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Presse- und Informationsdienst der Stadt Heidelberg,
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10. Juni 2005

  Grüner Stadtteil mit hoher Lebensqualität

"Plätze, Parks und Promenade" - Landschaftsarchitekten Latz + Partner stellen Konzept für die Gestaltung des öffentlichen Raums in der Bahnstadt vor

Wie werden Parks, Plätze, Straßen und Wege in der Bahnstadt gestaltet, damit sich die Menschen dort besonders wohl fühlen? Wie wird das Thema Sicherheit berücksichtigt? Wie sieht es mit ökologischen Kriterien aus?

Diese und zahlreiche andere Fragen zur Gestaltung des öffentlichen Raums in Heidelbergs zukünftigem Stadtteil Bahnstadt stehen im Mittelpunkt der öffentlichen Informations- und Diskussionsveranstaltung "Plätze, Parks und Promenade in der Bahnstadt", die am Freitag, 10. Juni 2005, ab 18 Uhr auf dem Bahnstadt-Gelände in der Halle 01, Güteramtsstraße 2, stattfindet.

Die Veranstaltung führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch vor Ort zur geplanten "Promenade", zum "Langen Anger" und zum "Gadamer-Platz", wo große Schautafeln die vorgesehene Gestaltung zeigen. Die von Dr. Gregor Langenbrinck vom Berliner Büro für städtische Konzepte "urbanizers" moderierte Veranstaltung wird vom Heidelberger "Trio Con Brio" musikalisch begleitet.

Oberbürgermeisterin Beate Weber: "Mir liegt sehr viel daran, dass die künftigen Bewohnerinnen und Bewohner der Bahnstadt sich mit ihrem Stadtteil identifizieren. Damit das gelingt, wollen wir alle, die Interesse daran haben, künftig einmal in der Bahnstadt zu leben - und darüber hinaus alle Heidelberger Bürgerinnen und Bürger -, so früh wie möglich in den Planungsprozess einbeziehen. Noch bevor die formalen Verfahren zur Bürgerbeteiligung beginnen, stellen wir deshalb jetzt das Konzept für den öffentlichen Raum in der Bahnstadt vor, das die bundesweit renommierten Landschaftsarchitekten Latz + Partner in unserem Auftrag entwickelt haben. Es überzeugt durch Flexibilität und Nachhaltigkeit: die hochwertige Gestaltung öffentlicher Plätze und Grünflächen, die sensible Aufnahme der Geschichte des Ortes als "Bahn-Stadt", den sparsamen Umgang mit Ressourcen und Sensibilität für die vorgefundenen Pflanzen- und Tierarten, die sich in diesem spezifischen Milieu angesiedelt haben. Die Bahnstadt wird ein grüner Stadtteil mit hoher Lebensqualität."

Der öffentliche Raum wird fast die Hälfte der Fläche der Bahnstadt einnehmen. Von insgesamt 116 Hektar sind 62 Hektar (53,2 Prozent) als Baufläche und 54 Hektar (46,8 Prozent) für den öffentlichen Raum vorgesehen. Das von Juniorchef Tilman Latz vorgestellte Konzept der Kranzberger Landschaftsarchitekten Latz + Partner bezieht sich auf insgesamt 24 Hektar, davon sind dreizehn Hektar Park- und Gartenanlagen, knapp sechs Hektar begrünte Freiflächen und gut fünf Hektar so genannte Abstandsflächen.

Vorgestellt werden die Gestaltung der "Grünen Promenade", des "Langen Angers", des "Zollhofgartens", der "Terrassen", des "Gadamer-Platzes", des Bahnhofsplatzes Süd sowie weiterer Straßen und Plätze.

Grüne Promenade
Die historischen Gleisanlagen im Bereich des ehemaligen Güterbahnhofs werden zur "Grünen Promenade". Die Hauptpromenade führt entlang der Kante oberhalb des Pfaffengrundes. Sie hat einen offenen Charakter in die Weite der Agrarlandschaft hinein. Hier kann man promenieren, joggen, Rad fahren, in der Sonne liegen, picknicken und vieles mehr. In regelmäßigen Abständen sind Spielbereiche vorgesehen, die von Kleinkindspielplätzen in Wohnungsnähe ergänzt werden. Typische Bahnelemente, wie Gleise, bleiben teilweise erhalten und dienen als stabile Kanten für unterschiedliche Oberflächen. Vorhandene Masten werden in die Lichtkonzeption integriert. Treppen und barrierefreie Rampen führen zum tiefer gelegenen Pfaffengrund. Die spontan entstandene Vegetation soll sich weiterentwickeln - so kann die schöne und ökologisch wertvolle Vegetation gezielt gefördert und gesteuert werden.

Langer Anger
Der Lange Anger soll von Bewohner/innen wie Beschäftigten genutzt werden. Wasser spielt eine große Rolle bei der Gestaltung. Regenwasser wird zunächst zurückgehalten, sammelt sich entlang der Straße in Wasserbecken, über die kleine Brücken führen, um dann zu verdunsten oder zu versickern. Das Spiel mit dem Wasser verleiht dem Langen Anger seine stimmungsvolle Atmosphäre.

Im Anschluss an die Vorstellung des Konzepts haben die Teilnehmer/innen Gelegenheit, vor Ort einen Eindruck von der Umsetzung der Planungsideen zu bekommen. In geführten Gruppen geht es zu großen Schautafeln, die konkrete Planungsbeispiele im örtlichen Kontext zeigen.

