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www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 23. Juli 2025 / Ausgabe 22 / 33. Jahrgang MOBILITÄT Ziegelhäuser Brücke gesperrt Baubeprobung bis 3. August Die Ziegelhäuser Brücke ist seit Montag, 21. Juli, bis einschließlich Sonntag, 3. August, für den motorisierten Verkehr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Umleitungen über die Theodor-Heuss-Brücke inHeidelberg und die Friedensbrücke in Neckargemünd sind ausgeschildert. Mit dem Rad, zu Fuß und mit dem öffentlichen Personennahverkehr kann die Brücke überquert werden. In der vorherigen Stadtblatt-Ausgabe war der Zeitraumversehentlich falsch angegeben. Während des Heidelberger Triathlons am Sonntag, 27. Juli, wird die Vollsperrung aufgehoben. UNESCO-JUBILÄUM Kulturelle Vielfalt feiern Festabend am 25. Juli Vor 20 Jahren wurde das „UNESCO-Übereinkommen zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ verabschiedet. Diese Vielfalt, die sich auch in Heidelberg findet, soll bei einem großen Jubiläumsfest im Karlstorbahnhof am Freitag, 25. Juli, ab 18 Uhr erlebbar werden. Regionale Kunstschaffende werden Einblicke in ihr Schaffen geben. Der Bogen reicht dabei von traditionell bis experimentell. Der Eintritt ist kostenlos. Anmeldung unter kulturamt@ heidelberg.de. Programm unter www.heidelberg. de/unescokultur. Seit knapp zweieinhalb Jahren wird die rund 50 Jahre alte Montpellierbrücke modernisiert, eine der zentralen Heidelberger Verkehrsachsen nahe demHauptbahnhof. Nur so kann sie für weitere 25 Jahre genutzt werden. Dabei werden nicht nur die Brücke saniert und verstärkt, sondern auch die Auf- und Abfahrten. Die Abfahrtsrampe, die von der Brücke auf die Lessingstraße in Richtung West- und Altstadt führt, steht ab Montag, 28. Juli, wieder offen. Alle, die stadteinwärts auf der Brücke unterwegs sind, können damit wieder rechts abbiegen. Sperrung ab 31. Juli Wer stadtauswärts fährt, wird in den Sommerferien allerdings Umleitungen in Kauf nehmenmüssen. Denn vom 31. Juli bis zum 14. September – also die kompletten Sommerferien – muss die Montpellierbrücke in dieser Richtung voll gesperrt werden. Neben der Erneuerung der Fahrbahn sowie der Geh- und Radwege wird der Brückenkörper aus Beton instand gesetzt und die Spannglieder der Brücke werden überprüft. Der Autoverkehr wird stadtauswärts über die Czernybrücke und Hebelstraßenbrücke umgeleitet. Gleichzeitig wird die Sperrung stadtauswärts während der Sommerferien genutzt, um die Straßen im Kreuzungsbereich an beiden Brückenenden zu erneuern. Die Umleitung führt großräumig über den Diebsweg Richtung Bahnstadt/ Hauptbahnhof. Bus und Bahn ab 28. Juli umgeleitet Ab Montag, 28. Juli, erneuert die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) ebenfalls die Straßenbahngleise auf der Montpellierbrücke. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis November 2025. In dieser Zeit wird die Haltestelle „Montpellierbrücke“ nicht angefahren. Während der Bauarbeiten wird die Haltestelle barrierefrei ausgebaut. › Umleitung über Czernybrücke: Linie 33 (zusätzlicher Halt an Hauptbahnhof-Süd), Linie 22 › Umleitung über Hebelbrücke: 717 und 720 › Die Linie 34 endet amHauptbahnhof. Beendet werden die Sanierungsarbeiten an der Montpellierbrücke im Frühjahr 2026. Mehr zu den Umleitungen für den Autoverkehr auf S. 5 › ls Weitere Informationen unter www.heidelberg.de/ montpellierbruecke Montpellierbrücke stadtauswärts gesperrt Querung ab 31. Juli bis Ferienende nur einseitig befahrbar FAMILIEN Sommerfest im Haus der Jugend S. 8 › Die Montpellierbrücke wird über die Sommerferien – vom 31. Juli bis 14. September – stadtauswärts (rechte Fahrbahn) voll gesperrt. (Foto Stadt Heidelberg) KOMMUNALPOLITIK Gemeinderat tagt Sitzung am 24. Juli Der Gemeinderat tagt amDonnerstag, 24. Juli, öffentlich ab 16Uhr imRathaus. Auf der Tagesordnung steht unter anderemdas Stadtentwicklungskonzept 2035, das Modell räumliche Ordnung (MRO) 2035+, der Neubau der Ziegelhäuser Brücke, die Umgestaltung der Dossenheimer Landstraße, dasMobilitätskonzept für Patrick-Henry-Village sowie dieNeuausschreibung des öffentlichen Fahrradvermietsystems. Die Sitzung kann per Livestreamüber die städtische Homepage verfolgt werden. Die Tagesordnung ist unter www. gemeinderat.heidelberg.de zu finden.

