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Vorhaben-ID: V0443

Vermeidung von Coffee to go-Einwegbechern - stadtweite Imagekampagne

Letzte Aktualisierung dieses Eintrages: Nov 2017 / Version: 1

Inhaltliche Beschreibung

Die Einwegbecherflut nimmt seit Jahren kontinuierlich zu und wird zunehmend zu einem Problem der Kommunen. Die Stadt Heidelberg prüft deshalb die Einführung eines „Heidelberg-Bechers“. Ziel ist, die Menge an Einwegbechern generell zu reduzieren und attraktive Alternativen zum Mitmachen aufzuzeigen und zu bewerben.

Politischer Beschluss zum Vorhaben / Projekt

Zu diesem Zweck wurden 10.000 Euro als Anschubfinanzierung in den Haushalt 2017/2018 eingestellt. Der Jugendgemeinderat, der Bau- und Umweltausschuss, der Haupt- und Finanzausschuss sowie der Gemeinderat sind durch die Vorlage 0108/2017/IV über die geplanten Maßnahmen der Stadtverwaltung informiert.

Aktueller Bearbeitungsstand

Die Stad Heidelberg hat die Firmen, die Coffee to go anbieten sowie die Einzelhandels-, Tourismus- und Umweltverbände zu einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 10. Oktober eingeladen mit dem Ziel, eine gemeinsame Lösung für Heidelberg zu finden. Hier haben sich fünf Systemanbieter für Mehrwegbecher vorgestellt. Die Informationen waren so vielfältig, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein weiteres Treffen in den nächsten Wochen angeregt haben, um die Lösungsansätze nochmals vertieft zu diskutieren. Im Rahmen dessen soll auch geklärt werden, inwieweit ein Pfandsystem in der Stadt Heidelberg implementiert werden kann.

Kosten soweit bezifferbar

35.000 Euro (hiervon 25.000 Euro für die Öffentlichkeitskampagne).

Geplanter Zeitpunkt der Umsetzung / Nächste Schritte

Zum Jahresende 2017 soll eine Öffentlichkeitskampagne mit Werbeplakaten, Infoständen, Flyern und Onlineangeboten durchgeführt werden. Weiterhin kooperiert die Stadtverwaltung mit Umweltinitiativen und –gruppierungen für die Planung und Durchführung gemeinsamer Aktionen und Maßnahmen.

Betroffenes Gebiet

Gesamtstädtisch

Schwerpunktmäßig betroffene Themen

Umwelt/Energie

Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung bereits vorgesehen? Nein
Erläuterungen: Enge Kooperation mit Umweltinitiativen und Anbieterfirmen von Coffee to go-Getränken.

Ziele des Stadtentwicklungsplans 2015

  1. Verbrauch von Rohstoffen vermindern
  2. Umweltsituation verbessern
  3. Umweltbewusstes Handeln und Eigeninitiative fördern

Ansprechpartner/in

Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
Rolf Friedel
Telefon: 06221 58-29999
E-Mail: abfallwirtschaft@heidelberg.de

Weitere Informationen

www.heidelberg.de/abfall Sie finden die aktuelle Gemeinderatsvorlage unter: www.heidelberg.de, Gemeinderat online, Datenbanksuche: 0108/2017/IV