Stadt Heidelberg informiert



Presse- und Informationsdienst der Stadt Heidelberg,
herausgegeben vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit,
Rathaus, Marktplatz 10, 69117 Heidelberg,
Telefon (06221) 58-12000/010, Telefax (06221) 58-12900,
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@heidelberg.de

12. September 2005

  Bauausschuss tagt
Die nächste Sitzung des Bauausschusses findet statt am
Dienstag, 20. September 2005, um 16 Uhr
im Neuen Sitzungssaal, Rathaus, Marktplatz 10.
Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen folgende Punkte:

1. Bauantrag zum Abbruch der Scheune sowie Neubau von zwei Einfamilienwohnhäusern mit Verbindungsbau, Handschuhsheimer Landstraße 92/1; hier: Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens gemäß § 34, 36 Baugesetzbuch

2. Neubau Feuerwehrgerätehaus Handschuhsheim/Neuenheim - Vergabe der Rohbauarbeiten

In der nicht öffentlichen Sitzung werden folgende Themen beraten:

1. Abfallentsorgungsanlage Wieblingen
- Abbruch der ehemaligen Müllverbrennungsanlage
- Neubau Verwaltungsgebäude
- Bau einer Müllumladestation
hier: Maßnahmegenehmigung

2. Kleingartenentwicklungskonzept: Erweiterung der Kleingartenanlage Stettiner Straße - Erteilung der Ausführungsgenehmigung

3. Erschließung von Baugebieten; hier: Dreieck Henkel-Teroson-Straße / Eppelheimer Straße / Bahndamm - Ausführungsgenehmigung

4. Erneuerung und Rekonstruktion der Lichtsignalanlage K 124 der Kreuzung Czernyring/Güteramtsstraße - Ausführungsgenehmigung

5. B 3 - Brückenstraße bis Hans-Thoma-Platz; hier: Gleissanierung und Straßenraumgestaltung zwischen Mönchhofplatz und Berliner Straße - Genehmigung des städtischen Kostenanteils

6. Generalsanierung der Kindertagesstätte Obere Rödt 33 - Ausführungsgenehmigung

7. Sanierung der Dächer und Fassaden der Albert-Schweitzer-Schule - Ausführungsgenehmigung

8. Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Kirchheim - Einzelhandelsmarkt, Pleikartsförster Straße 13-15": Zustimmung zum Vorhaben- und Erschließungsplan und Beschluss zur öffentlichen Auslegung der Planunterlagen

9. Vorhaben- und Erschließungsplan Heidelberg "Rohrbach - Quartier am Turm, Ecke Franz-Kruckenberg-Straße / Felix-Wankel-Straße / Fabrikstraße";
hier: Zustimmung zum Antrag des Vorhabensträgers und Einleitung des Bebauungsplanverfahrens für den Vorhaben bezogenen Bebauungsplan "Rohrbach - Quartier am Turm, Ecke Franz-Kruckenberg-Straße / Felix-Wankel-Straße / Fabrikstraße"

10. Bebauungsplan Weststadt Kurfürsten-Anlage: Veränderungssperre

11. Sanierungsgebiet Rohrbach: Beginn vorbereitender Untersuchungen nach § 141 Baugesetzbuch

12. Vorhaben- und Erschließungsplan Wieblingen Seniorenpflegeeinrichtung Mannheimer Straße 280/282; hier: Zustimmung zum Antrag des Vorhabenträgers und Einleitung des Bebauungsplanverfahrens für den Vorhaben bezogenen Bebauungsplan Wieblingen Seniorenpflegeeinrichtung Mannheimer Straße 280/282

13. Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften Schollengewann Teil Nord
- Ergebnis der Planauslegung
- Satzungsbeschluss gemäß § 10 BauGB
- Satzungsbeschluss gemäß § 74 LBO


Aktion "Sicherer Schulweg"
Am kommenden Samstag, 17. September, findet die Einschulung der Erstklässler statt. Der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Heidelberg wird - wie in jedem Jahr - an diesem Tag und in den folgenden Wochen im Umfeld der Heidelberger Grundschulen im Einsatz sein. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gemeindevollzugsdienstes werden den Kindern der Internationalen Gesamtschule, der Geschwister-Scholl-Schule, der Kurpfalzschule, der Mönchhofschule, der Landhausschule, der Tiefburgschule und der Eichendorffschule an Kreuzungen und Überwegen das vorsichtige Überqueren der Straßen sowie das richtige Verhalten an Verkehrsampeln erklären.