23. Juli 2025 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Prof. Dr. Anke Schuster 100 Jahre AWO HD … dieses beeindruckende Jubiläum feierte die AWO Heidelberg am Wochenende. Hierzu gratuliere ich, auch imNamender SPD-Fraktion, ganz herzlich. Der Mensch im Mittelpunkt! Gemeinsammiteinander für andere – der Leitspruch der AWO seit ihrer Gründung. Mit demBetrieb von 6 KITAS (Pfaffengrund und Kirchheim), demSeniorenzentrum inWieblingen und von Schulsozialarbeit in 5 Schulen ist die AWO für die Stadt Heidelberg seit Jahrzehnten einewichtige und verlässliche Partnerin. Ebenso nichtmehrwegzudenken sind die Allgemeinen Sozialberatung, das Heilpädagogische Zentrum, das Kinderschutz-Zentrumund das Psychologische Zentrum für Schulleistungen, alle in der Adlerstraße beheimatet. Eine beachtliche Breite an Angeboten, die noch ergänzt wird durch zwei offene Kinder- und Jugendhäuser, den „Treff“ & die „Röhre“. Damals wie heute sehen sich die ca.180 hauptamtlichenMitarbeiter:innen und die über 70 Ehrenamtlichen denGrundwerten der AWO verpflichtet: Freiheit, Gleichheit in Vielfalt, Gerechtigkeit, Solidarität und Toleranz! Die Arbeit bei der AWO ist somit auch ein Bekenntnis für eine menschliche, tolerante und solidarische Gesellschaft und dasmerkt man in der täglichen Arbeit in den AWO-Einrichtungen. Allen Mitarbeitenden, hauptamtlich wie ehrenamtlich, vielen Dank für ihr Engagement und ihr Bekenntnis zu diesen Grundwerten, die heute vonwenigenwieder in Frage gestellt werden. Solidarisch füreinander auch die nächsten 100 Jahre – das wünsche ich der AWOHD. Anke Schuster 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Dr. Peer Hübel Zukunftsprojekt auf dem SpringerAreal Mit dem geplanten Neubauprojekt an der Tiergartenstraße 17 imNeuenheimer Feld nimmt ein städtebaulich und funktional richtungsweisendes Vorhaben Gestalt an. Auf dem ehemaligen Gelände des Springer-Verlags wollen die GGH und die KRAUSGRUPPE bis 2026 ein neues urbanes Quartier schaffen – mit rund 300 Wohneinheiten, davon ein erheblicher Anteil preisgedämpfter Wohnraum sowie etwa 18.500 Quadratmetern Gewerbefläche für Labore und Büros. Das Quartier ist insbesondere auf die Bedarfe der Universität, des Klinikums und der in unmittelbarer Nachbarschaft ansässigen Forschungseinrichtungen zugeschnitten. Gerade für deren Beschäftigte – ob aus der Wissenschaft, Pflege oder Verwaltung – lässt sich damit attraktiver und gut erreichbarer Wohnraum schaffen. Zugleich entsteht dringend benötigte Ausweichfläche für Labore und Büros in unmittelbarer Nähe zum Campus. Die CDU-Fraktion sieht in diesem Projekt ein starkes Signal für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung: kompakt, nachhaltig, nutzungsdurchmischt und auf den Standort zugeschnitten. Der Erhalt des markanten Bestandsgebäudes setzt dabei ein architektonisches und ökologisches Zeichen. Zugleich wird auf eine hochwertige Gestaltung der Freiräume und eine harmonische Einbindung in die Umgebung geachtet. Das Projekt Tiergartenstraße 17 verbindet städtebauliche Aufwertung mit wirtschaftlicher Dynamik und schafft neuen Raum für Ideen, Forschung und Zusammenleben – ein Gewinn für Heidelberg und den Wissenschaftsstandort insgesamt. Es gilt, dieses Potenzial einer klugen Stadtplanung, die Forschung, Wohnen und Arbeiten zusammen denkt, nun entschlossen zu nutzen und im Dialog mit allen Beteiligten weiterzuentwickeln. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Frieda Fiedler, Leander von Detten Der Bass ist zurück im Klub K Gute Nachrichten aus dem Karlstorbahnhof! Der Klub K kann endlich wieder regulär genutzt werden. Der Austausch der Rauch- und Wärmeabzugsklappen zeigtWirkung: Die neuen Messungen bestätigen, dass die Lärmwerte nun auch bei hoher Lautstärke eingehalten werden. Das macht den Weg frei für ein stabiles, rechtssicheres Clubprogramm– das ist gut so. Als grüne Fraktion haben wir uns früh dafür eingesetzt, dass der Karlstorbahnhof – insbesondere der Klub K – uneingeschränkt betrieben werden kann. Denn Räume für junge, subkulturelle Angebote gehören zu einer lebendigen Stadt.Wenn inder Altstadt immermehr Orte zumFeiern verschwinden – durch Schließungen oder strengere Auflagen – braucht es Räume wie den Klub K. Bereits im Dezember 2024 haben wir Grüne im Konversionsausschuss beantragt, die lärmschutztechnische Ertüchtigung des Gebäudes umfassend zu prüfen – mit Blick auf Kosten, Zeithorizont und technischeMachbarkeit. Die jetzt umgesetztenMaßnahmen gehen auch auf diesen Antrag zurück. Wir begrüßen, dass es gelungen ist, die Lärmwerte technisch soweit zu senken, dass ein regulärer Betrieb nunwieder möglich ist – ohne die Nachtruhe der Nachbarschaft zu gefährden. Das zeigt: Kultur und Rücksicht schließen sich nicht aus. Auch im großen Veranstaltungssaal bleiben Herausforderungen. Die baulichen Gegebenheiten des denkmalgeschützten Gebäudes führen dazu, dass vor allem tiefe Frequenzen schwer zu dämmen sind. Tieffrequente Bässe sind kein Problem, das man einfach wegreduzieren kann – sie sind ein elementarer Teil des Cluberlebnisses. Deshalb setzenwir uns dafür ein, dass bauliche Lösungen entwickelt werden, die diese Frequenzen ermöglichen, ohne den Lärmschutz zu vernachlässigen. Erste Maßnahmen – Klammerung des Dachs, schallabsorbierendeMaterialien an der Fassade – sind auf den Weg gebracht. Ob das reicht, wird sich zeigen. Klar ist für uns: Der Karlstorbahnhof braucht die volle Nutzbarkeit aller Räume – auch im Saal. Dass das Haus nun schrittweise auch technisch ertüchtigt wird, ist das Ergebnis gemeinsamer politischer Verantwortung. Die Fortschritte beimKlub sind keine Selbstverständlichkeit, sondernErgebnis konstruktiver Arbeit zwischen Karlstorbahnhof, Gemeinderat und Verwaltung. Danke dafür! Diese Geschlossenheit stärkt nicht nur das Haus, sondern auch die kulturelle Vielfalt in unserer Stadt. Als grüne Fraktion setzen wir uns weiterhin dafür ein, dass alle Räume im Karlstorbahnhof voll nutzbar sind – durch tragfähige bauliche Lösungen, die kulturelle Vielfalt und Rücksichtnahmemiteinander verbinden. Denn halbe Kompromisse helfen niemandem – eine vielfältige Stadtkultur braucht sichere Räume! 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Der Klub K ist wieder voll nutzbar – auch dank der von der Grünen-Fraktion beantragten Nachrüstung. (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Gemeinderat: Donnerstag, 24. Juli, 16 Uhr Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de In den Sommerferien tagen die Gremien nicht. Nach den Ferien startet der Gremienlauf wieder am 16. September. Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Ziegelhausen: Mittwoch, 23. Juli, 18.30 Uhr, Bürgerbegegnungsstätte Peterstal, Wilhelmsfelder Straße 107 Bezirksbeirat Schlierbach: Dienstag, 29. Juli, 18 Uhr, Raum des Stadtteilvereins Schlierbach, Schlierbacher Landstraße 130 Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de

IDA Dr. Gunter Frank Die Stadt Heidelberg hat sich aktiv für die Corona-Impfung von Kindern eingesetzt – das belegen die Protokolle des Krisenstabs. Diese Impfungen haben bei 0,5 % der Geimpften erhebliche Schäden verursacht. Und die Konsequenzen der Stadt? Bisher keine. info@ida-hd.de Die PARTEI Björn Leuzinger Was lange währt Wird endlich gut? Morgen wird im Gemeinderat beschlossen, nach 9 Jahren endlich mit dem Lückenschluss der Eppelheimer Straße zu beginnen. Man hat 2 Heidel lang einen Erdhaufen liegen & Autofahrer einen Umweg fahren lassen, obwohl man einfach hätte die Durchfahrt teeren können. 4-mal fragte ich nach, wann endlich begonnen würde. 4-mal bekam ich neue Daten, je 2 Jahre später. Glückauf! Ich werde morgen lieber wieder auf Festival sein, liebe Grüße aus Holland von der Liquicity. info@die-partei-heidelberg.de AfD Albert Maul Ziegelhäuser Brücke Der Konsens über die teure „Vorzugsvariante“ mit aufwendigem separaten Fahrradsteg überzeugt mich nicht. Für Radfahrer ein Umweg, für viele ein Angstraum ohne Sichtbarkeit und Fluchtmöglichkeit, auf Augenhöhemit den Verkehrsemissionen, ohne Aussicht nach Westen, die Rampe sehr störend für die Anwohner. Ausschlaggebend war, dass manmit demvorab gebauten Steg gleich ein zweifellos nötiges Provisorium habe. Aber das könnte man auch viel einfacher und kostengünstiger bauen: unter Verwendung der bestehenden, großzügigen Treppenmit einfachen Schieberampen auf den Stufen, und Anbindung an die Pfeiler auf der Westseite. Wenn die Kosten imPlanungsprozess bezifferbar sind, wird man hoffentlich wie beim Betriebshof umdenken. albert.maul@afd-bw.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) Ausverkauft! Heidelberg sei kein Ort für eine große Boxveranstaltung, hieß es imVorfeld. Maximal 2000 Karten würde man verkaufen. Doch die kleine Gruppe von Heidelberger Boxbegeisterten ließ sich nicht von den üblichen Bedenkenträgern beirren und plante mit viel Herzblut, unterstützt von Heidelberg Marketing, Deutschlands größtes Boxevent. Der unternehmerische Mut wurde belohnt und der SNP-Dome erlebte mit 5000 Zuschauern die bislang bestbesuchte Sportveranstaltung seiner jungen Geschichte. Auch wenn bei dieser Premiere noch nicht alles rund lief, war diese Veranstaltung sportlich wie auch wirtschaftlich ein Gewinn für unsere Stadt, denn nicht nur Boxfans, auch die Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel profitierten hiervon. info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Zara Kızıltaş (Die Linke) Lebenswerte Stadtteile brauchen Verkehrssicherheit Daher ist es auch für uns schwer verständlich, wie die Umwandlung eines verkehrsberuhigten Bereichs in eine Tempo 30-Zone im Langgewann in Handschuhsheim dazu beitragen soll, dass die Verkehrssicherheit erhöht wird und sich Autos an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Gerade in Wohnsiedlungen, in denen sich Kinder aufhalten und die Kinder auf dem Weg zur Schule verwenden, darf kein Autovorrang gelten. Statt der Umwandlung wäre es sinnvoller die Straßen erkennbar als Aufenthaltsorte zu gestalten, sodass sie zu langsamem Fahren auffordern, undmit Geschwindigkeitsmessung zu arbeiten. Für die Sicherheit von Heidelberger*innen und den Klimaschutz ist klar: Nahmobilität muss gefördert werden. gemeinderat@dielinke-hd.de Die Heidelberger Marliese Heldner Welchen Stellplatzbedarf hat Patrick Henry Village? Geht es nach der Verwaltung, soll ein Stellplatzbedarf von 0,47 anstelle des gesetzlich vorgegebenen Bedarfs von 1,0 genügen. Das halten wir für deutlich zu gering. Die Argumente dafür werden im Projektabschlussbericht geliefert: 1) PHV befindet sich weit außerhalb, in verkehrlich exponierter Lage. 2) Um gänzlich auf ein Auto zu verzichten, sind attraktive Alternativen nötig. Für uns ist hierfür die ÖPNV-Anbindung von entscheidender Bedeutung und gerade hier sehen wir ein großes Defizit: Eine Straßenbahn ist nicht gesichert, kann in jedem Fall erst nach Inbetriebnahme umgesetzt werden und eine schnelle Anbindung an Innenstadt, Hauptbahnhof oder Neuenheimer Feld wird es nicht geben. Vergleichbare Quartiere in anderen Städten mit niedrigem Stellplatzbedarf sind viel besser an das Zentrum angebunden. 