Stadt Heidelberg informiert



Presse- und Informationsdienst der Stadt Heidelberg,
herausgegeben vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit,
Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg,
Telefon (06221) 58-12000/010, Telefax (06221) 58-12900,
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@heidelberg.de

29. April 2005

  Girls' Day & Boys' Day bei der Stadt Heidelberg
120 Mädchen und 50 Jungen bei der Heidelberger Stadtverwaltung
Die Stadt Heidelberg beteiligte sich zum dritten Mal an der bundesweiten Initiative "Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag 2005" am 28. April und hatte in diesem Jahr etwas Besonderes zu bieten. In der Heidelberger Stadtverwaltung bekamen auch Jungen die Chance, einmal in "typisch weibliche" Berufe hinein zu schnuppern.

Elf Ämter quer durch das ganze berufliche Spektrum der Stadtverwaltung machten mit beim Aktionstag und boten insgesamt 195 Plätze an. Darunter (in alphabetischer Reihenfolge):

· Amt für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung
· Amt für Baurecht und Denkmalschutz - Technisches Bürgeramt
· Amt für Öffentlichkeitsarbeit
· Feuerwehr
· Kassen- und Steueramt
· Kinder- und Jugendamt (Haus der Jugend und elf Kitas)
· Kinder- und Jugendtheater Zwinger3
· Kurpfälzisches Museum
· Rechtsamt
· Standesamt
· Vermessungsamt

120 Mädchen und 50 Jungen hatten sich beim Gleichstellungsamt angemeldet, das die Vergabe der Plätze koordinierte. Am Ende des Girls' & Boys' Days 2005 trafen 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Neuen Sitzungssaal des Rathauses mit Bürgermeister Dr. Eckart Würzner und der Gleichstellungsbeauftragten Dörthe Domzig zusammen, um über ihre Erfahrungen zu berichten.

Noch immer entscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl überproportional häufig für so genannte "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. "Das bedeutet, in gut bezahlten handwerklichen und technischen Berufen sowie in den Führungspositionen sind Frauen nicht angemessen vertreten," bemängelte Bürgermeister Dr. Eckart Würzner.

Bei Jungen engt die Entscheidung für einen der so genannten "typisch männlichen Berufe" das berufliche Spektrum zwar nicht im selben Ausmaß ein, aber auch sie schränken ihre Wahlmöglichkeiten ein und sind zum Beispiel in den sozialen Berufen in der Minderheit. "Gerade im pädagogischen Bereich werden aber sozial kompetente Männer als Rollenvorbilder für die kleinen Jungen und Mädchen dringend gebraucht," so Würzner.

"Die Stadt Heidelberg hat sich in ihrer Gleichstellungsvereinbarung dazu verpflichtet, den Zugang von Frauen und Männern zu den Bereichen zu unterstützen, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind", erklärte die Leiterin des Gleichstellungsamtes, Dörthe Domzig: "Der Girls' und Boys' Day in der Stadtverwaltung ist ein guter Anfang, um dieses Ziel zu erreichen. Inzwischen ist auch das Bundesjugendministerium davon überzeugt, dass es neben dem Girls' Day auch einen Boys' Day geben muss. Seit dem 28. April 2005 gibt es eine neue Internetseite www.neue-wege-fuer-jungs.de, die bereits bestehende Projekte für Jungen unterstützen und vernetzen soll. Heidelberg ist natürlich schon dabei!"


  Dribbelfix-Fußballcamp in den Pfingstferien
Kurs findet in der ersten Ferienwoche statt - Anmeldung ab sofort möglich
Die Fußballschule "Dribbelfix" der Stadt Heidelberg veranstaltet in den Pfingstferien vom 17. bis 20. Mai - das ist eine Woche früher als vor einiger Zeit angekündigt - ein Fußballcamp im Sportzentrum Nord. Das Angebot richtet sich an alle Jungen und Mädchen vom Anfänger bis zum Könner und vom Bambini-Alter bis 14 Jahre. Das Training beginnt jeweils um 9 Uhr und endet um 16 Uhr. Anmeldungen sind ab sofort unter der Telefonnummer 0171-6160906 möglich. Dort gibt es auch weitere Informationen.

Die Fußballschule Dribbelfix fördert, in enger Kooperation mit dem Ministerium für Kultus, Bildung und Sport und dem Badischen Fußballverband, den Fußballnachwuchs in Heidelberg.


