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Amtsanzeiger der Stadt Heidelberg 9. Juli 2025 / Ausgabe 21 / 33. Jahrgang HITZESOMMER Was tun bei Hitze? Neue Webseite informiert Die Stadt hat auf ihrer Homepage ein neues Informationsangebot zum Thema Hitze veröffentlicht. Die Seite bündelt vielfältige Hinweise, Tipps und Angebote zum Schutz der Gesundheit bei hohen Temperaturen und verweist auf weiterführende Informationsmaterialien – unter anderem den „Hitzeknigge“ des Umweltbundesamts. Der Umwelthub bietet aktuelle Wetterdaten und die „Kühle Karte“ weist den Weg zu öffentlichen Orten mit angenehmen Aufenthaltsbedingungen an heißen Tagen. Informationsseite unter www.heidelberg.de/hitze. ALTSTADT Bauarbeiten in der Plöck Zufahrt zu Parkhaus möglich Die Stadtwerke Heidelberg führen derzeit umfangreiche Leitungsarbeiten in der Plöck durch. Bis Freitag, 25. Juli, ist die Plöck zwischen Sofienstraße und Nadlerstraße voll gesperrt. Die Zufahrt zum Galeria-Kaufhof-Parkhaus (P7) bleibt während der gesamten Zeit über die Nadlerstraße möglich – mit Ausnahme des Zeitraums vom 14. bis 18. Juli jeweils von 17 bis 22 Uhr. Die Ausfahrt aus dem Parkhaus bleibt zu jeder Zeit möglich. Zu Fuß ist der Baustellenbereich jederzeit passierbar. Weitere Infos unter www.swhd.de/aktuelles. MITTENDRINNENSTADT Abschlussfest am 31. Juli Tanz, Musik und Getränke Drei Jahre lang hat das städtische Programm „Mittendrinnenstadt“ die Heidelberger Innenstadt mit frischen Ideen und kreativen Projekten belebt – von der temporären Umgestaltung des Emil-Maier-Parks über den Konzeptladen „HeartWork“ bis zur Begrünung des Bismarckplatzes und öffentlich zugänglichen Klavieren, die zumMitspielen einladen. Nun endet die Förderung durch das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ – und das wird gefeiert. S. 5 › Die Ziegelhäuser Brücke zwischen Ziegelhausen und Schlierbach steht vor einem Neubau. Dafür stellt die Stadt derzeit vier verschiedene Planungsvarianten in den städtischen Gremien vor. Nachdemdie Planungen Ende Mai in den Bezirksbeiräten Ziegelhausen und Schlierbach vorgestellt worden waren, hat sich nun der Stadtentwicklungs- und Bauausschuss am Dienstag, 1. Juli, mit den Planungen befasst und sich einstimmig für die von der Stadt bevorzugte Variante ausgesprochen. Abschließend entscheidet der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstag, 24. Juli. Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens werden dann auch die Öffentlichkeit und be t rof fene Stellen umfassend beteiligt. Separater Steg Die Vorzugsvariante verbindet eine sichere, getrennte Führung aller Verkehrsarten mit minimalen Eingriffen in angrenzende Grundstücke. Hierbei wird ein eigener Radwegsteg gebaut, der sich auf der Brückenseite in Richtung Neckartal (Osten) befindet. Der Steg kann bereits vor dem Abriss der alten Brücke gebaut werden. So gibt es während der Bauzeit eine Verbindung über den Neckar, die zu Fuß und mit dem Rad, das geschoben werden muss, genutzt werden kann. Sperrungen ab 21. Juli notwendig An der Brücke findet bereits vonMontag, 21. Juli, bis Sonntag, 3. August, eine Bauwerksbeprobung statt. Diese ist zwingend nötig, um zu prüfen, ob die Brücke wie geplant weiterbetrieben werden kann. Aufgrund dieser Prüfung ist die Brücke in diesem Zeitraum für den motorisierten Verkehr in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Umleitungen über die Theodor-Heuss-Brücke in Heidelberg (Höhe Bismarckplatz) und die Friedensbrücke in Neckargemündwerden ausgeschildert. Mit dem Rad, zu Fuß undmit demöffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kann die Brücke in beide Fahrtrichtungen überquert werden. Rettungsfahrzeuge können wie gewohnt passieren. Während des Heidelberger Triathlons am Sonntag, 27. Juli, wird die Vollsperrung aufgehoben, da die Ziegelhäuser Brücke als Umleitung für den motorisierten Verkehr dient.Während der Beprobung ist die Fahrbahn unter der Brücke in Richtung Neckargemünd verengt. cat www.heidelberg.de/ brückenneubau Ersatzbau für Ziegelhäuser Brücke Gremien beraten über Varianten / Sperrung vom 21. Juli bis 3. August PAUSE Nächstes Stadtblatt am 23. Juli Bei der Vorentwurfsplanung für die neue Ziegelhäuser Brücke stand im Mittelpunkt, wie der Rad- und Fußverkehr künftig sicher und komfortabel über den Neckar geführt werden und sich die Bauzeit verträglich gestalten lässt. (Foto Dittmer) www.stadtblatt. heidelberg.de www.heidelberg.de/ bekanntmachungen

