine individuelle, auf die jeweiligen Gegebenheiten abgestimmte Lösung gefunden werden. Nicht nur Kinder, auch ältere Menschen und andere vulnerable Gruppen müssen wirksam vor extremer Hitze geschützt werden. Die städtebaulichen Maßnahmen für ein kühleres Stadtklima sind bekannt: Frischluftschneisen, Bäume, Beschattung von Straßen und Plätzen, Begrünung von Verkehrs- und Freiflächen, grüne Fassaden, Trinkwasserbrunnen etc. Gerade in Zeiten knapper Kassen sind kosteneffiziente und präventive Maßnahmen besonders sinnvoll – denn jeder Euro für Hitzeschutz spart langfristig Folgekosten bei Gesundheit, Sanierung und Infrastruktur. Nun wünschen wir Ihnen und Ihren Familien schöne Sommerferien, behalten Sie einen kühlen Kopf, besuchen Sie unsere beiden wunderbaren Freibäder zum Abkühlen und vielleicht haben Ihre Kinder Lust auf eines der vielen großartigen Angebote im Programm des Ferienpasses. Schauen Sie mal unter www.unser-ferienpro gramm.de/heidelberg. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Der Klimawandel ist da, Hitzeschutz ist nun keine Zukunftsfrage mehr - wir müssen jetzt handeln! (Foto Rajiv Bajaj/Unsplash) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 In den Sommerferien tagen die Gremien nicht. Nach den Ferien startet der Gremienlauf der gemeinderätlichen Ausschüsse wieder am 16. September. Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinderat. heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien In den Sommerferien tagen die Gremien nicht. Die ersten Beiräte tagen nach den Ferien wieder am 23. September. Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinderat. heidelberg.de
IDA Dr. Gunter Frank Wetterabhängige Energieversorgung? Trotz massivemAusbau habenWindkraftanlagen im vergangenen Jahr weniger Strom produziert. Auch die von der Stadt Heidelberg unterstützten Windkraftpläne leisten keinen Beitrag zu einer sicheren Energieversorgung. info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Dossenheimer Landstraße 3. Teil Das Abstimmungsergebnis für eine 2-Spurigkeit und somit die Entfernung vonmindestens 10 großen Lindenwar eindeutig. DerMehrheit des Gemeinderates ist eine ca. 80 m lange Aufstellfläche für Autos wichtiger als das Grün zu erhalten. Gerechtfertigt wird das damit, dass die Autos die Straba ausbremsen würden, was durch kluge Ampelschaltung verhindert werden könnte. Vielleicht hat daran noch niemand gedacht. Die Grün-Alternative Liste wünscht Ihnen schöne Ferien. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Sven Geschinski Nichts ist gut … …zwischen Kurfürstenanlage und Belfortstraße. DieAnwohner haben „Angst, vor die eigene Haustür zu treten“, so eine Bürgerin gegenüber der Lokalzeitung. Der Grund dafür wird von der RNZ nur indirekt angedeutet, indem von einer möglichen Verlegung der Haltestelle des PHV-Shuttlebusses die Rede ist. Der rosa Elefant imRaumwird immer größer und bleibt doch unbenannt: Im besagten Gebiet betreiben Asylanten aus PHV einen schwunghaften Drogenhandel, begleitet von szenetypischen weiteren Straftaten. Allein am vergangenen Samstag wurde drei Asylanten direkt aus dem Bus heraus verhaftet, wie aufmerksame Beobachter berichten. Eine Verlegung der Haltestelle des Asylantenbusses verlagert das Problem nur, löst es aber nicht. stadtrat@sven-geschinski.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Frank Beisel (FWV) Langeweile?Nicht indiesen Ferien! Endlich beginnen auch bei uns die Sommerferien. Auch in diesem Jahr gibt es wieder das beliebte Ferienportal der Stadt Heidelberg. Auf der Website www.heidelberger-ferienpor tal.de sehen Sie, welche Veranstaltung für die Feriengestaltung noch zur Verfügung steht. Es gibt wieder ein vielseitiges Programm in ganz Heidelberg. Das hoffentlich bald gute Wetter ermöglicht auch einen Besuch in unseren Freibädern. Ich wünsche euch allen eine schöne Ferienzeit. Und für alle, die ihre Ausbildung anfangen, genießt eure letzten Ferien und einen guten Start ins Berufsleben. Solltet ihr noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sein, wendet euch gerne direkt an die Firmen. Es gibt noch viele freie Stellen. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Bernd Zieger (Die Linke) Mehr Studierendenwohnheime sind dringend erforderlich. Die vorhandenen 4.100 Bettenplätze des Studierendenwerkes decken nicht den Bedarf. Studierende müssen am freien Markt oft 800 EUR für ein Zimmer zahlen. Erfreulich ist, dass mit dem Bundesprogramm „Junges Wohnen“ der Neubau/Modernisierung gefördert wird. Wir kritisieren, dass Sanierungen nicht Bestandteil des Förderprogramms sind. Das Studierendenwerk plant in den nächsten 10 Jahren 1.500 neue Bettenplätze in Heidelberg. Wir als Fraktion Die Linke/Bunte Linke unterstützen das. Es ist noch mehr schneller möglich, z.B. gibt es imNeuenheimer Feld viel Potenzial. Wir möchten mehr Klarheit bei der Umsetzung des Masterplans Neuenheimer Feld und werden dieses Thema auf die Tagesordnung setzen. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Larissa Winter-Horn Äußere Erschließung Hospital Vor über 10 Jahren wurde ein Verkehrskonzept Rohrbach-West erarbeitet, das im Zuge der Nachnutzung des Hospitals umgesetzt werden sollte. Ausreichend Platz für Fußgänger und Radfahrer wurde gefordert. Die aktuelle Planung trägt dem nicht genügend Rechnung: Freiburger Straße und Kolbenzeil werden umgestaltet, aber ein Radweg ist nicht vorgesehen, stattdessen eine begrünte Mittelinsel zur Verengung der Fahrbahn. Die Freiburger Straße ist Haupterschließungstraße imSüden von Rohrbach-West und von allen Verkehrsteilnehmern stark frequentiert. Ein guter Vergleich ist die Sickingenstraße, Haupterschließungsstraße im Norden von Rohrbach-West: Dort hat der Gemeinderat beschlossen, mit Erschließung der Konversionsfläche beidseitig ein Radangebot umzusetzen. Der Unmut von Bezirksbeirat und Kinderbeauftragten, wie auch unser Sachantrag dazu, wurden von Verwaltung und Gemeinderat ignoriert. Der Lösungsansatz der Grünen, Fabrikstraße und Kolbenzeil in Fahrradstraßen umzuwidmen, ist entweder ein Schaufensterantrag oder äußerst naiv: Beide Straßen sind nicht von „lediglich untergeordneter Bedeutung für den Kraftfahrzeugverkehr“, wie es die Straßenverkehrsordnung für Fahrradstraßen vorgibt, sondern Haupterschließungsstraßen. info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Waseem Butt, Thymon Matlas Leider großspurig. Trotzdem Optimismus in Vielheit. Eine großspurige Koalition hat Handschuhsheim gegen die Stimmen von HiB/Volt, Die Linke/Bunte Linke und GAL noch eine bittere Pille verabreicht: die Dossenheimer Landstraße wird zweispurig ausgebaut, Klimaschutz wird geopfert. Versüßt wurde allen 400 Besucher*innen hingegen imKarlstorbahnhof der Ferienbeginn bei der Feier des 20-jährigen Jubiläums der UNESCO-Konvention zum Schutz der kulturellen Vielfalt am 25.7.25. Wie zumBeweis des OB-Zitats, dass „kulturelle Vielheit zur internationalen DNA Heidelbergs“ gehört, erlebte das Publikumein programmatisches Bühnenfeuerwerk ausmehreren Kontinenten. Darbietungen aus den Genren Film, Lyrik, Musik und Tanz begeisterten. Hartwig Lüdtke, stellvertretender Präsident der Deutschen UNESCO-Kommission, undKulturstaatssekretär Arne Braun betonten in ihren Reden, dass Kunst und Kultur gemeinsame Sprachwelten schaffen würden, die Grenzen zwischen Menschen aufheben und Frieden schaffen könnten. Sie seien jetzt aber bedroht durch autoritäre Systeme und technische Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz so dieMahnung. Optimistisch war der Ausklang mit der Ausstellung von interkulturellen Plakaten und Graphic Recording und der Möglichkeit, bis tief in die Nacht abzutanzen. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 30. Juli 2025 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de
