Stadt Heidelberg informiert



Presse- und Informationsdienst der Stadt Heidelberg,
herausgegeben vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit,
Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg,
Telefon (06221) 58-12000/010, Telefax (06221) 58-12900,
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@heidelberg.de

23. August 2005

  Trautermine für 2006 anmelden
Im Jahr 2006 bietet das Standesamt in Heidelberg neben den normalen Trauterminen (montags, mittwochs und freitags, jeweils von 9 bis 13 Uhr) auch wieder Samstagstrauungen an. Die Samstagstrauungen finden an den folgenden Tagen zwischen 9 und 12.30 Uhr statt: 14. Januar; 18. Februar; 4. und 18. März; 1. und 29. April, 6., 20. und 27. Mai; 17. und 24. Juni; 8. und 22. Juli; 5., 12. und 26. August; 2. und 16. September; 7. und 21. Oktober; 18. November; 2. und 16. Dezember.

Als besonderen Service bietet das Standesamt außerhalb der üblichen Trauzeiten auch Termine am Valentinstag, 14. Februar, von 9 bis 13 Uhr, am 4. Mai von 9 bis 13 Uhr sowie am 6. und am 20. Juni von 9 bis 14.20 Uhr an.

Trautermine für das Jahr 2006 können ab 1. September beim Standesamt, Rathaus, Zimmer 111, Telefon 58-18510 reserviert werden.


  93.000 Heidelberger sind aufgerufen zu wählen
Bundestagswahl am 18. September: 900 Wahlhelfer/innen im Einsatz - Briefwahl jetzt beantragen
Am 18. September wird der 16. Deutsche Bundestag gewählt - wenn das Bundesverfassungsgericht grünes Licht dafür gibt. 93.000 Heidelbergerinnen und Heidelberger sind dann aufgerufen, ihre Stimmen in einem der 93 Wahllokale abzugeben.

Rund 900 Wahlhelferinnen und -helfer werden diesmal allein in Heidelberg im Einsatz sein, bis das Ergebnis für den Wahlkreis mit der Nummer 275 ermittelt ist. Zu dem gehört nämlich die Stadt Heidelberg gemeinsam mit elf weiteren Städten und Gemeinden. Wahlberechtigt sind etwa 210.000 Bürgerinnen und Bürger, darunter 93.000 aus Heidelberg.

Zwei Stimmen

598 Bundestagsabgeordnete werden am 18. September auf vier Jahre gewählt; Überhangmandate sind möglich. Jede Wählerin/jeder Wähler hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wird der Direktkandidat/ die Direktkandidatin des Wahlkreises gewählt. Gewählt ist derjenige Bewerber/ diejenige Bewerberin, der oder die die meisten Stimmen auf sich vereinigt. Mit der Zweitstimme entscheidet sich der Wähler/ die Wählerin für eine bestimmte Partei (Landesliste). Die Zweitstimme ist für die Sitzverteilung der Parteien im Bundestag ausschlaggebend.

Am Wahlsonntag, 18. September, können die Heidelberger Wählerinnen und Wähler ihre Stimme von 8 bis 18 Uhr in einem der 93 Wahllokale abgeben. In welchem Wahllokal sie wählen müssen, erfahren die Wähler/innen mit der Wahlbenachrichtigungskarte, die bis zum 28. August an alle Wahlberechtigten verteilt wird.

Sechs Wahlvorschläge

Wer für den Bundestag kandidiert, steht seit 19. August fest. Der Kreiswahlausschuss hat für den Wahlkreis 275 Heidelberg sechs Wahlvorschläge zugelassen: Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU), Bewerber: Dr. Karl Lamers; Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) Bewerber: Lothar Binding; BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE) Bewerber: Fritz Kuhn; Freie Demokratische Partei (FDP), Bewerber: Dirk Niebel; Die Linkspartei. (Die Linke.), Bewerber: Carsten Labudda; Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD) Bewerber: Günter Deckert.

Briefwahl

Wer am Wahltag verreist ist oder aus anderen wichtigen Gründen nicht ins Wahllokal gehen kann, hat die Möglichkeit, bis 16. September bei der Wahldienststelle Briefwahl zu beantragen. Die Unterlagen für die Briefwahl kann die Stadtverwaltung wegen der kurzen Vorlaufzeit frühestens ab dem 30. August zur Verfügung stellen. In Heidelberg können die Unterlagen entweder persönlich auf einem der Bürgerämter abgeholt oder mit der Wahlbenachrichtigungskarte schriftlich angefordert werden. Die Briefwahlunterlagen können auch online über die Homepage der Stadt Heidelberg beantragt werden. Wahldienststellenleiter Jürgen Käding: "Wichtig ist, dass alle Briefwähler bei der Beantragung der Unterlagen die Zustelladresse ab Anfang September angeben. Denn die Briefwahlunterlagen werden entsprechend dieser Angabe weltweit verschickt. Alle Briefwähler sollten ihren Wahlbrief so schnell wie möglich zurücksenden, weil nur die ausgezählt werden, die vor 18 Uhr am Wahltag bei der Wahldienststelle eingegangen sind."

Wahlhilfen für Behinderte

Auch zur diesjährigen Bundestagswahl können blinde und sehbehinderte Wahlberechtigte wieder eine kostenlose Stimmzettelschablone bei den Blinden- und Sehbehindertenvereinen bestellen, mit deren Hilfe eine Stimmabgabe ohne fremde Hilfe möglich ist.

Für behinderte Menschen und Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen sind zahlreiche Heidelberger Wahllokale ohne besondere Erschwernisse zugänglich. Personen, die in einem dieser Wahllokale wählen möchten, ohne dort wahlberechtigt zu sein, müssen sich allerdings einen Wahlschein besorgen. Mit dem Wahlschein können sie dann in jedem beliebigen Wahlbezirk des Wahlkreises wählen. Eine Übersicht über die barrierefreien Wahllokale gibt es hier.

Ergebnisse live

Das Amt für Stadtentwicklung und Statistik der Stadt Heidelberg informiert am Sonntag, 18. September, ab 18 Uhr im Neuen Sitzungssaal des Heidelberger Rathauses über den aktuellen Stand der Wahlauszählung. Alle Bürger/innen sind herzlich eingeladen, die Wahlentwicklung auf der Großleinwand im Rathaus live mitzuverfolgen. Das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl für Heidelberg wird voraussichtlich am Sonntagabend, 18. September, gegen 22 Uhr vorliegen.

Die Ergebnisermittlung im Wahlkreis 275 können Interessierte auch hier live verfolgen.

Wahldienststelle

Fragen zur Wahl beantwortet die Wahldienststelle der Stadt Heidelberg, Bürgeramt Mitte, Bergheimer Straße 69, 69115 Heidelberg, Telefon 06221/ 58-42220, Fax 06221/ 58-49150, E-Mail: wahldienststelle@heidelberg.de.  Weitere Infos finden Sie hier.


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Stand: 23. August 2005