9. Juli 2025 2 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT SPD Sören Michelsburg Planlosigkeit bei der Dossenheimer Landstraße Vor fünf Jahren wurde die einspurige Verkehrsführung an der Haltestelle Burgstraße von der Verwaltung als angeblich „nicht machbar“ abgetan und nicht tiefer geprüft. Doch plötzlich – in der vergangenen Beratungsrunde – hieß es: Eine einspurige Variante sei doch möglich, die Einschränkungen nur minimal, ohne bauliche Verzögerungen und dazu gäbe es auch noch 400.000 € Einsparungen. Daher haben wir damals beantragt, dass die Umsetzung angepasst werden soll. Nach der Vertagung des Themas lieferte die Verwaltung auf meine Nachfrage hin kurz vor der Sitzung ein neues Papier nach – das inhaltlich das Gegenteil der ursprünglichen Vorlage behauptete. Diese Kehrtwende innerhalb weniger Tage lässt erhebliche Zweifel an der fachlichen Verlässlichkeit der Entscheidungsgrundlagen aufkommen. Auf einmal wurde von unvorhersehbarenKostensteigerungen gesprochen. Eine transparente, konsistente Planung sieht anders aus. Nachdem uns dann die Grünen mitgeteilt haben, dass sie den gemeinsamen Antrag nicht mehr aufrechterhalten, war keineMehrheit mehr für den Erhalt der Bäume an der Stelle möglich. Statt einfach dagegen zu stimmen haben wir als SPD-Fraktion einen eigenen Antrag gestellt, um für einen sinnvollen Ausgleich für den Wegfall der Bäume zu sorgen. So erreichten wir, dass besonders vulnerable Gruppen, wie Kinder und ältere Menschen, durch neue Pflanzungen imAlltag vor Hitze geschützt werden sollen. In Handschuhsheim, aber auch in der ganzen Stadt. 06221 58-47150 geschaeftsstelle@spd-fraktion. heidelberg.de CDU Andrea Dittmar, Yasmin Renani Anpassung statt Ausnahme: Kluge Wege im Umgang mit Hitze In ganz Deutschland und auch in Heidelberg kam es in der vergangenen Woche zu einer Hitzewelle mit Temperaturen nahe der 40-Grad-Marke. Solche Hitzetage treten infolge des Klimawandels immer häufiger auf und stellen Stadt und Bevölkerung vor wachsende Herausforderungen. Die Stadt Heidelberg hat bereits verschiedeneMaßnahmen für Klima- und Hitzeschutz angestoßen, zum Beispiel den seit 2022 bestehenden Hitzeaktionsplan sowie die „Kühle Karte“, die online kühle öffentliche Aufenthaltsorte undWasserauffüllstationen sichtbar macht. Diese Ansätze sollen vor allem in stark versiegelten und hitzebelasteten Stadtteilen spürbare Entlastung schaffen und werden stetig weiterentwickelt. Besonders betroffen waren zuletzt auch unsere Schulen: Kinder mussten bei hohen Temperaturen in stark aufgeheizten Klassenräumen lernen. Für uns ist klar, dass hier weiterer Handlungsbedarf besteht, um den Schulbetrieb auch an heißen Tagen angemessen abzusichern. Pragmatische und ausgewogene Lösungen bleiben dafür zentral. Diese müssen wirksam, klimafreundlich und bezahlbar sein. Bereits einfache Maßnahmen wie der Einsatz vonWassersprengern auf Schulhöfen haben kurzfristig geholfen. Doch gerade mit Blick auf immer heißere Sommer sehen wir uns in der Verantwortung, gemeinsam an guten, tragfähigen Lösungen zu arbeiten und kontinuierlich Erfahrungen zu sammeln, umHeidelberg langfristig besser auf häufigere Hitzetage vorzubereiten. 06221 58-47160 info@cdu-fraktion-hd.de Bündnis 90/Die Grünen Dr. Dorothea Kaufmann Frauen. Macht. Wirtschaft. Frauen sind in der Wirtschaft deutlich unterrepräsentiert – sowohl in Führungspositionen als auch bei Gründungen. Weniger als 20 % der Vorstände der 200 größten Unternehmen in Deutschland sind weiblich, auch in mittelständischen und kommunalen Betrieben liegt der Anteil nur wenig höher. Besonders dramatisch ist die Situation im Start-up- Bereich: Gründerinnen erhalten gerade einmal 2 % des verfügbaren Risikokapitals, während MännerTeams Milliarden investieren können. Diese Ungleichheiten bedeuten nicht nur eine Benachteiligung einzelner Frauen, sondern führen auch dazu, dass wichtige Potenziale für Innovation und Wachstum ungenutzt bleiben. Auf kommunaler Ebene zeigt sich die Herausforderung in verschiedenen Bereichen: Frauen arbeiten überdurchschnittlich häufig in Teilzeit, was ihre Aufstiegschancen stark einschränkt. Der Zugang zu Finanzierung, Netzwerken und sichtbaren Vorbildern ist für Frauen oft erschwert. Hier müssen wir in Heidelberg ansetzen und gezielt fördern. Denkbare Maßnahmen sind zum Beispiel Men t or i ng - Programme, die Frauen beim Einstieg in die Wirtschaft und bei der Gründung unterstützen. Kommunale Gründungszentren mit integrierter Kinderbetreuung können helfen, strukturelle Hürden abzubauen. Auch ein spezieller Gründerinnenpreis – etwa unter dem Label F3: Female Founder Friendly – könnte die Sichtbarkeit und Rolle von Frauen in der Start-up-Szene stärken. Darüber hinaus sind Workshops, Netzwerkveranstaltungen und eine Sichtbarkeitskampagne für erfolgreiche Frauen unerlässlich, umMotivation und Wissenstransfer zu fördern. Heidelberg hat jetzt die Chance, mit diesen Maßnahmen ein starkes Signal für mehr Gleichstellung in der Wirtschaft zu senden - auch in Zeiten knapper Kassen. Frauen müssen gleichberechtigt an wirtschaftlicher Macht teilhaben – zum Nutzen der gesamten Gesellschaft und der regionalen Wirtschaft. Nur so können wir Vielfalt, Innovation und nachhaltiges Wachstum fördern. 06221 58-47170 geschaeftsstelle@gruene- fraktion.heidelberg.de Frauen sind in der Wirtschaft deutlich unterrepräsentiert – sowohl in Führungspositionen als auch bei Gründungen. (Foto Grünen-Fraktion Heidelberg) Termine Gemeinderat und Ausschüsse – Rathaus, Marktplatz 10 Sportausschuss: Mittwoch, 9. Juli, 16 Uhr Haupt- und Finanzausschuss: Mittwoch, 9. Juli, 17.30 Uhr Ausschuss für Wirtschaft und Wissenschaft: Donnerstag, 17. Juli: Die Sitzung wurde ABGESAGT! Konversionsausschuss: Donnerstag, 17. Juli, 17 Uhr, Rathaus, Marktplatz10 Weitere Termine und Tages- ordnungen: www.gemeinde rat.heidelberg.de Termine Bezirksbeiräte und weitere Gremien Bezirksbeirat Südstadt: Donnerstag, 10. Juli, 18 Uhr, Chapel, Rheinstraße 12/4 Beirat von Menschen mit Behinderungen: Dienstag, 15. Juli, 17 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Bezirksbeirat Emmertsgrund: Dienstag, 15. Juli, 17 Uhr, Bürgerhaus, Forum 1 Migrationsbeirat: Mittwoch, 16. Juli, 17 Uhr, Rathaus, Marktplatz 10 Tagesordnungen: www. gemeinderat.heidelberg.de