AKTUELLES 4 30. Juli 2025 Feuerwehr übte auf dem Feld Vorbereitung auf die Bekämpfung von Vegetatitionsbränden I n den zurückliegenden Wochen ist es in der Region wiederholt zu Bränden auf Ackerflächen gekommen, die die örtlichen Feuerwehren bei Einsätzen forderten. Auch die Feuerwehr Heidelberg wurde zur Bekämpfung solcher Brände sowie der Unterstützung benachbarter Feuerwehren alarmiert. Die Feuerwehr Heidelberg hat daher Mitte Juli auf einer Ackerfläche unter kontrollierten Bedingungen und mit eigens gelegten Übungsfeuern die Bekämpfung von Vegetationsbränden geübt. Übung unter Realbedingungen Das abgeerntete Feld im Kirchheimer Süden war – wie bereits in der Vergangenheit – von Landwirt Rolf Gieser der Feuerwehr für die Übung zur Verfügung gestellt worden. Das Übungsfeuer war auf eine feste Fläche begrenzt und konnte nicht auf andere Bereiche überspringen. Vor dem Löschen des Feuers erfolgte eine theoretische Erläuterung des taktischen Vorgehens. Vegetationsbrände können sich mit hoher Geschwindigkeit ausbreiten. Aus diesem Grund hat der Eigenschutz von Mannschaft und Gerät oberste Priorität. Im praktischen Teil erfolgte die Vermittlung und Übung verschiedener Löschtechniken, darunter das manuelle Anlegen eines sogenannten Wundstreifens – auch Feuerschneise genannt – unter Verwendung spezifischer Waldbrandwerkzeuge. Die Entstehung von Vegetationsbränden wird durch eine Reihe von Faktoren wie häufigere Hitzewellen, lange Trockenheitsperioden sowie heiße, teils starke Winde zunehmend begünstigt. chb Durch das Anlegen eines sogenannten Wundstreifens – auch Feuerschneise genannt – wird verhindert, dass sich das Feuer weiter ausbreitet. (Foto Feuerwehr Heidelberg) Kindertagespflege wird teurer Stadt verschickt Änderungsbescheide Das Kinder- und Jugendamt weist erneut darauf hin, dass im Zuge der Konsolidierung des städtischen Haushalts die Elternbeiträge für die Kindertagespflege ab dem 1. September um 15 Prozent erhöht werden. Das Kinder- und Jugendamt wird den Eltern so zeitnah wie möglich Änderungsbescheide zusenden, aus denen der neue Kostenbeitrag ab September 2025 hervorgeht. Kindertagespflegepersonen erhalten für ihre Leistungen eine finanzielle Förderung sowie eine anteilige Erstattung von Sozialbeiträgen durch die Stadt. Diese Förderung wurde in den Jahren 2012, 2019 und zuletzt im Jahr 2023 erhöht. Die Elternbeiträge, die einkommensabhängig gestaffelt sind, wurden jedoch in großen Teilen seit dem Jahr 2009 nicht mehr verändert. Die Erhöhung um 15 Prozent soll die städtischen Ausgaben teilweise decken und das Beitragsniveau an die tatsächlichen Kosten annähern. Durch die Beitragserhöhung werden für das Haushaltsjahr 2025 Mehreinnahmen von rund 51.000 Euro erwartet, im Jahr 2026 rund 160.000 Euro. www.heidelberg.de/ kinderbetreuung Leiter des Stadtarchivs verabschiedet Nach 33 Jahren an der Spitze des Stadtarchivs verabschiedet sich Dr. Peter Blum (r., mit seiner Ehefrau Ann Isabel) in den Ruhestand. „Mit Dr. Peter Blum verabschieden wir einenMann, der die Heidelberger Erinnerungskultur nachhaltig geprägt hat“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner bei einer Feierstunde im Spiegelsaal des Prinz Carl. „Er hat es verstanden, Geschichte lebendig zu machen.“ Blumübergibt den Staffelstab an seinen bisherigen Stellvertreter Dr. Michael Braun. (Foto Stadt Heidelberg) Gremium spricht für Kinderbeauftragte Zentrale Anlaufstelle In Heidelberg gibt es seit über 25 Jahren in jedem Stadtteil zwei Kinderbeauftragte. Sie setzen sich für die Interessen der Kinder vor Ort und eine familienfreundliche Stadtentwicklung ein. Nun haben die Kinderbeauftragten eine neue Geschäftsordnung beschlossen und ein dreiköpfiges Sprechergremium für zwei Jahre gewählt. Es vertritt die Kinderbeauftragten nach außen und dient als zentrale Anlaufstelle für Anliegen – etwa von Fraktionen, Gemeinderäten, Gruppierungen, Vereinen, Presse oder Bürgerinnen und Bürgern. Mitglieder sind Dr. Anna Hartenstein, Dr. Lukas Pfäffle und Barbara Pfeiffer. kontakt@kinderbeauftragte- heidelberg.de www.heidelberg.de/ kinderbeauftragte Eppelheimer Straße wird umgestaltet Start zu Jahresbeginn Die Eppelheimer Straße auf Höhe des Bahnstadt-Fachmarktzentrums (Bauhaus) wird umgestaltet. Das hat der Gemeinderat amDonnerstag, 24. Juli, beschlossen. Die Baumaßnahme