  Nachhaltigkeit in Unternehmen
Jahrestagung der Vereinigung für Ökologische Ökonomie in Heidelberg
Vom 5. bis 7. Mai findet in Heidelberg die Jahrestagung der Vereinigung für Ökologische Ökonomie statt. Thema in diesem Jahr ist "Unternehmen und Nachhaltigkeit - Zwischen Selbst- und Fremdsteuerung". Viele, vor allem weltweit agierende, Unternehmen beschäftigen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit. Allerdings gibt es noch kein übergreifendes Konzept zum Thema Unternehmen und Nachhaltigkeit. Auf der Arbeitstagung soll deshalb der Zugang der Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden und Selbststeuerungsmöglichkeiten und -grenzen von Unternehmen in Richtung Nachhaltigkeit aufgezeigt werden.

Oberbürgermeisterin Beate Weber wird am Samstag, 7. Mai, um 9.15 Uhr einen Vortrag zum Thema "Unternehmen und Nachhaltigkeit - Beispiele und Perspektiven lokaler Kooperationen" halten. Die Tagung findet im Hotel ISG, Im Eichwald 19, Heidelberg-Boxberg, statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zur Teilnahme eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, für Teilnahme und Unterkunft wird ein gestaffelter Tagungsbeitrag erhoben. Anmeldungen nimmt Jürgen Kopfmüller vom ITAS Forschungszentrum Karlsruhe, Postfach 3640, 76021 Karlsruhe, Fax: 07247/82-4806, E-Mail: juergen.kopfmueller@itas.fzk.de entgegen.


  Erfolgreicher Frühjahrsputz
Insgesamt haben fleißige Hände 117 Kubikmeter Abfälle eingesammelt
Die politische Prominenz kehrte mit gutem Beispiel vor: Oberbürgermeisterin Beate Weber, Bürgermeister Dr. Eckart Würzner und Stadträtinnen und Stadträte eröffneten am 12. März mit einer Putzaktion rund um den Hauptbahnhof den diesjährigen Heidelberger Frühjahrsputz.

Bemerkenswert viele Heidelbergerinnen und Heidelberger beteiligten sich, darunter 32 Schulen, sieben Kindergärten, eine Kirchengemeinde, drei öffentliche Organisationen, 14 Vereine und acht private Gruppen. Trotz der wenig frühlingshaften Temperaturen war der Erfolg beachtlich. Zwischen dem 8. März und dem 15. April sammelten die Teilnehmer/innen insgesamt 117 Kubikmeter Abfall und Unrat ein.

Allein die 32 Schulen haben 43,5 Kubikmeter herumliegenden Müll gesammelt. Sportvereine und Pfadfinder klaubten insgesamt 18 Kubikmeter zusammen. Auch die ganz kleinen Heidelberger/innen haben Plätze und Grünanlagen von Müll befreit: 7,5 Kubikmeter kamen dabei zusammen. Die vielen Frauen und Männer, die privat Freunde und Bekannte zum Mitmachen aufriefen, haben insgesamt 8,5 Kubikmeter eingesammelt. Natürlich waren auch die "Profisammler", die regelmäßig für saubere Straßen, Spielplätze, Grünstreifen und Wegesränder sorgen, mit von der Partie. Das sind die Mitarbeiter/innen vom Landschaftsamt, den Heidelberger Diensten, der Straßenreinigung, der Autobahnmeisterei Wiesloch und der Deutschen Bahn.

Die Stadt Heidelberg bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten.


  Land fördert künftig stärker Familien mit zwei Kindern
Landeswohnraumförderungsprogramm 2005: Förderanträge für das Programmjahr 2005 können ab sofort eingereicht werden
Das Landeswohnraumförderungsprogramm 2005 ist neu aufgelegt und wurde am 6. April 2005 gestartet. Wichtigste Neuerung ist, dass der Erwerb von gebrauchtem Wohnraum zur Eigennutzung bereits ab zwei zum Haushalt gehörenden minderjährigen Kindern förderfähig ist. Darüber hinaus darf das Gesamteinkommen die Einkommensgrenze nach § 9 Abs. 2 Wohnraumförderungsgesetz um bis zu 30 Prozent überschreiten. Bisher war eine Überschreitung ausgeschlossen.

Die L-Bank gewährt beispielsweise einem Vierpersonenhaushalt ein Kapitalmarktdarlehen mit zwölfjähriger Zinsverbilligung und einer mindestens 15-jährigen Zinsfestschreibung (F 15-Darlehen) in Höhe von 85.000/105.000 Euro zur Finanzierung von gebrauchtem/neuem Wohnraum. Die Zinskonditionen beginnen derzeit bei nominalen 2,55 Prozent pro Jahr, dieser Anfangszinssatz ist abhängig von der Zinsfestschreibungsdauer, sie kann bis zu 30 Jahre betragen. Da die Subvention degressiv verläuft, steigt der verbilligte Zinssatz schrittweise während des Förderzeitraums um insgesamt 1,25 Prozent an. Die jährliche Tilgungsrate liegt zwischen einem und drei Prozent.