3) Der Schwerpunkt im Prüfbericht wird stark auf Radverkehr und Carsharing gelegt. Die angenommenen Parameter sind jedoch nur Annahmen und nicht evidenzbasiert. Wir sind der Meinung, dass dies nicht ausreicht, um so weit außerhalb gänzlich auf ein Auto zu verzichten. Auf Basis der vorliegenden Annahmen sollten wir jetzt nicht den Fehler machen, den Stellplatzbedarf derart zu reduzieren! info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Katharina Born, Waseem Butt feeLit 2025: Literatur trifft Zukunftsvisionen Jagoda Marinić kann Festival. Unter dem Motto „How the light gets in“ verwandelte das feeLit Festival 2025 Heidelberg in einen lebendigen Ort für Literatur, Debatte und Zukunftsperspektiven. Das Programm war so vielfältig wie inspirierend – von Kinderlesungen bis zu hochkarätigen politischen Gesprächen. Zum Auftakt gab Ex-Vizekanzler Robert Habeck Einblicke in seine Vision von Europa und gesellschaftlichem Wandel. Nachhaltigkeitsforscherin Maja Göpel setzte mit ihrem Vortrag über Werte und Zukunftsfähigkeit ein starkes Zeichen für neue Denkweisen. Zukunft schaffte Cornelia Funke in der Praxis: 1200 Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte folgten ihr zu schooLit dem fantasievollen Programm für ein junges Publikummit spannenden Lesungen undWorkshops. Hoffnung und Zukunft bildeten die thematische Klammer – ob in Lesungen internationaler Autor*innen, Gesprächen über Demokratie oder performativen Formaten lokaler Stimmen. Heidelberg kann stolz auf ein so weltoffenes, vielfältiges Festival sein. 12.000 Menschen und 80 % Auslastung an einer neuen Location sind ein großer Erfolg. Wir, HiB/Volt, werden uns in der schwierigen Haushaltslage auchweiterhin für feeLit und Solidarität unter den Kulturschaffenden einsetzen! info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 23. Juli 2025 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de

AKTUELLES 4 23. Juli 2025 Einfach Räume fürs Ehrenamt finden Digitale Raumkarte mit Standorten und Kontaktdaten Wie finde ich als Verein, Initiative oder Einrichtung einen geeigneten Raum in Heidelberg für Besprechungen, Proben, Gruppentreffen oder größere Veranstaltungen wie Konzerte, Vereinsjubiläen oder Veranstaltungen mit Publikum? Auskunft gibt ab sofort eine digitale Raumdatenbank mit mehr als 100 Räumen, die an rund 40 Standorten imStadtgebiet angefragt undgemietet werden können. In einer interaktiven Karte finden Interessierte Informationen zur jeweiligen Größe, Barrierefreiheit und zu Mietkosten sowie Fotos. Kontaktdaten von Ansprechpartnern ermöglichen eine schnelle Abklärung, ob der gewünschte Raum verfügbar ist. Die Räume werden von der Stadt und städtischen Einrichtungen, Kirchen, der Universität Heidelberg, Vereinen, Restaurants und vielen mehr angeboten. Die Liste soll weiter wachsen. Wer sich beteiligenmöchte, kann sich direkt bei der Koordinierungsstelle Bürgerengagement und Gesellschaftliches Miteinander melden per E-Mail an buergerengagement@heidelberg. de. Das Projekt „Engagement braucht Räume“ wird vom Land BadenWürttemberg mit 10.800 Euro unterstützt. stö Zur digitalen Raumkarte www.engagiert-in-heidel berg.de Erzählungen über die vielen Gesichter der Liebe Autorin Noemi Somalvico erhält ClemensBrentano-Preis für Erzählband Für ihren Erzählband „Das Herz wirft in der Brust keinen Schatten“ (Verlag Voland & Quist, 2024) hat Noemi Somalvico den mit 10.000 Euro dotierten Clemens-BrentanoPreis für Literatur der Stadt Heidelberg erhalten. Die Jury bestehend aus Literaturkritikerinnen und -kritikern sowie Germanistik-Studierenden hatte die Entscheidung für Somalvico imMärz gefällt. Die in Bern lebende Autorin nahm die Auszeichnung am 16. Juli imRahmen einer Feierstunde aus den Händen von BürgermeisterinMartina Pfister im Spiegelsaal des Gebäudes Prinz Carl entgegen. „Die Liebe bekommt hier viele Farben und Gesichter: mal hell leuchtend, mal auch fragwürdig bis dunkel. Langweilig wird es deshalb nie, weder den Figuren noch dem Leser, der Leserin“, lobte Pfister Somalvicos Erzählband. sba Weitere Informationen unter www.cityofliterature.de Erhielt den Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg 2025 von Kulturbürgermeisterin Martina Pfister (links): Noemi Somalvico. (Foto Gös) Bei der Jugendsportlerehrung der Stadt, der Stadtwerke und des Sportkreises am Freitag, 11. Juli, im Fritz-GrunewaldStadion wurden insgesamt rund 300 Heidelberger Nachwuchssportlerinnen und -sportler geehrt, die im vergangenen Jahr Erfolge gefeiert haben. Jugendsportlerin des Jahres Schwimmerin Noelle Benkler (SV Nikar) gewann bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften den ersten Platz über 400 Meter Lagen, über 200 Meter Lagen und Rücken und wurde Fünfte bei der Junioren-Europameisterschaft über 400 Meter Lagen. Jugendsportler