IDA Dr. Gunter Frank Eine Lehrervereinigung ruft zur Aufarbeitung der Corona-Maßnahmen an unseren Schulen auf Die Folgen belasten Kinder bis heute. IDA-Vorschläge prallen bisher im Gemeinderat ab. Man verweigert sich weiter der Verantwortung für Opfer und massive Schäden. info@ida-hd.de GAL Michael Pfeiffer Dossenheimer Landstraße Schwerpunkte setzenmüssen die Mitglieder des Gemeinderates immer wieder. Während die Mehrheit der Konservativen sowie seitKurzem auch SPD und Grüne die zweispurige Variante befürworten, bin ich davon überzeugt, dass dies die falsche Entscheidung ist. Man kann nicht von Klimaschutz reden und dann neue Hitzeinseln schaffen. Verlierer sind Anwohner und Natur. mp-pfeiffer@gmx.net AfD Timethy Bartesch Rekord an negativen Strompreisen Bis zum 30. Juni 389 Stundenmit Preisen unter null – 80 % mehr als im Vorjahr. Heißt: Für die Entsorgung des Stroms muss gezahlt werden. Schlichte Jünger der Klimareligion jauchzen, dass die Sonne keine Rechnung schickt. Nun, die Realität schickt Rechnungen. Und bald auch der Staat. Solardächer und Balkonkraftwerke – die auch in Heidelberg massiv gefördert wurden – sollen nach Plänen der Regierung Netzentgelte für die Einspeisung zahlen. Endlich. Denn auch gerade diese produzieren in der Mittagssonne teuren Schrottstrom. Im Idealfall tackert die Regierung einen so ordentlichen Preis an die moralische Überhöhung durch Balkonkraftwerke, dass diese Bereicherung auf Kosten der Allgemeinheit ins Gegenteil verkehrt wird. timethy.bartesch@afd-bw.de Fraktionsgemeinschaft FDP/FWV Karl Breer (FDP) Sparen mit Haltung – Fördern mit Augenmaß Verantwortliche Haushaltspolitik bedeutet, Prioritäten zu setzen: Über 21 Mio.€ an Einsparungen haben wir als FDP/FWV vorgeschlagen – ohne soziale Kürzungen. Gleichzeitig haben wir nur zwei gezielte Mehrausgaben vorgeschlagen: dort, wo Engagement wächst und Exzellenz entsteht: Der Queer Space, der durch viel ehrenamtliche Arbeit überzeugt, und die Heidelberger Sinfoniker, deren musikalische Spitzenleistung weit über Heidelberg hinausstrahlt. Dass diese gezielte Förderung sich für ganz Heidelberg auszahlt, beweist der Gewinn der Sinfoniker beimOpus Klassik, dem wichtigsten deutschen Preis für klassische Musik, für ihre Haydn Com- plete Symphonies. Herzlichen Glückwunsch liebe Heidelberger Sinfoniker! info@fdpfwv.de Fraktionsgemeinschaft Die Linke/Bunte Linke Hildegard Stolz (BunteLinke) Ausdiskutiert? DieseWochewurde der Verkehrs- und Umweltausschuss wieder abgesagt: „nicht ausreichend beratungsfähige Tagesordnungspunkte“. Dabei sind doch gerade diese Themen von zentra- ler Bedeutung für die Stadt und noch längst nicht ausdiskutiert. So hat etwa zum Stadtentwicklungskonzept 2035 (STEK) noch keine politische Debatte zur Priorisierung der Sektoren und Maßnahmen stattgefunden. Geeignete Maßstäbe für nachvollziehbare und verbindliche Festlegung von Kenngrößen und Zielwerten gibt es genügend, z.B. die Matrix der Gemeinwohlbilanzierung, CO2-Verbrauch, Fahrgastzuwachs ÖPNV, … Ohne Priorisierung bleibt das STEK eine Sammlung von schönen Sprüchen und je nach Vorhaben und Akteur wird so oder so entschieden. Sehr unbefriedigend. buntelinke@gmx.de Die Heidelberger Marliese Heldner Der Ball ist rund … ... und muss in den Korb. Bereits zum vierten Mal in Folge haben die Rolling Chocolates der SG Heidelberg-Kirchheim die deutschen Meisterschaften im Rollstuhlbasketball der Damen ausgerichtet. Ein hochkarätiges Turnier, bei dem sieben Teams aus ganz Deutschland anreisten. Unter den Sportlerinnen sind viele Nationalspielerinnen. Rollstuhlbasketball ist eine inklusive Sportart, bei der Menschen mit und ohne Behinderung in einer Mannschaft ein gemeinsames Ziel haben - nämlich möglichst viele Punkte zu holen und besser als der Gegner zu sein. Die Regeln sind nahezu die gleichen wie bei den „Fußgängern“. Der Korb hängt auf 3,05 Meter und eine Spielerin darf mit dem Ball auf den Knien zwei Züge mit dem Rollstuhl machen, ehe wieder gedribbelt oder abgespielt werden muss. Unzählige Helferinnen und Helfer und eine lange Vorbereitungszeit waren nötig, damit dieses sportliche Turnier im Sportzentrum Süd perfekt über die Bühne gehen konnte. Ein Event, das gut zur unserer Sportstadt Heidelberg passt. Denn mittlerweile sind wir ein absoluter BasketballHot-Spot. Von den Bambinis bis hin zum Seniorensport und egal, ob Freizeit- oder Bundesligamannschaft – in Heidelberg finden sich alle wieder und unser guter Ruf eilt uns voraus! info@dieheidelberger.de Fraktionsgemeinschaft HiB/Volt Andreas Gottschalk, Klaudia Rzeźniczak Trinkwasserbrunnen für Heidelberg: Menschenrecht statt Kommerz In Heidelberg gibt es nur wenige Trinkwasserbrunnen, und das ist ein Missstand, den wir als HiB/Volt Fraktion dringend beheben möchten. Angesichts des Klimawandels und der zunehmenden Hitzewellen ist es wichtiger denn je, dass alle Menschen im öffentlichen Raum Zugang zu kostenlosem Trinkwasser haben. In vielen europäischen Städten, wie beispielsweise Budapest, sind Trinkwasserbrunnen in Parks und auf allen Spielplätzen selbstverständlich. Unsere Initiative fördert nicht nur die Gesundheit der Bürger, sondern auch das Bewusstsein für die Bedeutung von Trinkwasser als Grundrecht. Jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, sich unabhängig von finanziellenMöglichkeiten in der Hitze zu erfrischen. Die HiB/Volt Fraktion fordert die Stadtverwaltung auf, ein Konzept zur flächendeckenden Installation von Trinkwasserbrunnen in Heidelberg zu entwickeln. Parallel dazu sollten Schulen, KiTas und öffentliche Gebäude mit Wasserspendern ausgestattet werden. Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass Heidelberg ein Ort wird, an dem Trinkwasser für alle Menschen kostenfrei zugänglich ist – ein einfaches, aber wichtiges Zeichen für Solidarität und Lebensqualität in unserer Stadt. info@hib-volt.de 3 STIMMEN AUS DEM GEMEINDERAT 9. Juli 2025 In der Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ kommen die Mitglieder des Gemeinderates zu Wort. Die Autorinnen und Autoren sind für den Inhalt ihrer Beiträge in vollem Umfang selbst verantwortlich, insbesondere auch in Bezug auf alle notwendigen Nutzungsrechte. GEMEINDERAT ONLINE www.gemeinderat.heidelberg.de

AKTUELLES 4 9. Juli 2025 „A Walk in the Park“ Ausstellung in der Kurfürsten-Anlage Die Kurfürsten-Anlage – eine Straße, die viele einfach nur durchqueren. Doch wer genauer hinschaut, merkt: Hier treffen unterschiedlichste Welten aufeinander – die sonnigen und freundschaftlichen, aber auch die der Armut und Kriminalität. „A Walk in the Park“ zeigt die vielen Gesichter der Kurfürsten-Anlage aus den Augen der Menschen, die hier verweilen, leben und arbeiten. Über zwei Jahre hat der Verein gegen Müdigkeit das Viertel zwischen Römerkreis und Hauptbahnhof erforscht – gemeinsam mit Parknutzenden und anderen Menschen aus Heidelberg. Die Ergebnisse des Prozesses wurden in Form von Karten, historischen Fotos, interaktiven Displays und einem Audiowalk aufbereitet. Entstanden ist ein Sammelsurium, das vomWandel des Viertels erzählt. „A Walk in the Park“ lädt zu einem Spaziergang durch die KurfürstenAnlage ein – vielschichtig, unvollständig und entschieden subjektiv. › Ausstellung: 12. Juni bis 31. August. › Eröffnung: 11. Juli, 19 Uhr › Führung: 9. August, 18 Uhr › Workshops: 26. Juni und 9. August Weitere Informationen unter www.gegenmuedigkeit.org/ zukunft/kartierung Nachhaltigkeitspreise für 21 Schulen Belohnung für Engagement: Stadt und Volksbank zeichnen Schulen aus Große Freude bei den Schülerinnen und Schülern von 21 Heidelberger Schulen: Sie haben sich im vergangenen Schuljahr besonders für das Thema Nachhaltigkeit an ihren Schulen eingesetzt. Dafür wurden sie von Klimabürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain und Umweltamtsleiterin Sabine Lachenicht bei der jährlichen Prämierung ausgezeichnet. Die BNE-Teams (Bildung für nachhaltige Entwicklung) haben sich selbstständig und praxisorientiert im Schulalltag mit Projekten in unterschiedlichsten Bereichenmit Themen der Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Den Einsatz und die Motivation der Schulen belohnt die Stadt Heidelberg jährlich seit 1996. Die höchste Prämie –1.200 Euro – hat im Jahr 2025 das Bunsen-Gymnasium erhalten, gefolgt von der Albert-Schweitzer-Schule und der Marie-Marcks-Schule mit jeweils 1.100 Euro. Insgesamt schüttete das Umweltamt 16.800 Euro an Preisgeld aus. jkl Mit Projekten zu Umweltschutz, sozialer Gerechtigkeit und fairem Handel setzten die Schulen starke Zeichen für eine nachhaltige Zukunft. Höhepunkt war die Vergabe der Preise. (Foto Dittmer) Neuer Partner bei „Housing First“ Vonovia unterzeichnet Kooperation Das Wohnungsbauunternehmen Vonovia hat sich verpflichtet, im Rahmen des Projekts „Housing First“ Wohnraum für von Obdachlosigkeit bedrohte oder betroffene Menschen zur Verfügung zu stellen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag hat die Vonovia am 26. Juni unterzeichnet. Betroffene erhalten bei „Housing First“ eine eigene Wohnung ohne Vorbedingungen und mit unbefristetemMietvertrag als Sprungbrett in ein „normales“ Leben. Träger sind der SKM Heidelberg und die evangelische Stadtmission. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg ist bis 2026 Hauptmittelgeber. Außerdem wird „Housing First“ durch die Vector Stiftung und die Stadt gefördert. Wohnraum für 68 Azubis Zweites Heidelberger Ausbildungshaus eröffnet Z um 1. Juli ist in der Römerstraße das zweite Heidelberger Ausbildungshaus an den Start gegangen. Damit erweitern die Heidelberger Dienste ihr Angebot für junge Menschen, die sie in ihrer Ausbildung begleiten. Die ersten Unternehmen, die Zimmer für ihre Auszubildenden anmieten, stammen aus ganz unterschiedlichen Branchen – vom Gesundheits- und Pflegebereich über Hotellerie und Gastronomie bis hin zu Handel, Handwerk und Industrie. 