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Vorhaben-ID: V0402

Flüchtlingsunterkünfte in Heidelberg

Letzte Aktualisierung dieses Eintrages: Apr 2016 / Version: 1

Inhaltliche Beschreibung

Die Stadt Heidelberg möchte „ihre“ Flüchtlinge bewusst nicht in Massenunterkünften, sondern in überschaubaren Einheiten unterbringen. So praktiziert sie es seit Jahren erfolgreich. Zusätzlich zu den bisher etwa 580 geflüchteten Menschen, die überwiegend auf vier Standorte in Heidelberg verteilt sind, rechnet die Stadt mit voraussichtlich 1.500 bis 1.800 Menschen auf der Flucht, die im Jahr 2016 zusätzlich ein Quartier in Heidelberg benötigen werden. Diese Menschen sollen bewusst nicht in Unterkünften am Stadtrand untergebracht werden, sondern im gesamten Stadtgebiet, verteilt über alle Stadtteile. Das ist Grundlage für eine erfolgreiche Integration.

Politischer Beschluss zum Vorhaben / Projekt

Der Gemeinderat hat am 10. Dezember 2015 eine Liste mit stadtweiten Standorten für die Errichtung von adäquaten Unterbringungsmöglichkeiten zur Kenntnis genommen, davon 14 mit Priorität 1.

Aktueller Bearbeitungsstand

Mit dem Konzept der dezentralen Unterbringung wurden bisher gute Erfahrungen gemacht und dieser Weg soll auch weiter beschritten werden. Derzeit wird daran gearbeitet, die gefundenen Standorte zeitnah zu entwickeln, um sie dann in Abhängigkeit vom Bedarf belegen zu können.

Kosten soweit bezifferbar

Derzeit noch nicht absehbar.

Geplanter Zeitpunkt der Umsetzung / Nächste Schritte

Unabhängig von den in der oben genannten Liste aufgeführten Standorten müssen auch weitere, zum Beispiel von privater Seite angebotene Grundstücke oder Gebäude, laufend geprüft werden.

Betroffenes Gebiet

Gesamtstädtisch

Schwerpunktmäßig betroffene Themen

Soziales/Senioren - Stadtplanung/Stadtentwicklung - Bauen/Wohnen

Bürgerbeteiligung

Bürgerbeteiligung bereits vorgesehen? Nein
Erläuterungen: Die Bürgerinnen und Bürger werden im Rahmen der öffentlichen Bezirksbeiratssitzungen in die Umsetzung der Standorte eingebunden.

Ziele des Stadtentwicklungsplans 2015

  1. Integration und interkulturelles Leben konstruktiv gestalten, ausländische Einwohner/innen als gleichberechtigte Bürger/innen anerkennen, ethnische und religiöse Heterogenität berücksichtigen
  2. Integration und interkulturelle Handlungsansätze fördern

Ansprechpartner/in

Amt für Soziales und Senioren
Sekretariat
Telefon: 06221 58-37000
E-Mail: sozialamt@heidelberg.de

Weitere Informationen

Sie finden die aktuelle Gemeinderatsvorlage unter www.heidelberg.de, Gemeinderat online, Datenbanksuche: 0254/2015/IV