Ergänzend zum Landeswohnraumförderungsprogramm 2005 bietet die L-Bank ein Eigenheimzulage-Darlehen (EHZ-Darlehen) beziehungsweise eine Vorfinanzierung der Eigenheimzulage (EV-Darlehen) an, deren Zinssenkung beziehungsweise Tilgung aus der Eigenheimzulage finanziert wird.

Bei entsprechender Bedürftigkeit kann zusätzlich ein Förderdarlehen aus dem städtischen Wohnungsentwicklungsprogramm gewährt werden. Hierüber entscheidet die Förderstelle mit Blick auf die Belastbarkeit der Antragsteller in Zusammenarbeit mit den am Programm beteiligten Banken.

Grundsätzlich kann ein möglicher Restfinanzierungsbedarf über ein Ergänzungsdarlehen der L-Bank abgedeckt werden, so dass gegebenenfalls die komplette Finanzierung aus einer Hand möglich ist.

Wichtige Fördervoraussetzungen sind unter anderem: Es dürfen nur solche Maßnahmen gefördert werden, die noch nicht begonnen worden sind beziehungsweise ein Kaufvertrag darf noch nicht abgeschlossen sein. In begründeten Fällen steht ein bereits abgeschlossener Kaufvertrag der Förderung dann nicht entgegen, wenn darin vereinbart ist, dass der Käufer vom Vertrag zurücktreten kann, falls er keine Wohnraumförderung erhält. Dabei darf eine eventuell vom Käufer zu leistende Abstandszahlung nur die bis zum Rücktritt entstandenen Kosten des Verkäufers umfassen. Eine Vorabprüfung durch die Wohnraumförderungsstelle bei der Stadt ist notwendig. Bei erstrangiger Absicherung der L-Bank-Darlehen genügen 15 Prozent Eigenkapital, im Übrigen können auch bis 25 Prozent notwendig werden.

Die Förderanträge für Maßnahmen im Stadtgebiet Heidelberg sind beim Amt für Baurecht und Denkmalschutz, Technisches Bürgeramt, Kornmarkt 1, 69117 Heidelberg einzureichen. Sobald die neue Förderbroschüre vorliegt, ist diese direkt bei der L-Bank oder im Technischen Bürgeramt der Stadt Heidelberg erhältlich.

Weitere Auskünfte, insbesondere auch über zusätzliche Förderangebote der L-Bank für die Eigentumsförderung, geben Norbert Großkinsky, Telefon 58-25120, oder Jörg Mergenthaler, Telefon 58-25130.

Antragsformulare und weitere Infos zu den Förderprogramm sind auch abrufbar unter der Internet-Adresse www.l-bank.de und bei der Stadt Heidelberg unter www.heidelberg.de (unter "Bürgerservice", "Technisches Bürgeramt").


  Baustellen im Stadtgebiet Heidelberg
Übersicht über die aktuellen Baustellen in der Zeit vom 2. bis 8. Mai
  • Kirchheimer Weg zwischen Franzosengewann und Mörgelgewann: Bau der Straßenbahn und Leitungserneuerungen; westliche Fahrspuren gesperrt, Verkehr verläuft über die östlichen Fahrspuren; ab Ilse-Krall-Straße in Richtung Kirchheim Verschwenkung auf die Westseite; keine Umleitungsempfehlung.
  • B 37 östlich der Orthopädie: Stützmauersanierung, Verengung auf eine Fahrspur pro Richtung; keine Umleitungsempfehlung.