16 bis 18 Quadratmeter Studios Das Gebäude in der Römerstraße 137139 bietet Platz für 68 Personen. Die Studios sind jeweils 16 bis 18Quadratmeter groß und voll möbliert. Hinzu kommt ein Bad, welches sich jeweils zwei Parteien teilen. Bewohnen werden das Haus Auszubildende ab 18 Jahren, die im Stadtgebiet Heidelberg eine Ausbildung machen. Die Miete beträgt 500 Euro und enthält alle Nebenkosten inklusive eines Internetzugangs. „Mit der Inbetriebnahme des zweiten Ausbildungshauses stärken wir weiter den Wirtschaftsstandort Heidelberg“, sagt Oberbürgermeister Eckart Würzner: „Auszubildende erhalten hier neben Wohnraum auch vielfältige Angebote zur Fortbildung, Freizeitgestaltung und Beratung – das Konzept hat sich im ersten Ausbildungshaus bestens bewährt. “ Eigentümerin der Immobilie ist die MTV Bauen und Wohnen GmbH und Co. KG, vertreten durch die Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg (GGH), welche das Haus nach einer kurzen Renovierungsphase an die Heidelberger Dienste vermietet hat. Diese haben im Anschluss alle Zimmer und Gemeinschaftsflächen gereinigt und voll möbliert. Sie kümmern sich auch künftig umdas Gebäudemanagement. Zum1. April wurde an der Römerstraßebereits ein weiteres Gebäude von dem ersten Heidelberger Fachkräftehaus bezogen. stö Kontakt für Unternehmen keller@hddienste.de steinorth@hddienste.de Das zweite Ausbildungshaus in der Römerstraße ist am 1. Juli in Betrieb gegangen. Hier können Heidelberger Auszubildende günstig wohnen. (Foto Bormann)

5 AKTUELLES 9. Juli 2025 Was bewegt die Sportstadt? Umfrage zu Sport- und Bewegungsverhalten Das Amt für Sport und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg und das Institut für Sport und Sportwissenschaft der Universität Heidelberg aktualisieren derzeit die Sportentwicklungsplanung der Stadt. In diesem Projekt werden in der nächsten Zeit zwei Umfragen zum Sport- und Bewegungsverhalten in der Freizeit durchgeführt. So erhalten alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 4 bis 10 in ihren Schulen die Einladung zu einer Befragung, die sie mit ihren Eltern zu Hause durchführen können. Weiterhin werden 9.000 zufällig ausgewählte Heidelberger Bürgerinnen und Bürger postalisch zur Teilnahme an der Befragung eingeladen. Die Ergebnisse der Befragungen werden in einer öffentlichen Veranstaltung Ende 2025 diskutiert. Die Sportentwicklungsplanung soll dabei helfen, gute Rahmenbedingungen in Heidelberg zu schaffen, um passgenaue Sportangebote machen zu können, die sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Mehr zu Sport in Heidelberg www.heidelberg.de/ sport Markus und Lina suchen Pflegeeltern Kinder- und Jugendamt begleitet Familien Das Kinder- und Jugendamt sucht dringend Familien oder Paare, die bereit und in der Lage sind, einem Kind auf Dauer ein neues Zuhause zu geben. Markus (Name geändert) wird bald zwei Jahre alt und musste in seinem kurzen Leben schon Vernachlässigung erfahren. Lina (Name geändert) ist neun Monate alt. Ihre Eltern haben sich aufgrund eigener traumatischer Erfahrungen in Alkoholkonsum geflüchtet. Lina hat ein freundliches, offenes Wesen. Es ist zu erwarten, dass sie dauerhaft auf sehr enge Begleitung und Förderung angewiesen sein wird. Das Kinder- und Jugendamt sucht Pflegeeltern, die unerschrocken und belastbar sind, eine positive Lebenseinstellung haben und in der Lage sind, hinter der Wut von Kindern deren Not und Verzweiflung zu erkennen und sie auf ihrem weiteren Lebensweg zu begleiten. Familien, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, erhalten eine individuelle und ausführliche Begleitung sowie eine finanzielle Vergütung. Nähere Auskünfte gibt es beim Kinder- und Jugendamt 06221 58-37770 Angebote für Kinder mit Fluchterfahrung Ehrenamtliche für „Café Care“ gesucht Wer sich für Kinder mit Fluchterfahrung aus der Ukraine engagieren möchte, kann dies in der städtischen Flüchtlingsunterkunft in der San Juan Hill Street auf dem Gelände des Patrick-Henry-Village (PHV) verwirklichen. Im „Café Care“ spielen und basteln Ehrenamtliche mit den Kindern oder bieten kleine kulinarische Überraschungen. Ein besonderes Highlight war Ende Juni der Besuch des Spielmobils des Kulturfenster e.V. Ehrenamtliche werden vom Caritasverband und dem Diakonischen Werk unterstützt. Kontakt: ehrenamt@sanjuanhillstreet- heidelberg.de 0176 849538 00 oder 0157 53612042 Der Geschichte des Bodens auf der Spur Die vielfältige Landschaft in und um Heidelberg – fruchtbare Äcker, Mischwälder, Neckarauen, ehemalige Steinbrüche oder Weinberge – zeugen von unterschiedlichen Bodentypen. Darüber informieren nun insgesamt fünf Schautafeln an verschiedenen Standorten. Die Stadt, der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald, die Umweltbildungsplattform „Natürlich Heidelberg“ und das Regierungspräsidium Karlsruhe haben sie gemeinsam umgesetzt und am 25. Juni offiziell im Handschuhsheimer Feld eingeweiht. (Foto Rothe) Die „Mittendrinnenstadt“ lädt zum Feiern ein Abschlussevent am 31. Juli im Völker- kundemuseum Die Stadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Mitwirkende des Programms „Mittendrinnenstadt“ zu einem großen Abschlussevent am Donnerstag, 31. Juli, von 17 bis 20 Uhr ins Völkerkundemuseum Heidelberg, Hauptstraße 235, ein. Die Gäste erwartet ein abwechslungsreiches Programm: › Virtueller Spaziergang durch die „Mittendrinnenstadt“ im Garten des Museums › Projektstationenmit Infos zu den umgesetzten Maßnahmen › Gästewand für persönlicheWünsche und Ideen zur Innenstadt der Zukunft › DJ-Sounds, Tanzperformances und kühle Getränke für entspannte Sommerstimmung Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck eröffnet die Veranstaltung um 17.