  Fahrrad-Versteigerung
Rund 40 Damen- und Herrenfahrräder sowie Mountainbikes versteigert das Fundbüro der Heidelberger Dienste gGmbH am Samstag, 24. September. Die Versteigerung findet auf dem Recyclinghof am Oftersheimer Weg beginnt um 13 Uhr. Die Besichtigung der Fahrräder ist ab 11 Uhr möglich. Für Bewirtung ist gesorgt. Das Fundbüro in der Bergheimer Straße 26, Telefon 653797, ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

  Stadt kauft Kunst
Auch im Jahr 2005 kauft die Stadt Heidelberg wieder Arbeiten von bildenden Künstlerinnen und Künstlern aus Heidelberg und der Region an, um auf diese Weise einen Beitrag zur Förderung der heimischen Kunstszene zu leisten. Angekauft wird in diesem Jahr aus der Sparte ‚Malerei'. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind alle Interessierten, deren 1. Wohnsitz dem Postleitzahlenbereich 69... zugeordnet ist.

Wegen des immer größer werdenden Teilnehmerkreises gelten in diesem Jahr folgende Bedingungen: Akzeptiert werden bis zu drei Arbeiten, deren jeweilige Größe einen Quadratmeter nicht übersteigt. Serien sind bis zu einem Quadratmeter je Teilarbeit zugelassen. Fotografische Reproduktionen der Arbeiten sind als Bewerbung ebenfalls möglich. Eine Kurzvita sowie Preisangaben sind beizufügen.

Die Unterlagen können in der Zeit vom 19. bis 30. September täglich von 9 bis 16 Uhr, freitags bis 15 Uhr, im Kulturamt der Stadt Heidelberg, Haspelgasse 12, 69117 Heidelberg, abgegeben werden. Telefonische Auskunft unter Telefon
06221 58-33060.


  Aufbau der Patenschaftsschule in Sri Lanka nimmt Gestalt an
Das Tsunami-Patenschaftsprojekt "Mädchenschule in Sri Lanka", das die Stadt Heidelberg, die Gemeinden Brühl und Sandhausen aus dem Rhein-Neckar-Kreis unterstützen, nimmt konkrete Gestalt an. Der Initiator, Notar Peter Frauenfeld, ist soeben von der Insel zurückgekehrt, wo er ein Grundstück in der vom Tsunami besonders betroffenen Provinz Beruwela gekauft hat, auf dem eine Mädchenschule errichtet wird. Bei einem Pressegespräch im Heidelberger Rathaus berichtete er am 12. September über den neuesten Stand des Projekts auf Sri Lanka und über die weiteren Schritte.

20 Architekturstudenten der Universität Stuttgart "feilten" inzwischen an den Entwürfen. Diese haben sie im Sommersemester unter Leitung von Prof. Dr. Eckhart Ribbeck, Diplomingenieurin Christa Diener und Prof. Dr. Wolfgang Lauber erarbeitet. Die Entwürfe werden am 17. und 18. September in der Brühler Villa Meixner ausgestellt, so Dr. Ralf Göck, Bürgermeister der Gemeinde Brühl.

Mit den Bauarbeiten an der neuen Schule soll noch im Herbst begonnen werden. Voraussichtlich im Mai 2006 sollen die ersten Mädchen aus der Region Beruwela im Süden Sri Lankas die Schule besuchen. Vorbild ist die Katharina-Shirani-Mädchenschule (KSF College) 90 Kilometer südlich von Colombo, die Frauenfeld und seine Ehefrau seit 2001 aus eigener Kraft aufgebaut haben. Dort werden derzeit etwa 400 Schülerinnen aus ärmlichen Verhältnissen ausgebildet.

Finanziert wird das Projekt aus Privatgeldern und Spenden. In Brühl kamen 40.000 Euro zusammen, in Sandhausen 15.000 Euro. Auf das Heidelberger Patenschaftskonto sind bisher etwa 46.000 Euro eingezahlt worden.

Die Stadt Heidelberg unterstützt insgesamt drei Hilfsprojekte: Wiederaufbauprojekte der Organisation "Ärzte für die Dritte Welt" in Südostindien, die Mädchenschule in Sri Lanka und ein Wasserprojekt in Süd-Thailand. Von den eingegangenen Spendengeldern sind bisher 25.000 Euro an die "Ärzte für die Dritte Welt" überwiesen worden. Die restlichen 21.000 Euro sollen nun dem Projekt "Mädchenschule in Sri Lanka" zu Gute kommen.