  "Brio für die Seele"
Abschlusskonzert des Heidelberger Frühlings 2005 mit den Bamberger Symphonikern
Viele ausverkaufte Konzerte, ein begeistertes Publikum, "glücklich erschöpfte" Künstler, erfreuliche Zahlen in der Abschlussbilanz - nach rund 60 Einzelveranstaltungen ging das Musikfestival Heidelberger Frühling 2005 am Freitag mit einem eindrucksvollen Orchesterkonzert der Bamberger Symphoniker unter dem programmatischen Konzerttitel "Brio für die Seele" zu Ende
Wer die Festivalbesucher/innen unmittelbar im Anschluss an das wunderbare Abschlusskonzert am Freitagabend nach ihrer Lieblingsveranstaltung beim diesjährigen Heidelberger Frühling befragen würde, bekäme wahrscheinlich mehr als ein Dutzend verschiedener Antworten: Die einen begeisterten sich vor allem für die großen festlichen Veranstaltungen in der Stadthalle mit Stars wie Edita Gruberova, Joshua Bell, der Academy of St Martin in the Fields, Arcadi Volodos, den viel diskutierten Klavierabend mit Ivo Pogorelich oder eben für die großen Orchester wie die Bamberger Symphoniker. Andere haben sich "mit Haut und Haaren und viel Zeit" auf das Wochenendprojekt mit Jörg Widmann in der Musikschule oder die Streichquartett-Werkstatt in der Villa Bosch eingelassen. Wieder andere genossen in erster Linie die Kammermusik-Konzerte in der Alten Aula oder in der Providenzkirche.

Festivalleiter Thorsten Schmidt hatten es besonders die Wochenendprojekte angetan: Hier steckt zwar die meiste Arbeit drin, gerade hier aber hat das Festival auch die Chance, sein einzigartiges Profil zu entwickeln. Letztlich ist es aber gerade die Mischung aus renommierten Künstlern einerseits und den kleinen Festivallabors andererseits, die das Besondere des Heidelberger Frühlings ausmachen.

Innerhalb der vier Festivalwochen gab es die Möglichkeit, sowohl Vivaldis "Vier Jahreszeiten" in der Interpretation mit Joshua Bell und der "Academy" zu genießen als auch abzutauchen in die Welt zeitgenössischer Musik. Jörg Widmann wusste seine verblüffend zahlreich erschienenen Zuhörer nachhaltig zu fesseln, als er in seiner unnachahmlichen Art über Konsonanzen und Dissonanzen in der Musik räsonnierte. Eine Gruppe Kammermusikfreunde hatte zwei Tage im Studio der Villa Bosch verbracht und sich intensiv mit ganz neuen und auch 200 Jahre alten Kompositionen für Streichquartett auseinandergesetzt. Insgesamt besuchten in den letzten vier Wochen rund 17. 000 Menschen die etwa 35 Veranstaltungen (hinzu kommen die zahlreichen Einzelveranstaltungen an den Wochenenden). Das Festival hatte eine Auslastung von durchschnittlich 84 Prozent.

Mit der erreichten Besucherzahl verzeichnet der Heidelberger Frühling in diesem Jahr erneut einen Rekord. Besonders erfreut ist das Festivalteam darüber, dass gerade auch viele jüngere Menschen den Heidelberger Frühling für sich entdeckt haben, und dass die Zahl der Gäste von auswärts deutlich zugenommen hat.

Viele ausverkaufte Konzerte, "glücklich erschöpfte Künstler" (so die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 13. April nach dem Wochenendmarathon mit Jörg Widmann) sowie ein begeistertes - und zum Teil nicht minder erschöpftes - Publikum hinterlassen auch einen zufriedenen Festivalleiter, der es geschafft hat, sein für dieses Großprojekt doch recht überschaubares Team jeden Tag und Abend aufs Neue zu motivieren.

"Während der Festivalzeit endete der Arbeitstag für uns alle meist erst weit nach Mitternacht - begann aber häufig trotzdem um 8 Uhr, wenn Instrumente transportiert, gestimmt oder aufgebaut werden mussten, Künstler zu nachtschlafender Zeit vom Bahnhof oder Flughafen abgeholt wurden, oder auch nur das Catering für die Künstler wieder aufgefrischt werden musste. Letzteres stellt bei einem Klavierabend mit einem Pianisten natürlich ganz andere Anforderungen als bei einem Sinfoniekonzert mit großem Gastorchester", plaudert Festivalleiter Thorsten Schmidt aus dem Nähkästchen des Festivalmanagements. "Eine echte logistische Herausforderung war beispielsweise der Proben- und Konzertplan für das Widmann-Wochenende mit unzähligen Einzelveranstaltungen und parallel einem Liederabend im Theater. Zu den großen zwischenmenschlichen Herausforderungen gehört der Umgang mit eigenwilligen Künstlern, die ihre Eigenheiten manchmal ganz schön kultivieren können."

Wer die Mitarbeiter/innen des Festivals unmittelbar im Anschluss an das wunderbare Abschlusskonzert am Freitagabend nach ihrem momentan größten Wunsch befragen würde, bekäme wahrscheinlich nur eine Antwort: "Schlafen". Bis zum nächsten Heidelberger Frühling ist auch noch ein bisschen Zeit: Er findet vom 25. März bis 28. April 2006 statt.


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Stand: 29. April 2005