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. stö Weitere Informationen zu den umgesetzten Projekten unter www.vielmehr.heidelberg.de/ mittendrinnenstadt Die Umgestaltung der Emil-Maier-Straße in einen urbanen Park ist eins der vielen Projekte, die im Rahmen der „Mittendrinnenstadt“ umgesetzt wurden. (Foto Neidhardt) Bekämpfung der Tigermücke Infotermine vor Ort und online Die Fachfirma ICYBAC informiert an mehreren Terminen über die Bekämpfung der Tigermücke. Nach einem Kurzvortrag können Fragen gestellt werden. Es besteht die Möglichkeit, das Mittel BTI zur Bekämpfung der Tigermücke zu erhalten. Pfaffengrund: Dienstag, 15. Juli, 19 Uhr, im Gesellschaftshaus Pfaffengrund, Schwalbenweg 1/2 Kirchheim: Mittwoch, 30. Juli, 19 Uhr, im Bürgerzentrum Kirchheim, Altes Rathaus, Hegenichstraße 2 Online: Dienstag, 29. Juli, 18.30 Uhr via Zoom (infoabend.icybac.de/juli, Meeting ID 3664489831, Passwort: Juli) www.heidelberg.de/ tigermuecke

AKTUELLES 6 9. Juli 2025 Baumspende für den Anderen Park Im Rahmen seines 50-jährigen Bestehens spendete der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg (VGL-BW) fünf Bäume an die Stadt Heidelberg für den Anderen Park im Mark-Twain-Village. Hier spenden sie jetzt Schatten und leisten einen Beitrag zum Stadtklima. Über die Baumspende freuen sich (v.l.) Ellen Becker vom VGL-BW, Umweltbürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain, Andreas Lippke vom Landschafts- und Forstamt sowie Frederick Wetzel (Wetzel Garten- und Landschaftsbau). (Foto Rothe) Werden Sie Teil unseres Teams! Bei der Stadt Heidelberg sind folgende Stellen zu besetzen: Beim Amt für Digitales und Informationsverarbeitung IT-Systemadministratorin/IT-Systemadministrator mit Schwerpunkt Softwareverteilung und Systembetrieb (m/w/d) Vollzeit | unbefristet | Besoldungsgruppe A 11 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 10 TVöD-V mit Perspektive nach A 12 LBesGBW bzw. Entgeltgruppe 11 TVöD-V zzgl. einer Arbeitsmarktzulage Beim Landschafts- und Forstamt Gärtnerin/Gärtner der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau (m/w/d) Vollzeit | befristet für ein Jahr mit Option auf Entfristung bei Bewährung| bis Entgeltgruppe 6 TVöD-V Beim Amt für Mobilität Mitarbeiterin/Mitarbeiter für den Gemeindevollzugsdienst (m/w/d) Vollzeit | befristet für zunächst ein Jahr mit der Option auf Entfristung bei entsprechender Bewährung| Entgeltgruppe 5 TVöD-V, verbunden mit einer Entfristung erfolgt eine Höhergruppierung in Entgeltgruppe 6 TVöD-V Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung online unter www.heidelberg.de/arbeitgeberin Hier finden Sie auch die detaillierten Stellenausschreibungen mit den notwendigen Qualifikationen sowie weiteren Informationen. Impressum Herausgeberin: Stadt Heidelberg, Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg 06221 58-12000 stadtblatt@heidelberg.de Amtsleitung: Timm Herre (tir) Redaktion: Hannah Lena Puschnig (hlp), Sascha Balduf (sba), Christian Beister (chb), Christina Euler (eu), Claudia Kehrl (ck), Julian Klose (jkl), Nicolaus Niebylski (nni), Florian Römer (fr), Laura Schleicher (ls), Nina Stöber (stö), Carina Troll (cat) Druck und Vertrieb: Rhein- Neckar-Zeitung GmbH Vertrieb-Hotline: 0800 06221-20 www.heidelberg.de Trockenheit: Gießen von Bäumen im Fokus Pflege von Grünflächen vorübergehend eingeschränkt – jeder kann mithelfen Wegen der anhaltenden Trockenheit nimmt das Gießen von Bäumen einen hohen Stellenwert ein. Das städtische Landschafts- und Forstamt hat dafür im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten einen Zwei-Schicht-Betrieb eingerichtet. Diese Schwerpunktsetzung führt vorübergehend zu einer Reduzierung der allgemeinen Pflege von Grünflächen. Diese kann aktuell nicht imgewohnten Umfang erfolgen. Dadurch kann es vereinzelt zu einemweniger gepflegten Erscheinungsbild kommen. Boden ist stark ausgetrocknet Kleinere Regenschauer ändern nichts daran, dass der Boden bis in tiefere Schichten stark ausgetrocknet ist. Besonders junge und mittelalte Bäume haben in den vergangenen heißen Sommern bereits deutliche Schäden erlitten. Im gesamten Stadtgebiet wachsen rund 50.000 Bäume – ohne Stadtwald und Privatgrundstücke. Trotz des Zwei-Schicht-Betriebs an bis zu sieben Tagen in derWoche kann die Stadt nicht alle Bäume ausreichend mit Wasser versorgen. „Im Grunde kann man sagen: Jeder Tropfen hilft!“, betont Dr. Ernst Baader, Leiter des städtischen Landschafts- und Forstamts: „Ein Baum erhält bei jedem Gießgang rund 200 Liter Wasser – das ist mit der Gießkanne kaum zu leisten. Aber wer den Baum vor der Haustür zusätzlich gießt, macht alles richtig. Es kann genau der Unterschied sein, der das Überleben sichert.“ So kann jede und jeder helfen Hilfreich ist es bereits, dem Baum vor der eigenen Haustür alle zwei Tage zwei bis drei Gießkannen Wasser zu geben – gern auch mehr. Gegossen werden sollte ambesten frühmorgens oder in den Abendstunden, damit das Wasser im Boden versickern kann. „Falls Kübelpflanzen in der Nähe sind, kann man natürlich auch hier Gutes tun“, so Baader weiter: „Das Gießen hat hier einen noch viel unmittelbareren Effekt, weil man mit 20 Litern Wasser schon wirklich etwas bewegen kann. Die größere Hilfe allerdings brauchen unsere Bäume! fr BEKANNTMACHUNGEN ONLINE › Vorhabenbezogener Bebauungsplan Ziegelhausen – Kammermusik-Campus › Verband Region Rhein-Neckar 2. Offenlage Freiflächen-Photovoltaik › Allgemeinverfügung Mindestbeförderungsentgelte › Bestellung zum „Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger“ › Auflösung des Vereins China-Initiative Heidelberg e.V. › Satzung über die Erhebung einer Übernachtungsteuer in Heidelberg Alle Bekanntmachungen im Volltext unter www.heidelberg.de/ bekanntmachungen