teilt sich in zwei Bauabschnitte. Der erste Bauabschnitt soll zum Jahresanfang starten. Bei den Arbeiten werden der Höhenunterschied begradigt, die Kreuzung Eppelheimer/ Henkel-Teroson-Straße umgestaltet und die neue Rachel-Carson-Straße gebaut. Diese verbindet künftig die Eppelheimer Straße und den Langer Anger. Die Arbeiten werden voraussichtlich 18 Monate dauern. Während der Bauarbeiten werden zwei eigens eingerichtete provisorische Umgehungsstraßen genutzt, sodass der Verkehr weiterhin über die Eppelheimer Straße fließen kann. Ab dem 20. August wird die Heidelberger Feuerwehr in der neuen Staffel der SWR-Doku-Serie „Feuer und Flamme“ zu sehen sein. Jede Woche erscheint eine neue Folge in der ARD-Mediathek. www.ard-mediathek.de Dokuserie „Feuer und Flamme“
5 AKTUELLES 30. Juli 2025 Besuch im 134 Jahre alten Krematorium Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain startete Sommertour auf dem Bergfriedhof B ürgermeister Raoul SchmidtLamontain hat zum Auftakt seiner Sommertour gemeinsam mit fast 20 Interessierten von Martin Geißler, Leiter des Regiebetriebs Friedhöfe, durch das Krematorium auf dem Bergfriedhof führen lassen. Die Führung war der Auftakt seiner Sommertour. „Das Heidelberger Krematorium verbindet auf eindrucksvolle Weise historische Architektur mit moderner, nachhaltiger Technik. Als Ort des würdevollen Abschieds ist es zugleich ein Spiegel gesellschaftlicher Entwicklung“, betonte Schmidt-Lamontain bei der Führung. Geschichte trifft moderne Technik Das 1891 eröffnete Krematorium wurde ursprünglich auf Initiative engagierter Bürger errichtet. Geplant für die gesamte Region Südwestdeutschland, war es das erste seiner Art in Baden und wurde in der Form eines griechischen Tempels erbaut. Heute wird das Gebäude denkmalgerecht erhalten und mit moderner, energiesparender Technik betrieben. Bereits 2021 wurde die Anlage umfassend saniert und technisch auf den neuesten Stand gebracht, Anfang 2022 in Betrieb genommen. Die Stadt investierte rund 1,5 Millionen Euro in die Erneuerung der Öfen und Steuerung. Die elektrisch betriebenen Öfen können mit Ökostrom versorgt werden und ermöglichen so einen Verzicht auf fossile Energieträger. Im Mittelpunkt steht immer der respektvolle Umgang mit den Verstorbenen und ihren Angehörigen. Wer möchte, kann imAbschiedsraum am geschlossenen Sarg verweilen oder auf Wunsch die Einfahrt des Sarges in den Ofen durch eine Glasscheibe begleiten – ein Moment, der für viele zum bewussten Abschiednehmen gehört. Schneller Ablauf Ein modern gesteuerter Ablauf sorgt dafür, dass Einäscherung und Urnenübergabe in der Regel innerhalb von drei Werktagen erfolgen kann – für viele Angehörige eine wichtige Entlastung in der Zeit der Trauer. Die nächste öffentliche Führung im Krematorium ist für Dienstag, 4. November, geplant. Raoul Schmidt-Lamontain ist noch bis zum 15. September auf Sommertour. Dabei wird er unter anderem Rohrbacher Winzer besuchen sowie die Baustelle am Wasserspiel in der Kurfürsten-Anlage. Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ friedhof Raoul Schmidt-Lamontain (l.) ließ sich von Martin Geißler die modernen Öfen zeigen. Das Krematorium auf dem Bergfriedhof wurde in der Form eines griechischen Tempels erbaut und 1891 eröffnet. Es ist das zweitälteste Krematorium Deutschlands. (Fotos Rothe) Straßenführung an der Burgstraße Zweispurige Variante beschlossen Die Haltestelle Burgstraße wird im Rahmen der Neugestaltung der Dossenheimer Landstraße unter anderem barrierefrei gestaltet. Der Gemeinderat hat am Donnerstag, 24. Juli, beschlossen, die planfestgestellte Planung umzusetzen. Damit wird der stadtauswärts führende Kfz-Verkehr weiterhin zweispurig geführt – inklusive einer separaten Linksabbiegerspur zur Fritz-Frey-Straße. Damit soll die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs gesichert werden. Sieben der zehn Bäume, die vor der Lärmschutzwand stehen, werden an geeignete Standorte verpflanzt. Die Umsetzung ist ab Oktober vorgesehen. Für die drei nicht verpflanzungsfähigen Bäume ist ein Ausgleich im Verhältnis 1:5 vorgesehen. Nachwuchsforschende zu Gast Ein interessantes Sommerprogramm mit spannenden Einblicken in die Forschung, erlebnisreichen Ausflügen und vielen neuen Kontakten – das erwartet neun Jugendliche und junge Erwachsene aus Japan, Frankreich, Israel, Polen und Deutschland bei der International Summer Science School Heidelberg (ISH) der Stadt Heidelberg. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zum Auftakt der ISH zu einem gemeinsamen Foto auf der Alten Brücke zusammen. (Foto Rothe) Ersatzneubau für Ziegelhäuser Brücke Dank Steg zu Fuß und mit dem Rad queren Die Ziegelhäuser Brücke zwischen den Stadtteilen Ziegelhausen und Schlierbach muss neu gebaut werden. Wie die neue Brücke künftig beschaffen sein wird, hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 24. Juli, mit großer Mehrheit beschlossen. Das Gremium hat sich dabei für die Vorzugsvariante der Stadt ausgesprochen. Diese bietet eine sichere, getrennte Führung aller Verkehrsarten mit minimalen Eingriffen in angrenzende Grundstücke. Vor Abriss der alten Brücke wird ein Steg für den Rad- und Fußverkehr gebaut, der die Querung während der Bauszeit ermöglicht. www.heidelberg.de/ ziegelhaeuserbruecke
AKTUELLES 6 30. Juli 2025 Bei der Stadt Heidelberg sind folgende Stellen zu besetzen: Beim Landschafts- und Forstamt der Stadt Heidelberg sind folgende Stellen zu besetzen: Baumkontrolleurin / Baumkontrolleur (w/m/d) Vollzeit| unbefristet | bis Entgeltgruppe 8 TVöD-V zuzüglich der Gewährung von Zulagen Gärtnerin / Gärtner (m/w/d) Vollzeit| unbefristet | bis Entgeltgruppe 6 TVöD-V Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung online unter www.heidelberg.de/arbeitgeberin Hier finden Sie auch die detaillierten Stellenausschreibungen mit den notwendigen Qualifikationen sowie weiteren Informationen. Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg Amt für Öffentlichkeitsarbeit Marktplatz 10 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Nicolaus Niebylski (nni), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Laura Stahmer (lst), Nina Stöber (stö), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: RheinNeckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de Bahnstadt-Parken wird kostenpflichtig Umsetzung startet zeitnah Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 24. Juli der flächendeckenden Parkraumbewirtschaftung in der Bahnstadt zugestimmt. Damit wird ein weiterer zentraler Baustein des gesamtstädtischen Parkraumbewirtschaftungskonzepts umgesetzt. Künftig werden alle öffentlichen Stellplätze in der Bahnstadt bewirtschaftet. Die Parkraumbewirtschaftung gilt täglich rund um die Uhr – auch an Wochenenden und Feiertagen. Langzeitparken ist wie bisher in privaten Tiefgaragen vorgesehen, daher werden in der Bahnstadt keine Bewohnerparkausweise ausgegeben. Das neue Gebührenmodell für die öffentlichen Parkplätze umfasst: › Kostenfrei: 20 Minuten parken („Brötchenticket“) › Kurzzeitticket: 1 Euro je 20 Minuten (maximal. 2 Stunden, Abrechnung im Minutentakt) per Parkscheinautomat › 24-Stunden-Ticket: 15 Euro pro 24 Stunden › 30-Tage-Ticket: 150 Euro pro 30 Tage Zum Start wird die Einhaltung der neuen Regelungen schwerpunktmäßig kontrolliert. Eine Kita zum Lernen, Lachen und Wachsen Kita Schwetzinger Straße wurde mit Sommerfest eingeweiht Lebhaftes Treiben herrscht in der neuen Kita Schwetzinger Straße in Kirchheim seit dem 1. April. Jetzt ist die Einrichtung von Oberbürgermeister Eckart Würzner und Bürgermeisterin Stefanie Jansen beimgroßen Sommerfest offiziell eingeweiht worden. Der zweigeschossige Neubau, der in nachhaltiger Holztafelbauweise errichtet wurde, bietet Platz für 70 Kinder, davon 60 im Kindergartenalter über drei Jahren und zehn im Krippenalter unter drei Jahren. Für den Betrieb stehen 14 pädagogische Fachkräfte in Voll- und Teilzeit, zwei pädagogische Zusatzkräfte sowie ein Auszubildender zur Verfügung. Bildungsorte haben Vorrang „Dieser nachhaltige und moderne Bau in einem unserer kinderreichsten