Da die Unterstützung und Finanzierung der Patenschaftsprojekte mittel- und langfristig notwendig ist, bittet die Oberbürgermeisterin der Stadt Heidelberg herzlich um weitere Spenden unter dem Stichwort: "Patenschaftsprojekte der Stadt Heidelberg", Sparkasse Heidelberg, BLZ 672 500 20, Kontonummer 9046224.


  In Heidelberg reden Jugendliche mit
Erster Heidelberger Jugendgemeinderat wird vom 21. bis 26. November gewählt - Kandidatinnen und Kandidaten können sich ab sofort bewerben
Heidelberg bekommt einen Jugendgemeinderat. Gewählt werden soll die Interessenvertretung für Jugendliche vom 21. bis 26. November 2005. Derzeit sind alle Heidelberger Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren aufgerufen, sich für einen der 30 Sitze zu bewerben. Sie haben dazu bis 4. November Zeit. Oberbürgermeisterin Beate Weber: "Wir wollen, dass sich mehr Jugendliche für ihre Stadt interessieren und sich an deren Entscheidungen beteiligen."

Jugendrat abgelöst
Der Jugendgemeinderat löst den bisherigen Jugendrat ab, der 1999 gegründet und bislang ausschließlich von den Heidelberger Schülersprecherinnen und -sprechern gewählt wurde. Die Initiative zur Weiterentwicklung des Modellprojekts "Heidelberger Jugendrat" und der Einrichtung eines Jugendgemeinderates ging von den Jugendlichen selbst aus. Sie streben damit eine stärkere Mitarbeit im Gemeinderat und seinen Ausschüssen an.

Urwahl an Heidelberger Schulen
Der neue Jugendgemeinderat soll sich aus 30 gewählten Jugendvertreterinnen und -vertretern und sechs beratenden Mitgliedern aus der Mitte des Gemeinderates zusammensetzen. Jeweils zehn Sitze sollen auf Jugendliche aus Gymnasien und berufsbildenden Schulen und jeweils fünf Sitze auf Jugendliche aus Real- und Haupt- beziehungsweise Förderschulen entfallen. Die pädagogische Betreuung übernimmt das Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg. Zentrales Anliegen der Jugendlichen bei den Vorberatungen war es, die 30 Jugendvertreter in einer Urwahl an allen Heidelberger Schulen zu wählen. Davon verspricht man sich eine verbesserte Wahrnehmung und Akzeptanz dieses Gremiums bei den Jugendlichen. Kandidieren können Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren, die in Heidelberg wohnen. Wählen können Schüler/innen aus Heidelberger Schulen im Alter von 14 bis einschließlich 20 Jahren, auch wenn sie in einem anderen Ort als Heidelberg wohnen. Die Jugendräte sollen zunächst zwei Jahre amtieren, ab 2009 ist eine Verlängerung der Amtszeit auf zweieinhalb Jahre geplant.

Mitarbeit im Gemeinderat
Die Jugendgemeinderäte sollen mit zwei beratenden Mitgliedern im Jugendhilfeausschuss sowie mit je einem beratenden Mitglied im Sportausschuss und - auf besonderen Wunsch der Jugendlichen - im Kulturausschuss sowie im Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss des Gemeinderates vertreten sein. Im Gemeinderat haben die Jugendgemeinderäte Rederecht bei Jugendangelegenheiten.

Als Zuschuss für Jugendprojekte und für Geschäftsausgaben hat der Jugendgemeinderat ein Budget von jährlich 10.000 Euro zur Verfügung, über dessen Verwendung die Jugendlichen weitgehend selbst entscheiden können.

Infos zur Wahl
Informationen zur Wahl des Jugendgemeinderates sind auch im "Jugendweb" auf der Homepage der Stadt Heidelberg zu finden. Der Jugendgemeinderat selbst wird später dort eine Plattform erhalten.

Wer bei den Jugendgemeinderatswahlen kandidieren will, bekommt Bewerbungs-Vordrucke in den Sekretariaten der Schulen oder in der Wahldienststelle der Stadt Heidelberg, Kinder- und Jugendförderung, Plöck 2a.


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Stand: 12. September 2005