7 9. Juli 2025 STADTWERKE HEIDELBERG KULTUR UND FREIZEIT Retrospektive von Ron Otters Werken Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Retrospektiven Heidelberger Kunstschaffender“ werden ab dem 19. Juli Werke des Grafikers und Malers Ron Otter im Kurpfälzischen Museum zu sehen sein. Am Sonntag, 20. Juli, führt der Künstler um 15 Uhr durch die Ausstellung. „Blue Chair“ (Bild Otter) Neue Residenzreihe „Poetic Frequencies“ Indische Dichterin und Tänzerin in Heidelberg und Karlsruhe zu Gast Mit „Poetic Frequencies“ startet das ZKM | Hertzlab in der UNESCO City of Media Arts Karlsruhe gemeinsam mit der UNESCO-Literaturstadt Heidelberg eine neue Residenzreihe. Sie bringt künftig alle zwei Jahre internationale Künstlerinnen und Künstler aus dem Netzwerk der UNESCO Cities of Litera- ture nach Karlsruhe und Heidelberg. Den Auftakt gestaltet von September bis November die renommierte indische Dichterin und MohiniyattamTänzerin Dr. Arya Gopi mit ihrem Projekt „Mudra Mandala“, in dem sie neue Ausdrucksformen poetischer Sprache an der Schnittstelle von Tradition und Technologie erforscht. Gopi schreibt seit über 30 Jahren Lyrik in Malayalam und Englisch und lehrt Englische Literatur. Workshops und Lesungen geplant Im Zentrum des Projekts stehen 24 Videopoems, in denen Gopi die traditionellen Gesten des Mohiniyattam tänzerisch interpretiert. Öffentliche Lesungen und Workshops mit Arya Gopi in Karlsruhe und Heidelberg werden den künstlerischen Prozess begleiten. eu Poetin Arya Goper (Foto BRAND SWAMY) UV-Warnsystem im Tiergartenbad Sensibilisiert für Hautkrebsprävention Die Stadtwerke Heidelberg Bäder haben in Kooperation mit dem Amt für Sport und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg im Eingangsbereich des Heidelberger Tiergartenbads eine UV-Index-Tafel installiert, umBadegäste für das Hautkrebsrisiko durch UV-Strahlung zu sensibilisieren: Die neue UV-IndexTafel zeigt auf einen Blick den Tageshöchstwert des UV-Index im Raum Heidelberg an – von niedrig bis extrem hoch. Ein farblich strukturiertes System empfiehlt passende Schutzmaßnahmen. Über einen integrierten QR-Code können Besucherinnen und Besucher die UV-Index-Werte auch auf dem Smartphone abrufen und erhalten dort auch weitere Informationen zum Thema UV-Schutz. »Mit der neuen Infotafel möchten wir unsere Gäste – insbesondere Familien mit Kindern – für das Thema UVSchutz sensibilisieren und ihnen eine einfache Orientierungshilfe an die Hand geben«, erklärt Maike Carstens, Geschäftsführerin der Stadtwerke Heidelberg Bäder. »Oft kann schon mit einfachen Mitteln die eigene Hautkrebsprävention in die Hand genommen werden.« Tiergartenbad Vorreiter für UV-Warnsysteme in Baden-­ Württemberg Das Heidelberger Tiergartenbad ist das erste Schwimmbad in ganz Baden-Württemberg, das ein solches UV-Warnsystem eingeführt hat. Das leicht verständliche UV-Warnsystem wurde 2022 von der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) und der Deutschen Krebshilfe ins Leben gerufen, zunächst an der Nord- und Ostseeküste installiert und nun auch auf Süddeutschland ausgeweitet – mit dem Ziel, Menschen vor Hautkrebs zu schützen. Die Rückmeldungen zur neuen Infotafel sind bislang positiv: Viele Badegäste kennen die Gefahren von UV-Strahlung, sind sich der tagesaktuellen Strahlungsstärke jedoch meist nicht bewusst. Die leicht verständliche UV-Index-Tafel im Tiergartenbad soll für die Gefahren durch UV-Strahlung und entsprechende Schutzmaßnahmen sensibilisieren. Stadtwerke Heidelberg Unternehmenskommunikation Alte Eppelheimer Straße 26 69115 Heidelberg 06221 513-0 unternehmens kommunikation@swhd.de Redaktion: Lisa Rieger Foto: Stadtwerke Heidelberg Alle Angaben ohne Gewähr Impressum Verleihung ClemensBrentano-Preis Preisträgerin am 15. und 16. Juni zu Gast Der Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg geht in diesem Jahr an die Schriftstellerin Noemi Somalvico. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis übergibt Bürgermeisterin Martina Pfister am Mittwoch, 16. Juli um 19 Uhr, im Spiegelsaal des Gebäudes Prinz Carl. Am Vorabend der Preisverleihung – am Dienstag, 15. Juli, um 19.30 Uhr – liest Noemi Somalvico in der Stadtbücherei Heidelberg aus „Das Herz wirft in der Brust keine Schatten“. Die Lesung wird moderiert von Matti Küssner, studentischer Juror, und Carolina Schmitt, Studierende und Vertreterin des begleitenden Germanistischen Seminars „Praxis der Literaturkritik“. Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.