des Jahres Ringer Robert Gleim vom AC Germania Rohrbach, feierte 2024 den ersten Platz bei der U14 Deutschen Meisterschaft sowie bei der Deutschen Meisterschaft Schüler. Team des Jahres Als bestes Team des Jahres wurden die Zweier-Juniorinnen im Rudern der RG Heidelberg 1898 ausgezeichnet – das Teamwurde Sieger bei der Deutschen Meisterschaft im Juniorinnen-Zweier ohne Steuermann U17. Sportlichste Schulen Ausgezeichnet wurden auch die sportlichsten Schulen. Bei den Grundschulen freuten sich die Kurpfalzschule (1. Platz), die Eichendorffschule (2. Platz) und die Fröbelschule (3. Platz). Bei den weiterführenden Schulen wurden ausgezeichnet: das Bunsen-Gymnasium (1. Platz), das Elisabeth-von-Tadden Gymnasium (2. Platz) und das Helmholtz-Gymnasium (3. Platz). (Fotos Dittmer) Jugendsportlerehrung Baustart für „Süddeutsche Erdgasleitung“ (SEL) Terranets bw baut ab August die „Süddeutsche Erdgasleitung“ (SEL) zwischen Heidelberg und Heilbronn. Ab Januar bis voraussichtlich Juni 2026 wird dabei der Abschnitt vom Grenzhof über Eppelheim bis Leimen gebaut. Beim Leitungsbau werden die Rohre entlang der Trasse verschweißt und anschließend in einen Graben gehoben. An einem Tag können so zwischen 200 und 400 Meter Leitungsrohre verlegt werden. www.terranets-sel.de KI-Konferenz am 25. Juli Die Konferenz „hip conference: AI Science for Business“ bringt am Freitag, 25. Juli, Expertinnen und Experten für Künstliche Intelligenz (KI) und interessierte Unternehmen imHeidelberg Innovation Park (hip) zusammen. www.hipconference-ai. com Kurz gemeldet Einsatz für Kinder in Mali ausgezeichnet Die Heidelbergerin Brigitte MitschCoulibaly ist für ihre außerordentlichen Verdienste um die Menschen im Dorf Farakala im westafrikanischen Mali mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck überreichte die Auszeichnung am Donnerstag, 17. Juli, bei einem Festakt im Spiegelsaal des Gebäudes Prinz Carl in der Altstadt. Dank ihres Einsatzes konnte unter anderem eine Schule gebaut werden. Brigitte Mitsch-Coulibaly erhielt das Bundesverdienstkreuz. (Foto Rothe)

5 AKTUELLES 23. Juli 2025 Finale für „Mittendrinnenstadt“ Drei Jahre voller Impulse, aktiver Beteiligung und sichtbarer Veränderungen D er temporäre Emil-Maier-Park, der Konzeptladen „HeartWork“ in der Unteren Straße und vier Klaviere, die auf öffentlichen Plätzen zum Spielen einladen – sie sind drei von vielen Projekten, mit denen die Stadt ihre Innenstadt weiterentwickelt und aufgewertet hat. Unter dem Programmtitel „Mittendrinnenstadt“ hat die Stadt eigene Vorhaben in der Altstadt und in Bergheim umgesetzt. Zudem unterstützte sie Dritte bei der Realisierung ihrer Ideen. Finanziert wurde dies durch das Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ und mit Eigenmitteln. Insgesamt 5,5 Millionen Euro standen zur Verfügung. Raum für Experimente „Das Mittendrinnenstadt-Programm hat wie ein Katalysator gewirkt: Gemeinsam mit vielen Engagierten haben wir unsere Innenstadt neu gedacht und zukunftsweisend weiterentwickelt“, betont Oberbürgermeister Eckart Würzner. Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck ergänzt: „Wir haben durch das Programm eine neue ämter- und dezernatsübergreifende Struktur geschaffen. Dieser enge Schulterschluss hat nicht nur Prozesse beschleunigt, sondern auch Raum für Experimente eröffnet – für neue Ideen, temporäre Formate und kreative Ansätze, die wir unter realen Bedingungen testen konnten. Viele dieser Erfahrungen fließen nun direkt in künftige Planungen ein. Das Programm war damit nicht nur ein Impulsgeber, sondern auch ein wertvoller Lern- und Möglichkeitsraum für die Stadtentwicklung von morgen.“ Über 50 Projekte angestoßen 21 Projekte wurden im Rahmen des „Mittendrinnenstadt“-Programms seit 2022 realisiert, 30 laufen aktuell oder stehen kurz vor der Umsetzung – das sind insgesamt 51 Projekte. Unmittelbar bevor stehen die Aufwertung der Terrasse am Altstadtbahnhof, die Instandsetzung eines Bolzplatzes in der Altstadt und die Ausstattung eines Abschnitts in der Plöck mit Stadtmobiliar. „Besonders beeindruckend war das vielfältige Engagement über den Verfügungsfonds – etwa mit dem Projekt Bella Park in der Kurfürsten-Anlage oder die künstlerische Gestaltung des Stadtwerke-Heizturms durch Metropolink, der als neues Wahrzeichen strahlt“, so Würzner. „Dieses Miteinander macht unsere Innenstadt lebendig – diesen Weg gehen wir weiter.“ stö OB Würzner und Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck zogen gemeinsam mit dem „Mittendrinnenstadt“-Team vor dem Konzeptladen „HeartWork“ Bilanz. (Foto Rothe) Die Stadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Mitwirkenden zu einer großen Feier am Donnerstag, 31. Juli, von 17 bis 20 Uhr ins Völkerkundemuseum, Hauptstraße 235, ein. Es gibt Wissenstalks, eine Gästewand für Erinnerungen und Wünsche, DJ-Musik, Liegestühle und Getränke. Abschlussparty am 31. Juli Weitere Informationen unter www.vielmehr.heidelberg.de/ mittendrinnenstadt Montpellierbrücke: Umleitungen für den Autoverkehr Vollsperrung stadtauswärts vom 31. Juli bis 14. September A utofahrende werden während der Sperrung der Montpellierbrücke stadtauswärts vom 31. Juli bis 14. September über die Czerny- und die Hebelstraßenbrücke umgeleitet. Die Brückenüberfahrt in Richtung Innenstadt ist frei, ebenso zu Fuß und mit dem Rad in beide Richtungen. Von der Speyerer Straße kommend, kann nicht links auf den Czernyring abgebogen werden. Die Umleitung führt großräumig über den Diebsweg und die Eppelheimer Straße Richtung Hauptbahnhof und Europaplatz. ls www.heidelberg.de/ montpellierbruecke Sperrung Rad- und Fußweg Durchfahrt für KFZ HBF Lessingstraße Czernyring Speyerer Straße p y r a Haltestelle Montpellierbrücke ab 28. Juli Innenstadt Czernybrücke Umleitung Hebelstraßenbrücke t e k Umleitung