Stadtteile sendet ein wichtiges Signal an Familien in Heidelberg: Auch in angespannter Haushaltslage haben in unserer Stadt Investitionen in Bildungsorte für Kinder Vorrang“, sagte Oberbürgermeister Eckart Würzner. eu Kita-Kinder mit (von rechts) OB Würzner, Bürgermeisterin Stefanie Jansen, Kita-Leiter Leonhard Schreiber und der stellvertretenden Leiterin Jacqueline Häfner. (Foto Rothe) Bürgerämter Die Bürgerämter Boxberg/ Emmertsgrund und Ziegelhausen/Schlierbach sind von Montag, 11. August, bis Freitag, 12. September, geschlossen. Pässe und Ausweise können im Bürgeramt Mitte abgeholt werden. Alle anderen Bürgerämter sind zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Diese finden sich online unter www.heidelberg.de/ buergeramt. Auch das virtuelle Bürgeramt vergibt Termine in den Ferien. Die Zulassungs- und Führerscheinstelle steht den Bürgerinnen und Bürgern nach Terminvereinbarung zur Verfügung. Terminvergabe unter termin.heidelberg.de 06221 58-13333 Bücherbus Der Bücherbus ändert von Donnerstag, 31. Juli, bis Samstag, 13. September, seine Route: › Donnerstags von 10 bis 11.30 Uhr wird anstelle der Grundschule Emmertsgrund der Haltepunkt „Höllenstein“ im Hasenleiser angefahren. › Als Ersatzhaltestelle kann montags von 13 bis 14.30 Uhr die Haltestelle „Im Emmertsgrund/RNV-Haltestelle Jasperstraße“ in unmittelbarer Nähe genutzt werden. Büro des Migrationsbeirats Das Büro des Migrationsbeirats ist vom 28. Juli bis zum 31. August 2025 nicht besetzt. In Notfällen ist der Vorstand per E-Mail an migrationsbei rat.heidelberg@gmail.com erreichbar. Interkulturelles Zentrum Das Interkulturelle Zentrum befindet sich von Donnerstag, 31. Juli, bis einschließlich Freitag, 12. September, in der Sommerpause. Öffnungszeiten in den Sommerferien
7 STADTWERKE HEIDELBERG 30. Juli 2025 AKTUELLES Straßensperrung in Rohrbach-Süd Haberstraße ab 16. August voll gesperrt Die Stadt führt in den Sommerferien eine dringend notwendige Sanierung der Haberstraße im Industriegebiet Rohrbach-Süd durch. Der betroffene Abschnitt zwischen der Karlsruher Straße (L 594) und der Straße Im Breitspiel ist in einem stark geschädigten Zustand. Die Straße wird ab Samstag, 16. August, für voraussichtlich sechs Wochen voll gesperrt. Die Bauarbeiten dauern bis Samstag, 27. September. Während dieser Zeit ist der Knotenpunkt Im Breitspiel/Karlsruher Straße die einzige Ausfahrtmöglichkeit aus dem Gewerbegebiet. Die Einfahrt ist auch über die B 3 im Norden möglich. Umleitungen für den motorisierten Verkehr sind ausgeschildert. BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Satzung über eine abweichende Mehrarbeitsvergütung › Satzung über die Benutzung des Archivs der Stadt Heidelberg › Archivgebührensatzung › 7. Satzung zur Änderung der Musikschulengebührensatzung › Musikschulengebührenverzeichnis › 2. Satzung zur Änderung der Parkgebühren › Satzung über die Benutzung der Friedhöfe der Stadt Heidelberg Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Mietverträge für Altstadtbahnhof verlängert Mehr Planungssicherheit für die Nutzenden Die Stadt ermöglicht den aktuellen Zwischennutzerinnen und -nutzern im Gebäude am Altstadtbahnhof eine Nutzung der Räumlichkeiten über die bisherige Befristung hinaus. Bis zum Abschluss der Prüfungen für eine mögliche Nutzung der Immobilie für eine zweite Wache der Berufsfeuerwehr Heidelberg soll so eine bessere Planbarkeit für die Nutzenden geschaffen werden. Die neuen Verträge enthalten eine großzügig bemessene Kündigungsfrist für beide Parteien. Als erster Vertragspartner wurde das Zimmertheater anlässlich seines 75-jährigen Bestehens von Kulturbürgermeisterin Martina Pfister mit dem entsprechenden Nachtrag zum Mietvertrag beschenkt. Vielseitige Nutzung am Karlstor Neben einer Außenstelle für die Büros der Abteilung „Archäologie und Denkmalschutz“ des Kurpfälzischen Museums sind im Gebäude am Altstadtbahnhoft der Stadtteilverein Alt-Heidelberg, der Queer Space Heidelberg e. V., das Zimmertheater und der Club „Grün & Gold“ des Hip-HopHeidelberg