8 KULTUR UND FREIZEIT 9. Juli 2025 Gemeinsam erleben, zusammen feiern Jubiläumsfest am 25. Juli zu 20-jährigem Bestehen der UNESCO-Konvention für kulturelle Vielfalt H eidelberg lebt kulturelle Vielfalt. Diese möchte die Stadt anlässlich eines besonderen Jubiläums feiern. Vor 20 Jahren wurde das „UNESCO-Übereinkommen zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ verabschiedet. Das Übereinkommen möchte die freie Entfaltung von Kunst und Kultur gewährleisten, die Rolle der Künstlerinnen und Künstler für den Fortschritt der Gesellschaft erhöhen, allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu vielfältigen kulturellen Inhalten ermöglichen und eine gleichberechtigte weltweite Kulturkooperation erreichen. Dafür setzt sich Heidelberg als UNESCO City of Literature ein – und zwar weit über den Literaturbereich hinaus. „Vielfalt ist unsere Stärke“ Die Vielfalt kultureller Ausdrucksformen, die sich in der Stadt findet, soll bei einem großen Jubiläumsfest im Karlstorbahnhof am Freitag, 25. Juli, ab 18.30 Uhr erlebbar werden (Einlass ab 18 Uhr). Um Anmeldung wird gebeten. „Mehr als 160 Nationen leben in Heidelberg. Sie bereichern mit ihren Stimmen, Geschichten, Traditionen und Ideen auch unser kulturelles Schaffen auf ganz besondere Weise und sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Stadtkultur“, sagt Kulturbürgermeisterin Martina Pfister. „Ich freue mich auf einen spannenden Abend, der die Vielfalt unserer Stadt feiert und Raum für Begegnung schafft – ein Fest der Kulturen und der Kultur, das zeigt: Vielfalt ist unsere Stärke.“ Regionale Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Herkünfte werden in Kurzformaten Einblicke in ihr Schaffen geben. Den Schwerpunkt des kurzweiligen Programms bilden interdisziplinäre Formate, die Literatur mit Tanz, Musik oder auch Film verbinden. Nach Musikdarbietungen in historischer Aufführungspraxis, Popmusik des Heidelberger Songwriters BÄR und zeitgenössischer Musik des Klangforums sowie einem internationalen Ensemble, das persische Lyrik mit Musik darbietet, und vielem mehr, gestalten Zaki Nasari und Yuüsüf Nasari mit afghanischer Musik auf Harmonium und Tabla den Abschluss des Programms. Der Jubiläumsfeier schließt sich eine Tanzparty an. Bei der Programmgestaltung wurde das Kulturamt durch Kooperationspartner wie dem Verein Freunde Arabischer Kunst & Kultur, dem Konfuzius-Institut, dem Interkulturellen Zentrum, dem Eine-WeltZentrum und dem Haus der Jugend unterstützt. Alle Programmpunkte sowie Interviews mit vielen Kulturschaffenden aus Heidelberg sind unter www.heidelberg.de/unesco kultur zu finden. sba Anmeldungen unter kulturamt@heidelberg.de Amna Mawaz Kahn (links) präsentiert einen traditionellen Tanz aus Pakistan. Songwriter BÄR (Mitte) tritt mit Popmusik auf. Der renommierte Perkussionist Brahima Diabate (rechts) bietet Musik auf Ballaphon dar. (Fotos Dale, Neithardt, Herbold) Mittelmeer-Kino unter freiem Himmel Gemeinsammit demMontpellier-Haus lädt das Karlstorkino vom23. bis 27. Juli zur Sommerausgabe der Filmtage des Mittelmeeres – mit fünf Filmen aus dem Mittelmeerraum, gezeigt unter freiemHimmel imGarten des Völkerkundemuseums. Am Samstag, 26. Juli, läuft um 21.30 Uhr „À son image“ auf französisch mit englischen Untertiteln. Der Filmerzählt die Geschichte einer Fotografin, die in den 1980er-Jahren in die Unruhen auf Korsika verwickelt wird. Programmund Karten unter www.filmtage-mittelmeer.de (Foto Karlstorkino) Finalwochenende bei Literaturfestival feeLit Bis zum 12. Juli Literatur aus der ganzen Welt erleben VolleHallebei der feeLit –Tausende Menschen haben seit Beginn von feeLit Lesungen und Events in der Halle02 erlebt. Auch im Finalteil bis Samstag, 12. Juli, bieten spannende Schriftstellerinnen und Künstler noch Unterhaltung und Tiefgang. Am Donnerstag, 19 Uhr, präsentiert Jovana Reisinger ihr frech-eklektisches Buch „Pleasure“ über Strass, Klasse und künstliche Fingernägel. Um20.30 Uhr zeigt die Wissenschaftlerin Maja Göpel mit „Werte. Ein Kompass für die Zukunft“ Wege aus der Krise und zu einer besseren Zukunft. Das Gespräch zwischen den französischen Autoren Édouard Louis und Didier Eribon Freitag, 20 Uhr, ist schon ausverkauft –mit etwas Glück können an der Abendkasse aber noch Restkarten erworben werden. Finale mit Gesamtkunstwerk Das Finale am Samstag startet um 15 Uhr mit dem Familienprogramm mit Katharina von der Gathen und ihrem Buch „Radieschen von unten“. Um 17 Uhr liest Hoda Barakat auf Arabisch vor (mit Simultanübersetzung). Am Abend, 20 Uhr, verkündet der Konzeptkünstler Jonathan Meese zum Finale der feeLit die „Herrschaft der Liebe“ und gibt Einblick in sein vielschichtiges Werk. red www.feelit.de

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