Startseite / Projekte


Vorhaben-ID: V0322

Gründung eines Interkulturellen Zentrums als Ort der Begegnung

Letzte Aktualisierung dieses Eintrages: Aug 2017 / Version: 5

Inhaltliche Beschreibung

Das Interkulturelle Zentrum (IZ) soll Begegnungsstätte für alle Kulturen in der Stadt sein. Durch Angebote für Menschen mit und ohne Migrationshintergrund soll das gegenseitige kulturelle Verständnis verbessert, das Miteinander gestärkt und ein Beitrag zur Integration geleistet werden. Die Willkommens- und Anerkennungskultur auch für Menschen mit kürzerem Aufenthalt (Gastwissenschaftler, Fachkräfte) soll gefördert werden.

Politischer Beschluss zum Vorhaben / Projekt

Der Haupt- und Finanzausschuss hat am 01.10.2014 beschlossen, die Gründungsphase des IZ zu beenden und das Zentrum als städtische Einrichtung weiterzuführen. Die notwendigen Finanzmittel für die Geschäftsführerin, eine Assistenz, die Betreuung der Migrantenselbstorganisationen und das sogenannte Kultur-Scouting sowie die Räumlichkeiten im Landfriedkomplex sind bewilligt.

Aktueller Bearbeitungsstand

Das IZ bietet im International Welcome Center (IWC) seit Dezember 2016 ein vielfältiges Kulturprogramm an. Das Interkulturelle Zentrum ist nunmehr eine öffentliche Einrichtung der Stadt und fest in die Organisationsstruktur der Stadtverwaltung eingebunden.

Kosten soweit bezifferbar

Für den Betrieb des Interkulturellen Zentrums sind im aktuellen Haushaltsplan in 2017 rund 495.000 Euro und in 2018 rund 526.000 Euro vorgesehen. Zuwendungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge dienen zur Finanzierung von Teilprojekten.

Geplanter Zeitpunkt der Umsetzung / Nächste Schritte

Das Projekt ist Kandidat der IBA (Internationale Bauausstellung). Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Wissen-schafft-Stadt soll die vom Gemeinderat beschlossene "große Lösung" weiter konzipiert und entwickelt werden.

Betroffenes Gebiet

Gesamtstädtisch

Schwerpunktmäßig betroffene Themen

Kultur/Freizeit - Bildung/Wissenschaft - Stadtplanung/Stadtentwicklung

Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung bereits vorgesehen? Nein
Erläuterungen: Beteiligt sind Verbände, Vereine und Institutionen, die am Kommunalen Integrationsplan mitgewirkt haben.

Ziele des Stadtentwicklungsplans 2015

  1. Integration und interkulturelles Leben konstruktiv gestalten, ausländische Einwohner/innen als gleichberechtigte Bürger/innen anerkennen, ethnische und religiöse Heterogenität berücksichtigen
  2. Kulturelle Vielfalt unterstützen
  3. Integration und interkulturelle Handlungsansätze fördern

Ansprechpartner/in

Interkulturelles Zentrum
Jagoda Marinic
Telefon: 06221 58-15600
E-Mail: iz@heidelberg.de

Weitere Informationen

Sie finden die aktuellen Gemeinderatsvorlagen unter www.heidelberg.de, Gemeinderat online, Datenbanksuche: 0402/2010/BV und 0012/2011/IV sowie 0062/2013/IV und 0230/2013/BV