e. V. untergebracht. Nach einem Beschluss des Gemeinderates prüft die Stadtverwaltung, ob und wie in diesem Bereich eine zweite Wache für die Berufsfeuerwehr Heidelberg realisiert werden kann. Bis dahin kann das Gebäude zwischengenutzt werden. sba Tipp: trink Wasser Trinkwasser hat in Heidelberg beste Qualität Trinken ist wichtig undWasser ist gesund. Der empfohlene Tagesbedarf eines Erwachsenen anWasser liegt bei rund zwei Litern. Gut, dass das sorgfältigst geprüfte Trinkwasser bei uns direkt aus dem Hahn kommt und jederzeit verfügbar ist. Die öffentliche Versorgung mit Trinkwasser gibt es in Heidelberg seit 150 Jahren. Aktuell erhalten es rund 160.000 Bürgerinnen und Bürger täglich von den Stadtwerken Heidelberg, die diese Aufgabe für die Stadtbetriebe Heidelberg übernommen haben. Jährlich erreichen rund zehnMillionen Kubikmeter Trinkwasser Bürgerinnen und Bürger, Betriebe oder Organisationen – über ein weit verzweigtes Verteilnetz. Grenzwerte deutlich unterschritten Durch die Aufbereitung des Rohwassers aus den Quellen und denWasserwerken stellen die Stadtwerke Heidelberg eine hohe Qualität sicher. Das Trinkwasser der Stadtwerke Heidelberg unterschreitet bei allen Inhaltsstoffen die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung deutlich. Viele Tipps auf der Internetseite In Heidelberg gibt es vier Trinkwasserzonen. Einen Überblick über den Härtegrad und die Inhaltsstoffe, die pro Zone varrieren können, bietet eine interaktive Karte auf der Website der Stadtwerke Heidelberg. Dort sind auch Trinkwasseranalysen für jedes Haus erhältlich – einfach Straße und Hausnummer eingeben und die Analyse herunterladen. Ebenfalls auf der Website: Tipps zum ordnungsgemäßen Betrieb der Trinkwasseranlagen in den Gebäuden und wie sich bei härterem Wasser Geräte, Fliesen oder Armaturen schonen lassen. Interessierte finden dort außerdem Tipps zur Trinkwasserhygiene bei Hausinstallationen sowie zur Vorsorge gegen Legionellen. www.swhd.de/wasser Führung zu den Mühltalquellen Rund fünf Prozent des Heidelberger Trinkwassers wird aus heimischen Quellen gewonnen. Einige davon liegen im Handschuhsheimer Mühltal. Am Donnerstag, den 14. August 2025, bieten die Stadtwerke Heidelberg wieder eine Führung zu den Hintergründen rund um die Wasserversorgung aus den Mühltalquellen an. Treffpunkt ist um 17 Uhr am Turnerbrunnen in Heidelberg-Handschuhsheim. Weitere Informationen unter swhd.de/veranstaltungen Bestens kontrolliert, gesund und durstlöschend: Trinkwasser. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 unternehmens kommunikation@swhd.de Redaktion: Ellen Frings, Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Impressum
KULTUR UND FREIZEIT 8 30. Juli 2025 Keine Langeweile in den Ferien Freie Plätze bei den Ferienangeboten Wer in Heidelberg wohnt und in den Ferien nicht verreist, kann aus einer großen Palette unterschiedlicher Ferienangebote auswählen. Um Familien dabei den Überblick und die bedarfsgerechte Auswahl zu erleichtern, bietet die Stadt ein eigenes Ferienportal mit mehr als 400 Veranstaltungen für das ganze Jahr. Auch Kurzentschlossene werden hier noch fündig. Ob Ganztagsbetreuung, Workshops, Ausflüge oder Freizeitfahrten ins In- und Ausland: Wer aktuell online unter www.heidel berger-ferienportal.de nach freien Plätzen für die Sommerferien sucht, findet noch mehr als 100 verfügbare Angebote. Für Abwechslung sorgt auch das Programm des Ferienpasses mit tollen Vergünstigungen und Angeboten für Heidelberger Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren. Erhältlich unter www.unser-ferien programm.de/heidelberg. Und wenn das Geld zu Hause knapp ist, gibt es unter dem Motto „Ferien für alle!