Arbeit und Wirtschaft

Ausgabe Nr. 41 · 13. Oktober 1999



Besuch am Messestand der BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck (von links): Lothar Binding MdB, Bundesministerin Edelgard Bulmahn, Prof. Dr. Ulrich Abshagen (Heidelberg Innovation GmbH), Hans-Peter Kneubühl (BioReliance), Dr. Ruth Herzog (Deutsches Krebsforschungszentrum), Dr. Ernst Dieter Jarasch (BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck e.V.). (Foto: BioRegion)

Gemeinsame Präsentation

BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck auf der BioTechnica in Hannover


Die BioTechnica, Internationale Fachmesse für Biotechnologie in Hannover, ist eine der wichtigsten Messen dieser Art in Deutschland. Auf ihr präsentierte sich vom 5. bis 7. Oktober auch die BioRegion Rhein-Neckar mit einem Gemeinschaftsstand, an dem elf Unternehmen und Institutionen aus dem Rhein-Neckar-Dreieck, darunter die Technologiepark GmbH Heidelberg, beteiligt waren.

Insgesamt waren über 760 Aussteller auf der BioTechnica vertreten, rund 200 mehr als vor zwei Jahren. Für die Fachleute dokumentiert das steigende Interesse die Dynamik dieses noch jungen Wirtschaftszweigs.

Die Präsentation des Rhein-Neckar-Dreiecks sollte einen Einblick in die Vielfältigkeit dieser inzwischen zu den führenden Biotechnologielandschaften in Europa gehörenden Region vermitteln. Den hervorragenden Ruf, den die BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck weltweit genießt, wurde durch die große Zahl in- und ausländischen Besucher am Stand unterstrichen.

Auch Politiker informierten sich hier. Unter anderem besuchte die Bundesministerin für Forschung und Entwicklung, Edelgard Bulmahn, begleitet vom Heidelberger Bundestagsabgeordneten Lothar Binding, den Stand der BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck zu einem Informationsgespräch. Einen Tag später diskutierte Ministerialdirektor Dr. Epple vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, mit den Ausstellern.

Dazu gehörten die großen Pharmaunternehmen BASF, Merck und Roche Diagnostics ebenso wie kleine Firmen und Existenzgründer. Zum Beispiel die UV-Systeme GmbH oder die Molecular Machines & Industries GmbH. Daneben stellten sich das Deutsche Krebsforschungszentrum vor und die Heidelberg Innovation GmbH, die Beratung und Managementunterstützung für zukünftige Unternehmen bereitstellt und einen Venture Capital Fonds (Bioscience Venture) betreibt. Und ebenso der Verein BioRegion Rhein-Neckar-Dreieck e.V., in dem sich Forschungsinstitutionen, Industrieunternehmern, Kommunen, Kammern und Kreditinstitute zur Unterstützung von Firmengründungen und innovativen Entwicklungen auf dem Gebiet der molekularen Biotechnologie zusammengeschlossen haben.

Weitere Aussteller waren der Technologiepark-Biopark Heidelberg, in dem derzeit 27 im Bereich Biotechnologie und Medizintechnik tätige Firmen angesiedelt sind, das Technologiezentrum Ludwigshafen und die Stadt Mannheim.

Vor allem in den beiden letzten Jahren - seit das Rhein-Neckar-Dreieck als eine von drei Siegern aus den BioRegio-Wettbewerb des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung hervorgegangen war, haben sich viele Existenzgründer, aber auch Niederlassungen etablierter Unternehmen in der Region angesiedelt. Auch Firmen aus dem Ausland, wie beispielsweise die LYNX Therapeutics GmbH - eine Tochter amerikanischen LYNX Inc. - die auf dem Gebiet der Geonomics arbeitet und vor kurzem ihre Geschäftstätigkeit im Heidelberger Technologiepark aufgenommen hat. (bo/br.)

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Stand: 12. Oktober 1999