23. Juli 2025 BEKANNTMACHUNGEN 6 Werden Sie Teil unseres Teams! Bei der Stadt Heidelberg sind folgende Stellen zu besetzen: Bei der Musik- und Singschule: Lehrkraft für das Fach Klavier (m/w/d) Teilzeit bis zu 23 Deputatsstunden, zuzüglich eines Ferienüberhangs von bis zu 105 Unterrichtsminuten/Schulwoche| unbefristet | Entgeltgruppe 9b TVöD-V Bei der Abfallwirtschaft, Stadtreinigung und Zentralwerkstätten (ASZ): Müllwerkerin/Müllwerker (m/w/d) Vollzeit| befristet zunächst für die Dauer von zwei Jahren | Entgeltgruppe 4 TVöD-V zuzüglich der Gewährung von Zuschlägen Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung online unter www.heidelberg.de/arbeitgeberin Hier finden Sie auch die detaillierten Stellenausschreibungen mit den notwendigen Qualifikationen sowie weiteren Informationen. ORTSÜBLICHE BEKANNTMACHUNG Satzung des Zweckverbands „Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet Heidelberg-Leimen“ über die Veränderungssperre für die Gewanne „Fautenbühl“ und „Hardtäcker 2“ Nachdem die Verbandsversammlung des Zweckverbands „Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet Heidelberg-Leimen“ am 13.07.2021 beschlossen hat, für das gesamte Verbandsgebiet des Zweckverbands einen Bebauungsplan aufzustellen (Bebauungsplan Nr. 1 „“Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet Heidelberg-Leimen“ (Bekanntmachung im Stadtblatt am 28.07.2021), hat sie gemäß §§ 14 bis 16 Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung vom 03.11.2017 (BGBl. I S. 3634) zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 20.12.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 394) in Verbindung mit § 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) in der Fassung der vom 24.07.2000 (GBl. S. 581, ber. GBl. S. 698), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 12.11.2024 (GBl. 2024 Nr. 98), am 15.07.2025 folgende Satzung beschlossen: § 1 Veränderungssperre Zur Sicherung der künftigen Planung im Geltungsbereich des Bebauungsplans Nr. 1 „Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet Heidelberg-Leimen“ wird eine Veränderungssperre angeordnet. § 2 Geltungsbereich der Veränderungssperre Der räumliche Geltungsbereich der Veränderungssperre umfasst folgende Flurstücke der Gemarkung Leimen (Gewann „Fautenbühl“): Nr. 1440 teilweise, 1474, 1475, 1476, 1478, 1479, 1480, 1481, 1482, 1483, 1484, 1485/1, 1485/2, 1486, 1487, 1488, 1489, 1490, 1492, 1493, 1494, 1495, 1497, 1498, 1499, 1500, 1501, 1502, 1503, 1504, 1505/1, 1505/2, 1506, 1507, 1508, 1509, 1510, 1511, 1521/1, 1521/2, 1521/3, 1522, 1524, 1526, 1527, 1528, 1529, 1529/1, 1530, 1530/1. Der räumliche Geltungsbereich der Veränderungssperre umfasst folgende Flurstücke der Gemarkung Heidelberg (Gewann „Hardtäcker 2“): Nr. 46926, 46927, 46928, 46929, 46930, 46931, 46932, 46933, 46934, 46935, 46936. Die Abgrenzung der räumlichen Geltungsbereiche ergibt sich auch aus dem Übersichtsplan, der Bestandteil dieser Satzung ist. § 3 Inhalt und Rechtswirksamkeit der Veränderungssperre Im räumlichen Geltungsbereich der Veränderungssperre dürfen 1. Vorhaben im Sinne des § 29 Baugesetzbuch (das sind Vorhaben, die die Errichtung, Änderung oder Nutzungsänderung von baulichen Anlagen zum Inhalt haben und einer bauaufsichtlichen Genehmigung oder Zustimmung bedürfen oder die der Bauaufsichtsbehörde angezeigt werden müssen) nicht durchgeführt oder bauliche Anlagen nicht beseitigt werden; 2. erhebliche oder wesentlich wertsteigernde Veränderungen von Grundstücken und baulichen Anlagen, deren Veränderungen nicht genehmigungs-, zustimmungs- oder anzeigepflichtig sind, nicht vorgenommen werden. § 4 Ausnahmen von der Veränderungssperre Wenn überwiegende öffentliche Belange nicht entgegenstehen, kann von der Veränderungssperre eine Ausnahme zugelassen werden. § 5 Bestandsschutz gegenüber der Veränderungssperre Vorhaben, die vor dem Inkrafttreten der Veränderungssperre baurechtlich genehmigt worden oder aufgrund eines anderen baurechtlichen Verfahrens zulässig sind sowie Unterhaltungsarbeiten und die Fortführung einer bisher ausgeübten Nutzung werden von der Veränderungssperre nicht berührt. § 6 Rechtskraft Die Satzung tritt am Tage ihrer ortsüblichen Bekanntmachung in Kraft. Für ihr Außerkrafttreten gilt § 17 Baugesetzbuch. Leimen, den 16.07.2025 gez. Ehret Verbandsvorsitzender Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften: Eine etwaige Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften des Baugesetzbuches (BauGB) sowie der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) oder aufgrund der GemO beim Zustandekommen dieser Satzung wird nach § 215 BauGB und § 4 Abs. 4 GemO unbeachtlich, wenn sie nicht schriftlich innerhalb von zwei Jahren seit der Bekanntmachung der Satzung gegenüber der Stadt geltend gemacht worden ist; der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, ist darzulegen. Dies gilt nicht, wenn die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung oder über die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind. Auf die Vorschriften über Entschädigung bei Veränderungssperre in § 18 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 1 BauGB wird hingewiesen. Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in § 18 Abs. 1 Satz 1 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei dem Entschädigungspflichtigen beantragt. Hinweis nach § 4 Absatz 4 und 5 GemO: Eine Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg oder aufgrund dieses Gesetzes beim Zustandekommen dieser Satzung, mit Ausnahme der Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung, ist gemäß § 4 Abs. 4 und 5 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg unbeachtlich, wenn nicht der Bürgermeister dem Beschluss nach § 43 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat oder wenn nicht vor Ablauf eines Jahres nach Bekanntmachung die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder wenn nicht die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung in der beschriebenen Art geltend gemacht worden, so kann auch nach Ablauf der genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen. Leimen, den 17.07.2025 Zweckverband „Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet Heidelberg-Leimen“ BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Jahresabschluss Haushaltsjahr 2024 des Zweckverbands Interkommunales Gewerbe- und Industriegebiet HeidelbergLeimen Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg, Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg 06221 58-12000 s tadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Nicolaus Niebylski (nni), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Nina Stöber (stö), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: Rhein- Neckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de

23. Juli 2025 7 STADTWERKE HEIDELBERG AKTUELLES Mehr Sport und Grün in der Südstadt Stadt weihte neue Anlagen an der JuliusSpringer-Schule ein Asphalt raus, Bewegung rein, Natur zurück: Auf dem Gelände der Julius-Springer-Schule hat die Stadt am Freitag, 11. Juli, gemeinsam mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie Gästen offiziell die neuen Sport- und Grünanlagen eingeweiht. Neben dem Bau einer neuen Streetball- und CalisthenicsAnlage wurden der Schulhof und der Parkplatz auch im Rahmen des städtischen OASIS-Programms entsiegelt und begrünt. Im Rahmen der Maßnahme wurden etwa 30 klimaangepasste Bäume neu gepflanzt und Sitzgelegenheiten installiert. Die Sportfläche steht sowohl dem Schulbetrieb als auch der gesamten Nachbarschaft zur Verfügung. Die Planung der Anlagen erfolgte in enger Abstimmung mit der Julius-Springer-Schule. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich diese Anlage sehr gewünscht. Dass ihre Ideen jetzt Wirklichkeit geworden sind, macht die Schule nicht nur schöner, sondern auch lebenswerter“, so Schulleiter Uli Richard Liebler. stö Die Sportfläche ist nicht nur für Basketball geeignet, sondern kann auch für Netzsportarten genutzt werden, wenn ein mobiler Ständer vorhanden ist. (Foto Rothe) Theaterstraße wird erneuert Neues Pflaster, Bäume und Fahrradbügel Die Theaterstraße in der Altstadt wird zwischen Theaterplatz und Hauptstraße erneuert. Das hat der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig beschlossen. Die Arbeiten sollen im Herbst/Winter 2025/26 starten. Ein rund 590 Quadratmeter großer Bereich wird dabei neu gepflastert. Dort werden fünf neue Bäume gepflanzt sowie mehrere Fahrradanlehnbügel aufgestellt. Zur Entwässerung ist eine Sammelleitung geplant, die an die Kanalisation angeschlossen wird. Die Stadt beauftragt die Maßnahmen und teilt sich die Kosten in Höhe von 515.000 Euro mit der Vorhabenträgerin des neuen Wohn- und Geschäftshauses in der Hauptstraße 110, die nach dem Neubau verpflichtet ist, verschiedene Auflagen umzusetzen. 24 Stunden im Einsatz: die Verbundleitstelle Versorgung sichern, Störung beheben Ob Strom, Fernwärme, Gas, Wasser oder Beleuchtung – die Verbundleitstelle der Stadtwerke Heidelberg überwacht kontinuierlich große Datenmengen der Versorgungssysteme. 24 Stunden täglich erhält ein Team dort Live-Daten, Grafiken und Kamerabilder von Anlagen. Schon kleinste Abweichungen werden erkannt und korrigiert – etwa imMittelspannungsnetz, wo Schwankungen schnell ausgeglichen werden, ohne dass Kundinnen und Kunden etwas bemerken. Trotz guter Überwachung können Störungen dennoch auftreten, beispielsweise durch beschädigte Leitungen bei Bauarbeiten. In solchen Fällen koordiniert die Leitstelle die schnelle Wiederherstellung der Versorgung. Bitte vor Anruf prüfen, ob Störung bereits bekannt ist Bei größeren oder schon länger andauernden Störungen bitten die Stadtwerke Heidelberg Kundinnen und Kunden, sich vor einem Anruf zu informieren, ob die Störung schon bekannt ist und auf der Website der Stadtwerke Heidelberg unter www.swhd.de kommuniziert wurde. Falls ja, bitten die Stadtwerke Heidelberg von einem Anruf abzusehen. So wird das Entstörungsteam entlastet und kann seine Kapazitäten für die Wiederherstellung der Versorgung einsetzen. Bitte auch vorher prüfen, ob es sich um einen Fehler in der Hausinstallation handelt – dann ist der Installateur der richtige Ansprechpartner und die Stadtwerke Heidelberg können nicht weiterhelfen. Auch Karten auf der Website der Stadtwerke Heidelberg Netze unter www.netze-heidelberg.de/stoerungmelden sowie auf der Website www. störungsauskunft.de/stromausfall zeigen, ob bereits Störmeldungen vorliegen. Dann ist keine weitere Meldung nötig. Informationen zur Meldung von Versorgungsstörungen, Telefonnummern oder Tipps zumrichtigen Verhalten bei Versorgungsstörungen finden sich ebenfalls unter www.netze- heidelberg.de/stoerung-melden. 