“ niedrigschwellige Entlastungsangebote der Stadt für die Finanzierung der Ferienbetreuung. Mehr dazu unter www.heidelberg. de/feriengutscheine. Heidelberg knackt 860.000-Kilometer-Marke Neuer Rekord beim „Stadtradeln“ dank 4.500 Teilnehmenden Zum Mond und zurück und zum Ausklang noch schnell zwei Mal um den Globus: Diese Strecke haben die Heidelbergerinnen und Heidelberger beim Stadtradeln 2025 zurückgelegt. Rund 867.000 Kilometer legten sie während der dreiwöchigen Aktion auf dem Rad zurück. Mitgemacht hatten vom 23. Juni bis 13. Juli insgesamt rund 4.500 Radbegeisterte. Damit bricht Heidelberg seinen Rekord aus dem Vorjahr: 2024 waren es 689.000 Kilometer bei circa 3.600 Radfahrenden. Jugend radelte am fleißigsten Besonders engagiert waren auch in diesem Jahr die Kinder und Jugendlichen. Bürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain zeichnete am Dienstag, 22. Juli, das HölderlinGymnasium (60.776 Kilometer), die Internationale Gesamtschule (56.032 Kilometer) und das Helmholtz-Gymnasium (40.907 Kilometer) aus. Die beste Grundschule war die Landhausschule (7.535 Kilometer). nni 142 Tonnen – so viel CO2 hätten die Teilnehmenden des „Stadtradelns“ ausgestoßen, wenn sie ihre Fahrten mit dem Auto zurückgelegt hätten. (Foto Stadt Heidelberg) Rücksichtsvoll auf der Neckarwiese Das gibt es beim Feiern zu beachten Fast geschafft: Am Donnerstag, 31. Juli, beginnen die Sommerferien und auch für viele Heidelberger Schülerinnen und Schüler ein neuer Lebensabschnitt. Damit alle Beteiligten einen angenehmen Tag verbringen, weisen Stadtverwaltung und Polizei auf einige Regeln hin, die es am letzten Schultag zu beachten gibt. Der Betrieb von Tonwiedergabegeräten (insbesondere Bluetooth- und Musikboxen) sowie Musikinstrumenten ist auf der Neckarwiese zwischen 23 und 6 Uhr verboten. Anwohnende dürfen nicht durch Lärm oder auf sonstige Weise (zum Beispiel durch Rauch) unzumutbar gestört werden. Insbesondere ist der Aufenthalt in Gruppen zwischen 23 bis 6 Uhr nur gestattet, soweit die Nachtruhe der Anwohnenden dadurch nicht gestört wird. Kinder und Jugendlichewerden bei unerlaubtem Alkohol-, Cannabis-, oder Tabakkonsum angesprochen. Eine Übersicht der öffentlichen Toiletten und Abfallbehälter finden sich unter buergerportal.heidelberg.de oder in der „MeinHeidelberg“-App. Ab Waldbrandgefahrenstufe 4 ist das Grillen auch auf Grillplätzen nicht erlaubt. Tagesaktuelle Infos dazu unter www.dwd.de. Ferien-Abenteuer im Zoo Heidelberg Wer Lust auf spannende Ferien-Abenteuer hat, ist im Zoo Heidelberg genau richtig! Die Zoo-Akademie hat ein abwechslungsreiches Sommer-Angebot zusammengestellt. Auch im restlichen Zoo gibt es viel zu entdecken. Berberlöwe Nouri (Bild) feiert im August seinen ersten Geburtstag. Über 60 Kilogramm bringt der junge Löwe inzwischen auf die Waage. Wie bei allen heranwachsenden Raubkatzen gibt es für ihn im Moment nur spielen, toben, jagen. (Foto Medan/Zoo Heidelberg) Auf einen Espresso mit Eckart Würzner Treffen am 20. August in der Weststadt Oberbürgermeister Eckart Würzner lädt in seiner Reihe „Espresso mit Eckart Würzner“ Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 20. August, von 15 bis 16.30 Uhr zum Austausch in das Marktmeisterhäuschen am Wilhelmplatz in der Weststadt ein. Er möchte in lockerer Atmosphäre mit Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils ins Gespräch kommen und sich über ihre Fragen, Wünsche und Ideen austauschen. Das Gespräch findet in offener Runde statt und bietet allen dadurch die Möglichkeit, auch die Anregungen anderer Menschen aus dem Stadtteil zu erfahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. www.heidelberg.de/ oberbürgermeister „Mittendrinnenstadt“ feiert Party Abschluss von erfolgreichem Projekt Unter dem Programmtitel „Mittendrinnenstadt“ hat die Stadt viele Projekte zur Belebung von der Altstadt und Bergheim umgesetzt. Zum Abschluss des Projekts gibt es eine große Feier für alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Mitwirkenden. Die Stadt lädt am Donnerstag, 31. Juli, von 17 bis 20 Uhr ins Völkerkundemuseum, Hauptstraße 235, ein. Es lockt ein abwechslungsreiches Programm mit Wissenstalks, Gästewand für Erinnerungen und Wünsche, DJ-Musik, Getränke und Platz zum Entspannen und Austauschen. Weitere Informationen unter www.vielmehr.heidelberg.de/ mittendrinnenstadt
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