Lichtkonzept
Nach Einbruch der Dunkelheit schließt sich ein Licht-Experiment an. Die Lichtplaner Belzner - Holmes, Heidelberg, simulieren unter Verwendung vorhandener Masten beispielhaft eine Beleuchtungssituation im öffentlichen Raum und zeigen dabei, dass ein Lichtkonzept mehr ist als bloße Straßenbeleuchtung.

Internet-Forum
Wer zum Konzept des öffentlichen Raumes in der Bahnstadt Ideen und Anregungen äußern möchte, hat dazu nicht nur am 10. Juni Gelegenheit. Nach der Veranstaltung richtet die Stadt Heidelberg ab Montag, 13. Juni 2005, unter www.heidelberg.de/bahnstadt ein Internet-Forum zum Thema ein, an dem sich die Bürger/innen 14 Tage lang beteiligen können.


  Zehn Jahre Bürgeramt Rohrbach
Das Bürgeramt im Stadtteil Rohrbach feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass laden der Stadtteilverein Rohrbach und die Stadt Heidelberg am Freitag, 17. Juni, um 15 Uhr, zu einer gemeinsamen Feier im Bürgersaal des Alten Rathauses Rohrbach, Rathausstraße 43, ein.

Auch Oberbürgermeisterin Beate Weber wird sich unter die Gratulanten mischen. Der Leiter des Bürgeramts Heidelberg, Rudi Lerche wird einen Diavortrag über die Einweihungsfeier vor zehn Jahren und die Entwicklung des Bürgeramtes halten.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Feier teilzunehmen.


  Geologische Zeitreise im Schlossgraben
Veranstaltung im Rahmen von "Natur aktiv!"
Das Heidelberger Schloss hat nicht nur kulturhistorisch etwas zu bieten: An einem so genannten Aufschluss im Schlossgraben, an dem das Gestein direkt an der Erdoberfläche zugänglich und nicht von Boden oder Bewuchs verdeckt ist, finden sich interessante Hinweise über erdgeschichtliche Vorgänge vor rund 300 Millionen Jahren.

Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "natur aktiv!" lädt die Stadt Heidelberg alle Interessierten ab zwölf Jahren am Sonntag, 19. Juni, 15 bis17 Uhr zu dieser spannenden Zeitreise ein. Geleitet wird die Exkursion von dem erfahrenen Geologen Dr. Manfred Löscher. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Kreuzung Schloss-Wolfsbrunnenweg/Elisabethenweg. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung jedoch erwünscht. Anmeldungen nimmt das Amt für Umweltschutz, Energie und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg unter der Telefonnummer 58-18000 oder per Mail an umweltamt.heidelberg@heidelberg.de entgegen.


  Stützmauersanierung im Rainweg
Ab Mitte Juni wird die Stützmauer im so genannten "Wasserbuckel" im Abschnitt zwischen Rainweg 49 und Rainweg 59 saniert. Die Baumaßnahme dauert bis Ende dieses Jahres. Während der Bauzeit ist dieser Teil des Rainweges für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.

  Bezirksbeirat Wieblingen tagt
Der Bezirksbeirat Wieblingen tagt wieder
am Donnerstag, 16. Juni 2005, um 19 Uhr,
im Alten Rathaus Wieblingen, Mannheimer Straße 259.
Auf der Tagesordnung der öffentlichen Sitzung stehen folgende Punkte:

1. Verkehrssituation im Ochsenkopf - Entwicklung des Durchgangs- und Schleichverkehrs nach der Eröffnung der Fachhochschule (Antrag 0072/2004/AN von SPD, GAL vom 09.12.2004)

1.1 Verkehrssituation im Ochsenkopf - Zuziehung von Herrn Rolf Freymüller, Vorsitzender der Siedlungsgemeinschaft Ochsenkopf oder einer Stellvertretung gemäß § 33 Absatz 3 Gemeindeordnung in Verbindung mit § 3 Absatz 3 Geschäftsordnung für Bezirksbeiräte

1.2. Verkehrssituation im Ochsenkopf

2. Zustand des Elisabeth-von-Thadden-Platzes

3. Verschiedenes

In der nicht öffentlichen Sitzung werden folgende Themen beraten:

1. "Stadtumbau West" Bahnstadt - Vorbereitende Untersuchungen entsprechend
§ 141 Baugesetzbuch


  Arbeiten an Gashochdruckleitung in Ziegelhausen
Am 20. Juni beginnen an der Umgehungsstraße Ziegelhausen (L 534) Arbeiten zur Verlegung der Gashochdruckleitung. Im Baustellenbereich steht nur eine Fahrspur zur Verfügung; der Verkehr wird durch eine Baustellenampel geregelt. Mit Behinderungen ist zu rechnen. Es wird deshalb empfohlen, zwischen Neckargemünd-Kleingemünd und Heidelberg auf die andere Neckarseite (B 37) auszuweichen. Die Umleitungen aus anderen Richtungen sind ausgeschildert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum 30. September dauern.

  Baustellen im Stadtgebiet Heidelberg
Übersicht über die aktuellen Baustellen in der Zeit vom 13. bis 19. Juni
  • Gaiberger Weg: wegen Erneuerung einer Pumpenleitung zwischen Drei Eichen und Blockhaus vom 1. bis voraussichtlich 17. Juni gesperrt; Umleitung über Kohlhof und Königstuhl (Zufahrt zum Unteren St. Nikolausweg frei).

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Stand: 10. Juni 2005