24 Stunden täglich erhält ein Team der Verbundleitstelle Live-Daten, Grafiken und Kamerabilder von Anlagen. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 ukom@swhd.de Redaktion: Michael Treffeisen Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Impressum

KULTUR UND FREIZEIT 8 23. Juli 2025 „Musik unterwegs“ AmMittwoch, 23. Juli, und Donnerstag, 24. Juli, spielen zwischen 16 und 18 Uhr Musikerinnen und Musiker im Hauptbahnhof. Veranstalter sind das Kulturamt mit der Deutschen Bahn und der Marketinggesellschaft der bundesweiten Einkaufsbahnhöfe. Ausstellung „Queer Sports“ Bis zum 29. Juli ist im Bürgerhaus HeidelBERG, Forum 1, die Ausstellung „Queer Sports“ zu sehen. Sie zeigt Fotografien von queeren Sportler*innen weltweit. Pop-up-Kunst-Ausstellung Die Initiative für ein Kunst- und Kultur-Café in Ziegelhausen zeigt am Samstag, 26. Juli, von 10 bis 17 Uhr mehr als 80 Kunstwerke von lokalen Kunstschaffenden in der Unterführung am Ende des Ziegelhäuser Neckarwegs. Die Initiative wird durch das Stadtteilbudget gefördert. Kurz gemeldet Tanzen, tüfteln, staunen Buntes Bühnen- und Mitmachprogramm beim Sommerfest am 27. Juli im Haus der Jugend B eim großen Sommerfest im Haus der Jugend am Sonntag, 27. Juli, lädt Heidelbergs größte städtische Jugendeinrichtung zu einem vielseitigen Programm für Familien. Von 11 bis 17 Uhr gibt’s Action, Kreativität, Livemusik und ganz viel gute Laune. Der Eintritt ist frei. Aufführungen Los geht es um 11 Uhr mit der Begrüßung durch Oberbürgermeister Eckart Würzner, der die Bühne freigibt für 350 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 4 bis 25 Jahren. Sie zeigen ihre besten Moves und Choreos. Mitklatschen, anfeuern und feiern ist ausdrücklich erwünscht. Es lohnt sich auch ein Blick auf das abwechslungsreiche Bühnen- und Indoor-Programm: › 13.30 Uhr im Saal: Mitmach-Theater, Capoeira und eine spektakuläre Vertikaltuch-Performance › 14.30 Uhr in der Disco: Livemusik verschiedener Bands › 15 Uhr: zweiter Showblock Neues ausprobieren Auf dem gesamten Gelände warten nach der ersten Show Mitmachaktionen und kreative Stationen auf neugierige Entdeckerinnen und Entdecker: Hüte basteln, coole Klebe-Tattoos auswählen, an der Forscherstation des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie (EMBL) experimentieren, Weltraumraketen bauen, die Ergebnisse der Holzwerkstatt bestaunen oder auf der Hüpfburg austoben – das Experimentierfeld ist groß. Leckere Snacks, Eis und erfrischende Getränke warten an verschiedenen Ständen auf die Gäste. eu Weitere Informationen unter www.hausderjugend-hd.de Tanzspektakel: Die Tänzerinnen und Tänzer des Hauses der Jugend begeistern beim Sommerfest wieder das Publikum. (Foto Linnebach) Musik, Installationen und urbane Kunst Metropolink Festival vom 24. Juli bis 2. August in der Stadt Die Metropolink Urban Art Gallery in Heidelberg wächst auch dieses Jahr umweitereWandgemälde. Eineinhalb Wochen lang, vom 24. Juli bis 2. August, wird der kreative Höhepunkt von Metropolink im 16. Stadtteil Heidelbergs, auf der einstigen US-Liegenschaft Patrick-HenryVillage gefeiert. Hier trifft urbane Kunst auf musikalische Highlights, Wandgestaltungen verschmelzen mit inspirierender visueller Kunst, grandiosen Skulpturen und Installationen. Künstlerische KI-Interventionen zeigen, was technisch möglich ist. Die Brüder Dana und AldenMcWayne treten am Samstag, 26. Juli, ab 18 Uhr mit einer Mischung aus Indie-Musik und Jazz auf. Am Donnerstag, 31. Juli, bringt Moé melancholischen Deutschrap auf die Bühne. Eine Hommage an die Synthie-Sounds der 80er gibt es amSamstag, 2. August, ab 23 Uhr, bei Lebanon Hanover. red Programm und Tickets www.metropolink.art/ festival Während in ganz Heidelberg Wände neu gestaltet werden, sorgen Musikerinnen und Musiker im Patrick-Henry-Village für gute Stimmung. (Fotos Schreiber Poetter, Metropolink) Junge Frauen in der Wissenschaft Dialog am 28. Juli im DAI Wie können wir die Talente und Zukunftsvisionen junger Frauen in Wissenschaft und Gesellschaft gezielt fördern? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Veranstaltung „Unlocking Potential: Junge Frauen in Wissenschaft und Gesellschaft“, die amMontag, 28. Juli, um 18 Uhr in der DAI Library, Sofienstraße 12, stattfindet. Interessierte sind eingeladen, mit lokalen Führungspersönlichkeiten, Bildungsakteurinnen und jungen Engagierten aus Heidelberg, darunter die städtische Gleichstellungsbeauftragte Sandra Arendarczyk, ins Gespräch zu kommen. Prominenter Gast ist die Wissenschaftlerin und Frauenrechtsaktivistin Sitara Brooj Akbar. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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